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Pokal-Knaller: VfB Lübeck schlägt Hansa Rostock 1:0

Lübeck: Auf der Lohmühle wurde am Samstag gefeiert: Der VfB Lübeck schlug den Zweitligisten Hansa Rostock mit 1:0 und ist damit im Pokal eine Runde weiter. Tarik Gözüsirin sorgte in der 78. Minute mit einem Distanzschuss für den Siegtreffer.

"Ich freue mich tierisch für die Mannschaft und den Verein", jubelte VfB-Trainer Lukas Pfeiffer. "Wir haben jahrelang auf so ein Spiel gewartet, mit einer so tollen Kulisse und einem so großartigen Erlebnis. Wir wollten mutig spielen, das hat die Mannschaft einfach richtig gut umgesetzt. Heute Abend dürfen wir eine grün-weiße Party feiern."

Pfeiffer hatte seine Mannschaft hervorragend auf den höherklassigen Gegner eingestellt. Von einem Klassenunterschied war von Beginn an nichts zu sehen. Die Mehrzahl der Strafraumaktionen hatten die Grün-Weißen. Doch Hansa war bei seinen Offensivaktionen durchaus gefährlich. So prüfte Nils Fröling nach vier Minuten den neuen VfB-Schlussmann Florian Kirschke, der im Nachfassen zupackte. Anschließend waren die Lübecker griffiger, provozierten einige Fehler der Gäste und zahlreiche Standards. Nach einem Freistoß hatte Jannik Löhden per Kopf die erste VfB-Chance (13.). Danach gab es eine Phase mit gefühltem Dauerdruck des VfB, allerdings nur wenigen klaren Möglichkeiten. Erst nach rund einer halben Stunde fand Hansa wieder etwas besser in die Partie, hatte durch Kopfbälle von John-Patrick Strauß (30., vorbei) und John Verhoek (36., 45.) auch gefährliche Torabschlüsse. Der 0:0-Pausenstand war jedoch gerecht.

Im zweiten Abschnitt erwischten zwar die Gäste den etwas besseren Start, kam aber aus einer Feldüberlegenheit in dieser Phase nicht zu guten Torchancen. Der VfB fand wieder in einen guten Rhythmus, als sich trotz eines rüden Fouls von Morris Schröter an Manuel Farrona Pulido eine gute Konterchance ergab. Nach klugem Zuspiel von Felix Drinkuth scheiterte Mirko Boland aber an Gäste-Keeper Nils Körber (62.). Mit dieser Aktion kam die tolle Kulisse auch wieder mehr in Wallung, die Lübecker Elf gewann wieder Oberwasser und hatte viele gute Aktionen. Mitten in dieser Phase fiel auch der Führungstreffer. Nach einem guten Angriff legte Robin Kölle ab auf Tarik Gözüsirin, der nach innen zog und mit dem linken Fuß gut platziert in die linke Ecke traf (78.). Die überdachte Pappelkurve, vor der dieses Tor gefallen war, bebte erstmals so richtig. Rund eine Viertelstunde dauerte es noch bis zum nächsten Riesenjubel. Ein Freistoß von Boland (82.) und ein starker Konter über Boland und den eingewechselten Marvin Thiel, an dessen Ende Mats Facklam wenige Meter vor dem Tor verpasste (86.), hätten das 2:0 bedeuten können. So hieß es Zittern bis zum Ende, doch in richtig große Gefahr geriet der VfB-Sieg nicht mehr. Clever und routiniert spielte die Lübecker Mannschaft in den letzten Minuten die Partie zu Ende und brachte das Stadion mit dem Schlusspfiff des souveränen Schiedsrichters Dr. Arne Aarnink zum Explodieren.

Vor der Fankurve gab es die erste große Feier, in Kabine und VIP-Bereich ging es weiter, nachdem die Interviewwünsche von Sky, Sportschau und Co. erfüllt waren.

Der VfB hat am Samstag mit 1:0 gegen Rostock gewonnen.

Der VfB hat am Samstag mit 1:0 gegen Rostock gewonnen.


Text-Nummer: 153089   Autor: VfB/red.   vom 30.07.2022 um 17.35 Uhr

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