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Fraktion21 lobt Dialog der Stadt mit Lindenbündnis

Lübeck: Der Vorsitzende der Fraktion21, Wolfgang Neskovic, zeigt sich erfreut, dass der Bereich Stadtgrün und Verkehr in diesen Tagen interessierte Baumfreunden aus eigenem Antrieb eingeladen hat, nicht nur an den Baumuntersuchungen der Linden in der Eschenburgstraße und An der Untertrave teilzunehmen, sondern auch zu einem offenen und ehrlichen Dialog bereit war.

Es wäre wünschenswert, wenn Bürgermeister Lindenau dafür sorgen könnte, diese proaktive Form der Bürgerbeteiligung als Standard in der Lübecker Stadtverwaltung zu etablieren.

Neskovic:

(")Mit dem erfolgreichen Bürgerentscheid aus dem Jahre 2016 zum Erhalt der Linden An der Untertrave hat das damalige Bündnis zunächst ein Abholzen der Linden verhindert. In einem nächsten Schritt geht es nunmehr darum, die Lebensbedingungen der dort befindlichen Bäume näher zu untersuchen, um dann anhand des Untersuchungsergebnisses eine Handlungsempfehlung für die Verbesserung des Baumumfeldes der Linden zu erstellen.

Die vor Ort anwesenden Baumfreunde konnten sich am Beispiel einer ausgewählten Linde, bei der mithilfe eines Saugbaggers der Wurzelraum freigelegt worden ist, ein Bild vom Zustand des Wurzelgeflechts machen. Der Sachgebietsleiter Herr Peters und Herr Dr. Stoppe vom Institut für Baumpflege aus Hamburg haben den vorgefundenen Zustand des Wurzelgeflechts erläutert und sich geduldig-sachkundig den Fragen insbesondere von Vertretern des Lindenbündnisses gestellt. Dabei wies Herr Peters darauf hin, dass die Handlungsempfehlung, die das Institut für Baumpflege aus Hamburg erstellen soll, möglichst auch auf andere Problemstandorte in der Hansestadt Lübeck übertragbar sein sollte, um so allgemein für eine dauerhafte Verbesserung der Standortbedingungen von Straßenbäumen zu sorgen.

Die Fraktion21 hofft, dass der begonnene Dialogprozess mit den Baumfreunden und anderen Interessierten konstruktiv fortgesetzt wird. Dazu sollte es auch gehören, die gewonnenen Untersuchungsergebnisse und Handlungsempfehlungen öffentlich zu kommunizieren und gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Stadtgesellschaft ein Handlungskonzept zu entwickeln, das den Schutz und ein möglichst langes Überleben unserer wertvollen Stadtbäume dauerhaft sicherstellt.(")

Wolfgang Neskovic beim Bürgerentscheid im Jahr 2016 Teil des Lindenbündnisses, das sich für den Erhalt der Bäume an der Untertrave eingesetzt hat.

Wolfgang Neskovic beim Bürgerentscheid im Jahr 2016 Teil des Lindenbündnisses, das sich für den Erhalt der Bäume an der Untertrave eingesetzt hat.


Text-Nummer: 152418   Autor: Fraktion21   vom 23.06.2022 um 14.38 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Grindbert Dottersack III

schrieb am 23.06.2022 um 15.26 Uhr:
Diese Linden-Rettungsaktion war wirklich eine der überflüssigsten Aktionen der letzten 20 Jahre, sinnlosen Aktionismus hat Lübeck echt drauf.. Man stelle sich nur mal vor, es würde an der Untertrave so schön aussehen wie an der Obertrave und es würde das Leben toben, nun sieht es dank der Linden-Retter weiterhin aus wie kurz nach dem Krieg, dafür aber mit kaputten Linden, die alle dort parkenden Autos zukleistern..
Das BESTE, was ich während der Rettungsaktion gesehen habe, war ein Zettel, den ein Aktivist mit einem NAGEL in eine der Linden gekloppt hatte, auf dem stand "Ein vernünftiger Mensch würde niemals einen Baum verletzen!".. Lübecker Aktionismus in a nutshell...
#lübeckslindenleidenlassen

Chris

schrieb am 23.06.2022 um 19.46 Uhr:
Das sehe ich genauso. Aber da waren Ideologen und Prinzipienreiter am Werk, die es verstanden haben, einen Hype anzuschieben, dem die Mehrheit der Abstimmenden emotional gefolgt ist. Sehr schade um dieses eigentlich schöne Stück Lübeck.