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Info-Stand: Transparenz bei der Herkunft von Geflügel

Lübeck: Archiv - 24.06.2022, 14.46 Uhr: Ein Info-Stand auf dem Lübecker Marktplatz wird am Samstag, 25. Juni, von 11 bis 20 Uhr unmittelbar in der Innenstadt Restaurantbesucher für den dringenden Handlungsbedarf zur Frage der Haltung von Geflügel sensibilisieren. Das ist allerdings keine Aktion von Tierrechtlern, sondern des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft.

Die Station in Lübeck ist Teil der Aktions-Tour „Eine Frage der Herkunft“ der deutschen Geflügelfleischwirtschaft, die bis Ende August 2022 in bundesweit insgesamt 17 Städte kommt.

Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein in der Nutztierhaltung werden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so intensiv diskutiert wie nie zuvor. Doch wenn Bürgerinnen und Bürger auswärts essen gehen, erfahren sie in der Regel nicht, woher das Fleisch auf ihrem Teller stammt. Auch Lübeck findet, dass sich das dringend ändern sollte. In einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsunternehmens Civey fordern acht von zehn befragten Lübeckern: Informationen zur Herkunft des angebotenen Fleischs müssen in Restaurants und Kantinen mit auf die Speisekarten! Mit rund 60 Prozent wird der Großteil des Geflügelfleischs in Deutschland in der Gastronomie verzehrt. Doch anders als im Supermarkt, wo Verbraucher eine verpflichtende Angabe zur Herkunft von Fleischprodukten vorfinden, bekommen sie im Restaurant dazu in der Regel keine Informationen. Auch aus Sicht der Bevölkerung in Lübeck passt das nicht mehr zum Zeitgeist. In der Civey-Umfrage gaben mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der dort Befragten an, sich in der Gastronomie nicht ausreichend über die Herkunft des Fleisches in den angebotenen Gerichten informiert zu fühlen.

Dabei sind die heimische Herkunft des Geflügelfleischs und die Haltungsform der Tiere bei der Wahl der Restaurantbesucher zusammengenommen die wichtigsten Entscheidungskriterien: Fast 90 Prozent der Lübecker würden ihr Gericht nach einem dieser beiden Faktoren auswählen. Geschmack (54 Prozent) und Fleischart (50 Prozent) sind die am häufigsten genannten Einzelkriterien.

Mit einem Info-Stand möchte der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft für eine Haltungskennzeichnung in der Gastronomie aufmerksam machen. Symbolbild: JW

Mit einem Info-Stand möchte der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft für eine Haltungskennzeichnung in der Gastronomie aufmerksam machen. Symbolbild: JW


Text-Nummer: 152437   Autor: ZDG/red.   vom 24.06.2022 um 14.46 Uhr

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