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Fatal: FFF warnen vor geplantem Grundlagen-Beschluss

Lübeck: Die Lübecker Gruppe der Klimabewegung "Fridays for Future" warnt vor einer "richtungsweisenden Entscheidung über den Verkehrsentwicklungs- und Flächennutzungsplan", vor der die Lübecker Bürgerschaft stehe. Der geplante Grundlagenbeschluss würde die Chance bieten, die "Bau- und Mobilitätswende entscheidend voranzubringen". Stattdessen würden aber CDU und SPD eine zukunftsfähige und klimagerechte Neugestaltung bewusst verhindern.

Fridays for future Lübeck weiter:

(")Die kommenden Jahre sind die letzten, in denen durch die Einhaltung der Pariser Klimaziele die Klimakrise noch so weit eingegrenzt werden kann, dass wir uns eine lebenswerte Welt aufbauen können. Dafür braucht es eine klimagerechte Transformation in allen Sektoren und auf allen Ebenen, auf Bundes- und Landesebene und in den Kommunen. Ein wichtiger Baustein ist die Verkehrswende — und diese wird in der Lübecker Kommunalpolitik gerade massiv ausgebremst. In der Lübecker Bürgerschaft steht mit dem Grundlagenbeschluss zu Verkehrsentwicklungs- und Flächennutzungsplan eine richtungsweisende Entscheidung über die Neuausrichtung von Verkehrs- und Flächenplanung bis 2040 an und damit die Chance, Bau- und Mobilitätswende in Lübeck entscheidend voranzubringen.(")

(")Damit Städte zukunftsfähig bleiben, braucht es eine Verkehrswende, die klimagerechte Mobilität für alle Menschen zugänglich macht. Das bedeutet vor allem eine Stärkung des Umweltverbundes, also ÖPNV, Fuß- und Radverkehr und Carsharing("), sagt Juri von Drigalski von Fridays for Future Lübeck. Lübeck hat 2019 den Klimanotstand ausgerufen und will bis 2040 klimaneutral werden. Dennoch würden CDU und SPD einen Antrag beschließen, der nicht nur das Erreichen der Lübecker Klimaziele unmöglich mache, sondern auch weiterhin viele Lübecker von schneller, klimafreundlicher und sicherer Mobilität ausschließe.

Drigalski weiter: (")Den Antrag von SPD und CDU zu beschließen wäre fatal, denn der PKW-Verkehr wird darin weiterhin priorisiert und gegenüber den Mobilitätsformen des Umweltverbundes bevorteilt, ÖPNV- und Radverkehr sollen nur geringfügig ansteigen und der Fußverkehr sogar abnehmen. Elektroautos können nicht - wie im Antrag vorgeschlagen - zum Umweltverbund gehören, denn sie sind nicht automatisch klimafreundlich und vor allem verbrauchen sie genauso viel Platz wie Verbrenner. Platz, der dadurch anderen, klimaneutralen und mehr Menschen zugänglichen Mobilitätsformen entzogen wird.(")

(")In Lübeck erleben wir gerade, wie eine echte und sozial gerechte Verkehrswende auf kommunaler Ebene verhindert wird, während Lübeck als strukturstarke Region in Schleswig-Holstein ein Beispiel dafür sein müsste, wie zukunftsfähige Verkehrsplanung funktionieren kann und muss. Diese Ignoranz gegenüber der existentiellen Klimakrise und ihren Folgen für uns alle macht uns fassungslos. Wir fordern daher die Bürgerschaftsmitglieder der Stadt Lübeck und alle Kommunalpolitiker auf, ihrer parlamentarischen Verantwortung für zukunftsfähige und gerechte Mobilität nachzukommen(") so Katharina Kewitz von Fridays for Future Lübecka abschließend.

Fridays for future Lübeck fürchtet, dass der geplante Beschluss das Erreichen der Lübecker Klimaziele unmöglich mache.

Fridays for future Lübeck fürchtet, dass der geplante Beschluss das Erreichen der Lübecker Klimaziele unmöglich mache.


