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Prozess beginnt: Versuchter Mord in der Weihnachtsnacht

Lübeck - St. Gertrud: Einem 34 Jahre alten, in Lübeck wohnhaften Angeklagten wird vorgeworfen, in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2021 versucht zu haben, einen ebenfalls in Lübeck wohnhaften Geschädigten heimtückisch zu töten. Ab Dienstag muss sich er Mann dafür vor dem Landgericht Lübeck verantworten.

Unter dem Vorwand, Betäubungsmittel erwerben zu wollen, soll der 34-Jährige sein Opfer dazu gebracht haben, auf die Mecklenburger Straße zu gehen, wo der Angeklagte sich hinter einem Kleinlasttransporter verbarg. Unvermittelt soll er von dort auf den Geschädigten zugetreten sein und diesem mit einem Messer mit einer Klingenlänge von 20 Zentimeter zwei Stiche in Leiste und Oberkörper versetzt haben. Das schwer verletzte Tatopfer ließ der Angeklagte am Boden liegend zurück. Trotz erheblicher Verletzungen gelang es dem Geschädigten, bis zur Wohnanschrift des Angeklagten zu gehen, wo er auf Polizisten traf, die aufgrund einer Ruhestörung dort eingesetzt waren und die Erstversorgung übernahmen.

Gegen den Angeklagten wird Untersuchungshaft vollzogen. Die I. Große Strafkammer des Landgerichts Lübeck hat insgesamt sechs Hauptverhandlungstermine anberaumt und hierzu 12 Zeugen sowie zwei Sachverständige geladen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 152180   Autor: StA./red.   vom 12.06.2022 um 12.10 Uhr

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