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Busse kostenlos für Touristen: Anschub kostet 388.000 Euro

Lübeck: Im kommenden Jahr soll das Projekt "unbeschwert unterwegs" starten. Touristen mit der Ostsee-Card können dann kostenlos den Öffentlichen Nahverkehr nutzen. Ob Lübeck dabei ist, hat die Politik noch nicht entschieden. Aber klar ist: Die Linie 40 zwischen Lübeck und Scharbeutz muss häufiger fahren. Und das kostet der Hansestadt 388.000 Euro.

Die Idee wird schon seit einigen Jahren diskutiert: Ähnlich wie mit der KONUS-Card im Schwarzwald sollen Touristen mit ihrer Kurkarte "Ostsee-Card" die Busse kostenlos nutzen können. Dafür steigt der Kurbeitrag um 45 bis 50 Cent pro Tag und Person. Wie stark das Angebot genutzt wird und ob es sich rechnet, soll eine dreijährige Probezeit ergeben. Am 1. Januar 2023 geht es los, wenn die Politik zustimmt.

Klar ist bereits jetzt, dass die Verbindungen in der Lübecker Bucht und natürlich die Fahrt in die Lübecker Innenstadt ausgebaut werden müssen. Dafür soll die Linie 40, die den Lübecker Hauptbahnhof mit der Innenstadt und den Bädern in der Lübecker Bucht verbindet, häufiger fahren. Zum Beispiel sollen die Urlauber abends auch zurück aus der Altstadt in ihre Hotels an der Küste kommen.

Die Ausweitung der Linie 40 kostet 642.000 Euro. 254.000 Euro müsste der Kreis Ostholstein zahlen, den Rest die Hansestadt Lübeck. Die Politik müsste für die weiteren Planungen das Geld bereit stellen - auch wenn die Bürgerschaft noch nicht entschieden hat, ob Lübeck überhaupt an "unbeschwert unterwegs" teilnimmt.

Weitere Informationen zur Ausweitung des Angebotes: www.luebeck.de

Die Politik muss eine Vorentscheidung treffen, ob Lübeck an dem Projekt kostenloser Nahverkehr für Touristen teilnimmt. Symbolbild: Karl Erhard Vögele

Die Politik muss eine Vorentscheidung treffen, ob Lübeck an dem Projekt kostenloser Nahverkehr für Touristen teilnimmt. Symbolbild: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 152319   Autor: VG   vom 18.06.2022 um 19.09 Uhr

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