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Mehr als doppelt so hohe Kosten: Kopfsteinpflaster statt Asphalt

Lübeck - St. Gertrud: Noch in diesem Jahr soll die Rathenaustraße am Stadtpark grundhaft saniert werden. Geplant war der Bau einer normalen Asphaltstraße. Die Bauverwaltung schlägt jetzt als Alternative Kopfsteinpflaster vor. Das erhöht die Kosten allerdings von 240.000 Euro auf 672.000 Euro.

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"Im Zuge der detaillierten Bauvorbereitung wurde bekannt, dass die Rathenaustraße aus Großpflaster besteht und nur mit einem dünnen Asphaltüberzug versehen wurde", schreibt die Bauverwaltung in einem Bericht. Und die vorhandenen Steine könnten erneut verbaut werden. Ergänzend hat die Bauverwaltung noch Pflastersteine aus der Friedenstraße auf Lager.

Das Verlegen von Pflastersteinen ist allerdings arbeitsintensiv. Das erhöht die Kosten deutlich. Außerdem sollen die Fugen anschließend mit Bitumen vergossen werden, um das Fahrradfahren und die Reinigung zu erleichtern.

Ein Vorteil: Eine klassische Pflasterung ist sehr lange haltbar. Eine grundhaft sanierte Asphaltstraße hält zwar auch über 50 Jahre, muss aber alle 15 Jahre eine neue Deckschicht erhalten.

Der Bereich Stadtplanung und Bauordnung und die Denkmalpflege sprechen sich für die gepflasterte Variante aus. Es bestehe ein gestalterischer Zusammenhang zum Gründenkmal Stadtpark.

Am kommenden Montag muss der Bauausschuss entscheiden, ob er das zusätzliche Geld genehmigt. Sonst bleibt es bei den Planungen für eine Asphaltstraße, denn die grundhafte Sanierung muss noch dieses Jahr erfolgen, damit die Rathenaustraße befahrbar bleibt.

Die Bauverwaltung möchte in der Rathenaustraße wieder Kopfsteinpflaster verlegen. Das wird allerdings deutlich teurer als Asphalt. Fotos: VG

Die Bauverwaltung möchte in der Rathenaustraße wieder Kopfsteinpflaster verlegen. Das wird allerdings deutlich teurer als Asphalt. Fotos: VG


Text-Nummer: 152261   Autor: VG   vom 15.06.2022 um 19.30 Uhr

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