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Prozess nach tödlichem Unfall am Kreuz Lübeck

Lübeck: Am 12. Juni 2018 raste ein Sattelzug auf der A20 in eine Baustellabsperrung und erfasste die Sicherungsfahrzeuge. Durch im Baustellenbereich befindliche Gasflaschen kam es zu einem Brand. Ein Bauarbeiter kam ums Leben. Der Fahrer des Sattelzuges muss sich am Dienstag vor dem Amtsgericht Lübeck verantworten.

Dem Angeklagten wird eine fahrlässige Tötung vorgeworfen. Er soll infolge Unachtsamkeit am 12. Juni 2018 gegen 15.09 Uhr auf der Bundesautobahn A 20 im Bereich Hamberge die Sperrung der rechten Fahrspur übersehen und ungebremst auf den dort während Markierungsarbeiten abgestellten Sicherungsanhänger eines mit Gasflaschen beladenen Lkw aufgefahren sein. Der Lkw geriet durch den Aufprall in Brand, wodurch ein Insasse des Lkw so schwere Verbrennungen erlitt, dass er noch am Unfalltag seinen Brandverletzungen erlag. Das Amtsgericht -Strafrichter- hat einen Hauptverhandlungstag anberaumt und einen Zeugen sowie einen Sachverständigen geladen.

Bei dem Unfall kam ein Bauarbeiter ums Leben. Foto: VG/Archiv

Bei dem Unfall kam ein Bauarbeiter ums Leben. Foto: VG/Archiv


Text-Nummer: 152851   Autor: StA./red.   vom 16.07.2022 um 15.40 Uhr

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