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Smarte Thermostate: Land ruft zum Energiesparen auf

Schleswig-Holstein: Im Rahmen eines virtuellen Austauschs hat Energiewende- und Klimaschutzstaatssekretär Joschka Knuth am 19. Juli das Gespräch mit Vereinen und Verbänden aus den Bereichen Verbraucherinnen- und Verbraucherschutz sowie der Mieterinnen- und Mieter- und Eigentümerinnen- und Eigentümervertretung gesucht.

Anlass des Austausches waren die wachsenden Verwerfungen im europäischen Gassektor im Zuge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die Ausrufung von Stufe zwei des dreistufigen Notfallplans Gas am 23. Juni 2002 durch die Bundesregierung sowie die drohende Gasmangellage in Deutschland unterstreichen eindrücklich die Notwendigkeit gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen zur Einsparung von Gas.

Im Mittelpunkt des Austausches stand, wie das Land Schleswig-Holstein seine Maßnahmen zur Unterstützung und Information der Mieterinnen und Mieter sowie Wohneigentümerinnen und Eigentümer weiter intensivieren und ausweiten kann. Die aktuelle Situation auf dem Gasmarkt ist mit erheblichen Preissteigerungen für die Verbraucherinnen und Verbraucher im Land verbunden. Mit weiteren Einsparmaßnahmen und -anreizen sollen die Kostensteigerungen für die Menschen im Land so gering wie möglich gehalten werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten erste Ideen und Ansätze zur Umsetzung.

"Die Lage ist ernst, wir stellen uns auf schwierige Zeiten ein", erklärte Staatssekretär Knuth im Nachgang des Austausches. Es gehe vor allem darum, die Gesellschaft noch stärker als bislang für die Notwendigkeit von Gaseinsparungen zu sensibilisieren. Dabei seien die Mieterinnen- und Mietervertretungen sowie die Vertretungen der Hauseigentümer und Hauseigentümerinnen wichtige Partner. "Steigende Energiekosten stellen viele Menschen im Land vor enorme Herausforderungen. Jetzt braucht es kurzfristige Maßnahmen, die im Kleinen dazu beitragen, Energie einzusparen. Dazu gehören zum Beispiel der Einsatz von wassersparenden Duschköpfen oder der Einbau smarter Thermostate. Zudem können Verbraucherinnen und Verbraucher durch ein angepasstes Nutzerverhalten Energie und Kosten einsparen", so Knuth. Es sei auch klar, dass das Land mit gutem Beispiel vorangehen müsse.

Der Austausch soll zeitnah fortgesetzt werden. "Gute Lösungen entstehen besonders dann, wenn Akteurinnen und Akteure mit unterschiedlichen Sichtweisen auf ein Problem zusammenkommen. Daher ist uns als Ministerium viel am Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern gelegen, welche die Herausforderungen und Sorgen der Mieterinnen und Mieter sowie der Eigentümerinnen und Eigentümer genau kennen."

Klimaschutzstaatssekretär Joschka Knuth warnt vor schwierigen Zeiten. Foto: Frank Peter.

Klimaschutzstaatssekretär Joschka Knuth warnt vor schwierigen Zeiten. Foto: Frank Peter.


Text-Nummer: 152911   Autor: MELUND SH/Red.   vom 20.07.2022 um 10.00 Uhr

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