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Anti-Atom-Demonstration am Samstag

Lübeck: Das "Internationalistische Bündnis Lübeck" ruft anlässlich des Hiroshima-Gedenktages am Samstag, dem 6. August, zu einer Demonstration unter dem Motto "Kampf der Weltkriegsgefahr - Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke" auf. Die Demonstration beginnt mit einem Auftakt um 15 Uhr auf dem Kohlmarkt und wird durch die Innenstadt, vorbei am Büro von "Bündnis 90/Die Grünen", zum Drehbrückenplatz gehen, wo die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Die Mitteilung des Bündnisses im Wortlaut:

(") Vor 77 Jahren töteten Atombomben über Hiroshima und Nagasaki über 200.000 Menschen. Die Landschaften wurden atomar verseucht. Diese Katastrophen sind eine Mahnung: Es darf keinen 3. Weltkrieg geben, er wäre heute ein atomarer. In der Ukraine führen imperialistische Mächte wie Russland und USA/EU heute einen Krieg um die Ausweitung ihrer wirtschaftlichen und politischen Einflussgebiete. Beide Seiten rüsten weiter auf und wollen den Krieg gewinnen. Nein. Arbeiter dürfen nicht auf Arbeiter schießen. Mit der Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine und die Ausbildung von Soldaten ist der deutsche Staat immer mehr am Krieg beteiligt. Das geht gar nicht.

Transportarbeiter in Griechenland und Italien haben kürzlich in Generalstreiks gegen die Kriegsgefahr, gegen Waffentransporte in die Ukraine und für Lohnerhöhungen protestiert. Nur der aktive Widerstand der Völker kann die Gefahr eines 3. Weltkrieges bannen. Wegen angeblicher Lücken bei der Stromversorgung werden von Unternehmerverbänden und Berliner Parteien bis zu den Grünen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke gefordert. Dabei wird sogar noch Strom aus Deutschland nach Frankreich exportiert – ausgerechnet als Ersatz für marode Atomkraftwerke. Wir sagen, im Interesse unserer Gesundheit: Nein zum Wiedereinstieg in die Atomkraft. Wir sehen uns in Lübeck als Teil einer neuen, weltweiten Friedensbewegung. Das 100 Milliarden-Programm von Regierung und Opposition zur Aufrüstung der Bundeswehr lehnen wir strikt ab. Das Geld wird dringend für die Armutsbekämpfung und den Umweltschutz benötigt.

- Rückzug aller russischen Truppen hinter ihre Grenze und aller NATO-Truppen aus Osteuropa.
- Ächtung, Verbot und Vernichtung aller atomaren, biologischen und chemischen Waffen.
- Jugendoffiziere raus aus Schulen und Hochschulen.
- Beschleunigter Kurs auf 100 Prozent erneuerbare Energien.
- Abschaltung aller AKWs und Braunkohlekraftwerke sofort. Verbot von Fracking.
- Erhöhung von Löhnen und Gehältern um mindestens 15 Prozent

Macht mit in der Widerstandsgruppe gegen die Weltkriegsgefahr
Näheres unter www.inter-buendnis.de
Bringt eure eigenen Plakate mit!(")

Das Internationalistische Bündnis Lübeck ruft zur Demoteilnahme am Samstag auf. Foto: Archiv.

Das Internationalistische Bündnis Lübeck ruft zur Demoteilnahme am Samstag auf. Foto: Archiv.


Text-Nummer: 153128   Autor: Lüder Möller/Red.   vom 02.08.2022 um 11.25 Uhr

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