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Zonen für die Feuerwehr in Altstadtgassen ausgeweitet

Lübeck - Innenstadt: Dichte Bebauung und enge Gassen sind ein Problem für die Feuerwehr. An vielen Einmündungen gibt es deshalb Halteverbote. Die werden jetzt noch ausgeweitet, denn die Möglichkeiten zum Einsatz der Drehleiter sollen verbessert werden.

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Die Vorschriften sind eindeutig: Jedes Haus muss zwei Fluchtwege bieten. Das bei Altbauten wie in der Innenstadt oft nicht der Fall ist. Und das kann schnell zu einem großen Problem werden, wenn zum Beispiel der einzige Treppenaufgang brennt oder stark verraucht ist. Deshalb muss es in solchen Fällen die Möglichkeit geben, die Bewohner über Leitern zu retten.

Damit die Drehleitern eingesetzt werden können, benötigen sie Platz. Um ein Umkippen zu verhindern, muss das Fahrzeug abgestützt werden. Dafür wird in Zukunft auch in der Innenstadt in engen Straßen mehrere Halteverbotszonen geben. In einem ersten Schritt wird diese Maßnahme in der Alsheide umgesetzt. Damit fallen etwa fünf bis sechs Anwohnerparkplätze weg.

"Damit wird der Parkdruck für die Anwohner erhöht", räumt die Bauverwaltung ein. Eine andere Möglichkeit gibt es aber nicht. Die Anfahrt für die Feuerwehr in der Altstadt wurde bereits vor zwei Jahren verbessert. Die neuen Drehleitern der Lübecker Feuerwehr haben lenkbare Hinterachsen.

Bisher war die Drehleiter in der Alsheide nicht einsetzbar. Fotos: VG/Archiv

Bisher war die Drehleiter in der Alsheide nicht einsetzbar. Fotos: VG/Archiv


Text-Nummer: 152783   Autor: JW/VG   vom 12.07.2022 um 12.12 Uhr

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