Text-Nummer: 152358   Autor: FFF/Red.   vom 22.06.2022 um 10.21 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Hans

schrieb am 22.06.2022 um 10.42 Uhr:
Liebe FFF-Aktivist:innen, das Klima wird mit Sicherheit nicht dadurch gerettet, dass mehr Lastenfahrräder durch die Königstrasse fahren. Wenn Ihr Euch schon zu Wort meldet, dann bitte zu dem Habeck'schen Wahnsinnsplan der Braunkohle-Verstromung! Das ist nicht nur die grösste Umweltsauerei überhaupt (abgesehen vom Fracking), sondern widerspricht auch der mit viel Brimborium beschlossenen EU-Taxonomie, wo doch sonst immer das "gemeinsame europäische Vorgehen" beschworen wird. Und: Eine Pipeline sprengen, wie Luisa Neubauer es vorhat, setzt auch jede Menge CO2 und Feinstaub frei, oder?

Bruno Bär

schrieb am 22.06.2022 um 10.59 Uhr:
Bin ja gespannt was die Langstreckenluisafans gemäß ihrem großen Vorbild hier in die Luft sprengen wollen. Ob eine wichtige Pipeline in Afrika oder halt hier das Holstentor. Das dürfte den radikalen Ökoterroristen doch bestimmt egal sein. Es wird höchste Zeit für den Verfassungsschutz.

FK

schrieb am 22.06.2022 um 12.03 Uhr:
Die FFF Jugend versucht einmal mehr als grüne Kommandozentrale. Mit dem alles überragenden Slogan "Klima Gerechtigkeit" sollte man eigentlich dem bösen Buben Putin das Fürchten leeren.
In Zeiten in dem sich die Weltordnung scheibchenweise aufzulösen beginnt, Russisch "Feuer und Eisen" ganze Länder einebnet und millionenfachen Tod und einer übel riechenden Friedhofswolke dem Faktor Weltklima keine Chance zur Widerkehr ermöglicht.
Gestern und heute die Krim und Ukraine, morgen schon "das Baltikum" ?.
Das würde ein Desaster mit heulen, jaulen für alle FFF Klimafreaks. Wo Krieg ist, ist das Klima chancenlos.

Ein Bürger

schrieb am 22.06.2022 um 13.33 Uhr:
Lieber Hans,

dass es jetzt "in" ist, Lastenfahrräder doof zu finden ist ein merkwürdiges Argument und wird durch Wiederholung nicht besser. Ein Lastenfahrrad ersetzt in der Regel ein Auto. Also: Wollen Sie 10 Autos (möglichst laut und stinkend) oder doch lieber 10 Lastenräder in der Königstraße oder sonstwo haben?!

Und danach kommt das Argument gegen (wen eigentlich), dass unser Wirtschaftsminister wieder Braunkohle nutzen will? Was ist denn dafür die Alternative? Und befürwortet FFF die Nutzung von Braunkohle? Nein! Also wieder: Wofür oder wogegen ist das ein Argument?

Um es mal klar zu stellen: Mehr Braunkohle will Herr Habeck fördern, weil die Russen uns das Gas abdrehen. Leicht fällt ihm das sicherlich nicht. Aber handelt entsprechend seiner Verantwortung.

In dem obigen Artikel geht es darum, dass die Mehrheit unser Bürgerschaft mehr Gewerbeflächen und Straßen bauen will. Und das gefährdet zu Recht bereits beschlossene Klimaschutzziele. Und zurück zu den Lastenfahrrädern: Wenn es mehr davon gäbe, könnte man Straßen für Auto verkleinern und das ist ein gutes Ziel!

K.-H.Kutschner

schrieb am 22.06.2022 um 14.19 Uhr:
Liebe FFF-Kinder, hört doch endlich auf den Menschen mit Euren realitätsfernen, ideologiegesteuerten, weltfremden Träumen auf die Nerven zu gehen.
Das Auto, egal in welcher Form, ist und bleibt nun mal das Verkehrsmittel der Zukunft!

#FK
Das Baltikum, vordringlich Litauen, tut ja nun auch alles mögliche um Putin zu provozieren...

Paule

schrieb am 22.06.2022 um 15.03 Uhr:
Ein lasten Fahrrad ersetzt ein Auto...
was habe ich gelacht :)
Schon mal eine 4 Köpfige Familie beim Einkaufen auf nem Lastenfahrrad gesehen?
Oder ein Lastenfahrrad bei Ikea wenn das neue Wohnzimmer abgeholt wird oder beim Mediamarkt nen großen Flachbildschirm kaufen oder oder oder....
Und auch meine Großeltern würden sich schwertun mit einem Lastenfahrrad den Einkauf zu bestreiten.

