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Schwerer Unfall an der A1 erst nach zwei Stunden entdeckt

Ratekau: Archiv - 11.07.2022, 10.22 Uhr: Am Sonntag, 10. Juli 2022, kam es im Abfahrtsbereich der Autobahn A1 bei Sereetz zu einem folgenschweren Unfall. Ein Kleinwagen touchierte in der kurvigen Ausfahrt zunächst die linke Leitplanke, fuhr dann an der folgenden Kreuzung geradeaus und frontal erneut in eine Leitplanke. Die Beifahrerin wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Zeugen zufolge machten sich ein 61-jähriger Lübecker und seine 39-jährige Begleiterin (auch aus Lübeck) gegen 20.30 Uhr aus Grömitz über die Autobahn A1 auf den Heimweg nach Lübeck. An der Ausfahrt Sereetz geriet der Citroen C1 des Lübeckers nach links in die Leitplanke und fuhr an ihr rund 300 Meter entlang. Anschließend lenke der Mann das Fahrzeug über die Kreuzung in die Straße "An der Au". Nach einer nochmaligen Kollision mit der linken Leitplanke folgte der Verursacher nicht dem Straßenverlauf nach links, sondern fuhr frontal in die rechte Leitplanke und kam dort zum Stehen.

Erst kurz vor 22.30 Uhr wurde ein vorbeifahrender Zeuge auf den Unfall aufmerksam und verständigte die Polizei. Der 61-Jährige verletzte sich leicht an der rechten Hand. Seine Beifahrerin hingegen erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus nach Lübeck gebracht. Die genaue Ursache zum Unfall konnte vor Ort nicht ermittelt werden. Der Unfallverursacher war zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme weder alkoholisiert, noch zeigte er Ausfallerscheinungen.

Auf Anordnung der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde dem Unfallverursacher eine Blutprobe entnommen, auch sein Mobiltelefon wurde sichergestellt. Ein Gutachter wurde an die Unfallstelle entsandt, um den Hergang zu rekonstruieren. Gegen den 61-jährigen Lübecker wird nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt.

Das Auto kam in der Straße An der Au zum Stehen. Foto: Polizei

Das Auto kam in der Straße An der Au zum Stehen. Foto: Polizei


Text-Nummer: 152752   Autor: PD Lübeck   vom 11.07.2022 um 10.22 Uhr

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