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BfL: Kein Fortschritt auf dem Schlachthof-Gelände

Lübeck - St. Lorenz Nord: Archiv - 10.07.2022, 17.08 Uhr: "Dass die Lübecker Bürgerschaft vor drei Jahren mehrheitlich der Variante 3 in der Fassung des Bauausschusses zugestimmt und damit die Entwicklung des ehemaligen Schlachthofgeländes forderte, dürfte der Lübecker Verwaltung nicht entgangen sein", sagt Lothar Möller, Fraktionsvorsitzender der Bürger für Lübeck (BfL).

Wir veröffentlichen die Mitteilung von Lothar Möller, Vorsitzender und Fraktionschef der Bürger für Lübeck, im Wortlaut:

(")Der Weg für die Entwicklung des Geländes wurde frei gemacht, sollte man zumindest meinen. Wäre da nicht, die Bearbeitung der vorbereitenden Untersuchungen nach BauGB für den Bereich Lübeck Nordwest. Dies umfasst das Areal der Roddenkoppel, dem südlichen Teil der Einsiedelstraße, dem Struckbachtal sowie dem Areal zwischen der Katharinenstraße und der Schwartauer Allee inklusive des ehemaligen Schlachthofs. Mit diesem Verfahren soll nun untersucht werden, ob eine Aufnahme in die Städtebauförderung möglich ist.

Mit Unverständnis reagieren die BfL auf die Entscheidung, wie Teile der Verwaltung auch noch im 21. Jahrhundert über fremdes Eigentum verfügen wollen.

Bei aller DDR-Nostalgie sollten wir Vernunft walten lassen, wenn wir tatsächlich an einer Entwicklung des ehemaligen Schlachthofareals in nächster Zeit interessiert sind.

Für die Lübecker hätte es eine weitere Einkaufsmöglichkeit gegeben und der angespannte und oft beklagte Wohnungsmarkt wäre merklich entlastet worden. Auch wenn die Verkaufsfläche etwas geringer ausfällt und ein paar Wohnungen mehr gebaut werden, so sind die übrigen Planungen ja absolut nicht neu.

Die Verwaltung wird aufgefordert, dem Projekt "ehemaliger Schlachthof" und somit dem Investor (Kaufland) eine faire Chance einzuräumen und die Entwicklung nicht weiter zu verzögern.(")

Die BfL fordert eine zügige Bebauung des Geländes an der Schwartauer Allee, das seit 16 Jahren nicht mehr genutzt wird. Foto: JW/Archiv

Die BfL fordert eine zügige Bebauung des Geländes an der Schwartauer Allee, das seit 16 Jahren nicht mehr genutzt wird. Foto: JW/Archiv


Text-Nummer: 152745   Autor: BfL   vom 10.07.2022 um 17.08 Uhr

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