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Haus für Lübeck: Travebogen hofft auf Genehmigung

Lübeck: Archiv - 27.07.2022, 11.20 Uhr: Es wird ein in dieser Form einmaliges Projekt in Deutschland: das "Haus für Lübeck", ein Hospiz- und Palliativzentrum fast im Herzen der Hansestadt. Für dieses Vorhaben haben sich das Palliativnetz Travebogen, die Vorwerker Diakonie, die Lübecker Hospizbewegung und der Kinderhospizdienst "Die Muschel2 als Kooperationspartner zusammengeschlossen.

Das Haus soll in den nächsten Jahren auf einem 9.300 Quadratmeter großen Grundstück an der Schlutuper Straße entstehen. Zuletzt haben dort über 50 Bohrungen stattgefunden, um Bodenproben zu entnehmen und Sondierungen des Grundwassers durchzuführen. Hintergrund: Der Boden ist nach Jahrzehnten eines Werkstattbetriebes belastet, muss saniert werden.

"Die Materie ist komplexer als zunächst gedacht, wir müssen sehr vorsichtig vorgehen und arbeiten deswegen auch gut und in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden der Hansestadt Lübeck zusammen", erläutert Travebogen-Geschäftsführer Thomas Schell. Jetzt wartet das Palliativnetz auf die Auswertung der Proben, es wird die Grundlage für das Sanierungskonzept des Bodens sein.

"Die Altlastensanierung wird auf jeden Fall technisch umsetzbar sein", ist Schell sicher. Baurecht könnte es für das Grundstück Anfang 2023 geben - auf dieser Grundlage wird der Travebogen dann den Bauantrag bei der Stadt stellen. Geplant sind nach aktueller Planung rund 5.500 Quadratmeter Geschossfläche, unter anderem mit einem Tageshospiz sowie einem Café. In direkter Nachbarschaft wird die Vorwerker Diakonie ein stationäres Hospiz mit zwölf Zimmern und zwei Gästezimmern für Angehörige bauen.

Visualisierung des Neubaus. Bild: Travebogen/Heske Hochgürtel Lohse Architekten.

Visualisierung des Neubaus. Bild: Travebogen/Heske Hochgürtel Lohse Architekten.


Text-Nummer: 153017   Autor: Travebogen/Red.   vom 27.07.2022 um 11.20 Uhr

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