Diese Argumente sind nichts als hohle Phrasen. Ideologie getrieben und Wunschdenken.

Manfred Vandersee

schrieb am 22.06.2022 um 15.16 Uhr:
Zum Glück brauchen die FFF-Leute nicht an der Wertschöpfung teilnehmen und daher werden sie wohl kaum längere Wege zu ungünstigen Arbeitszeiten zurücklegen. Für ihren Lebensunterhalt sorgen halt stets andere; in ganz jungen Jahren die Eltern; im jungen Erwachsenenalter eben die produktive Bevölkerung durch die Steuern. Sie können schön aus dem Warmen und Trockenen utopische Forderungen nach Immobilitätspolitik stellen und immer wieder dafür plädieren, die Verkehrsinfrastruktur immer weiter abzubauen. Verkehsthemen eignen sich dafür ganz im Gegenteil zur Relevanz gut. Den Straßenverkehr sieht man halt sofort.

Sozialismus funktioniert immer so lange, bis den anderen das Geld ausgeht.

R. Rohleder

schrieb am 22.06.2022 um 15.27 Uhr:
Ich warne her vor "unbezahlbarer Energie" für die Normalverdiener und somit einer kalten Wohnung und kalter Dusche. Und das schon ab Herbst.

Die FfF Gemeinde ist einfach nur in der Richtung Energieversorgung ungebildet. Wer nur noch auf alternative Energie setzt, wird das erleben,was Herr Habeck trotz seiner Bemühungen um Frackinggas aus Katar ud den USA ,was auch noch extrem umweltschädlich gewonnen wird, Methan freisetzt und beim Transport über viele Seemeilen umweltschädigend ist, vorhersagte: "Eine Notverordnung zum Energieverbrauch"

Wenn diese "grüne" Politik, die Merkel alternativlos mit der Energiewende begonnen hat und nun von der Ampel gnadenlos weitergeführt wird, scheitert, sehe ich Industrie abwandern, Millionen Arbeitsplätze in Gefahr und noch viel mehr.


Das ist das Ergebnis von Politik von Theaterwissenschaftlern, Kinderbuchautoren und Politikern die gerettet wurden, als sie in den Bundestag kamen, nachdem sie ihr Kunststudium o der das Studium der Theaterwissenschaft aufgeben mußten.

Dann: Gute Nacht Deutschland!

Hans

schrieb am 22.06.2022 um 21.00 Uhr:
Lieber "Bürger",
falsch: Nicht die bösen Russen wollen uns das Gas abdrehen - ganz im Gegenteil: die wollen uns sogar noch mehr liefern, deshalb Nord Stream2. Niemand baut eine Pipeline, um hinterher weniger zu liefern - was ist daran so schwer zu verstehen? Und: Glauben Sie wirklich, dass 10 Lastenfahrräder die Erderwärmung stoppen? Die Energiepreis-Explosion ist hausgemacht und eine Folge der Boykottmassnahmen gegenüber Russland. Übrigens bezieht Ungarn sein Öl aus Russland über die Druschba-Pipeline, die durch ukrainisches Gebiet verläuft - krass, oder? Die Drosselung der Gaslieferung ist eine Folge der Tatsache, dass Kanada eine Siemens-Gasturbine zurückhält. Auf die EU-Taxonomie gehen Sie überhaupt nicht ein - ist das einfach nur 'ne blöde Idee, oder hat sich da vielleicht wer was bei gedacht? Realismus schlägt Wunschdenken...

FK

schrieb am 22.06.2022 um 21.04 Uhr:
Die FFF Bewegung ist eine global vernetzte Organisation mit dem Schwerpunkt einer "Einsatztruppe" gegen öffentliche Verwaltungen. Da steht ein gewaltiges international agierendes System dahinter.
Mit Kinder & Co läuft da schon lange nichts mehr.
Warum fordert niemand die FFF Demonstranten auf, einmal den Schalter umzuwerfen und nicht mehr Klima hier, sondern weltweit und offen gegen Putin und dessen Mittätern krass und unüberhörbar zu Demonstrieren ?