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Entwicklungspläne: Linke gegen weiter Vertagung

Lübeck: Archiv - 29.06.2022, 17.07 Uhr: Die Fraktion Die Linke Lübeck möchte, dass die Vorlage für den Grundlagenbeschluss des neuen Flächennutzungsplans und Verkehrsentwicklungsplans noch vor der Sommerpause in der Bürgerschaft abgestimmt wird.

„Im April 2019 wurde der Klimanotstand in Lübeck ausgerufen. Die Hansestadt Lübeck muss alles in ihrer Macht Stehende tun, um die globale Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Da wird die Zeit langsam knapp. Die Hansestadt Lübeck muss zum Beispiel mit einem neuen Flächennutzungsplan und einem neuen Verkehrsentwicklungsplan für 2040 diesen Zielen Rechnung tragen. Das sind wir unseren Nachkommen schuldig. Die Linke ist für eine neue Aufteilung der Modal Split-Zielwerte im Verkehrsentwicklungsplan. Hier müssen die umweltfreundlichen Verkehrsmittel weit größere Zielwerte als die Benzinverbrenner von Gestern haben. Die Verkehrsmittel des Umweltverbundes sollten mindestens 78 Prozent im Plan der Modal Split-Zielwerte bekommen“, so Sascha Luetkens, Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.

„Auch eine Politik der dauerhaften Versiegelung der Landschaft lehnen wir ab. Trotz weniger Versiegelung der Landschaft, muss in Zukunft mehr Wohnraum geschaffen werden. Da sind Stadtplaner und Architekten in Zukunft mit großer Kreativität gefragt. Die GROKO möchte diese Ziele durch die Taktik von Änderungsanträgen kontrakarieren. Sie möchten die vernünftige Vorlage der Verwaltung bis ins Sankt Nimmerlein vertagen. Ihre Politik ist nicht nachhaltig; sie wird ihnen langfristig auf die Füße fallen. Das könnte schon bei der nächsten Kommunalwahl 2023 der Fall sein“, sagt Andreas Müller, Vorsitzender der Linken Lübeck.

Die Linken drängen darauf, dass die Pläne am Donnerstag abgestimmt werden.

Die Linken drängen darauf, dass die Pläne am Donnerstag abgestimmt werden.


Text-Nummer: 152553   Autor: Linke   vom 29.06.2022 um 17.07 Uhr

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