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Energiekrise: In Lübeck bleibt das Licht an

Lübeck: Seit Monaten fordert die Bundesregierung zum Energiesparen auf. Die Lübecker Stadtverwaltung hat sich bislang nicht beteiligt. Klar ist aber bereits jetzt: die Straßenbeleuchtung bleibt in Lübeck an und das Holstentor wird auch weiterhin angestrahlt.

Seit längerer Zeit wird zum Sparen von Energie aufgerufen, um im Winter ausreichend Reserven zu haben. In der Lübecker Stadtverwaltung wird über die Situation gesprochen, konkrete Maßnahmen gab es nicht. "Seit dem 8. Juli 2022 bereitet der Verwaltungsstab mögliche Maßnahmen zur Gas- und Energieeinsparung vor. Über Maßnahmen wird voraussichtlich am 16. August 2022 entschieden", sagt Nicole Dorel, Sprecherin der Stadtverwaltung. "Aktuell laufen die technischen und organisatorischen Prüfungen und Vorbereitungen."

Eines ist bereits jetzt klar: Anders als andere Städte verzichtet Lübeck auf Stromsparen bei den Wahrzeichen. "Geprüft werden keine symbolträchtigen Maßnahmen, zum Beispiel Licht aus beim Holstentor, was auch nichts bringen würde, weil wir hier bereits die sehr stromsparende LED-Technik anwenden, sondern nachhaltige, um fassende Maßnahmen", so die Sprecherin.

Derzeit könne allerdings keine Maßnahme ausgeschlossen werden, so die Verwaltung. Es gibt aber Prioritäten: "Die öffentliche Sicherheit und die Verkehrssicherheit für den Fahrzeug- und Personenverkehr stehen dabei zum Beispiel bei der Straßenbeleuchtung an vorderster Stelle."

Lübeck wird erst am 16. August bei einer Sondersitzung des Hauptausschusses über Maßnahmen zum Energiesparen entscheiden. Foto: JW

Lübeck wird erst am 16. August bei einer Sondersitzung des Hauptausschusses über Maßnahmen zum Energiesparen entscheiden. Foto: JW


Text-Nummer: 153178   Autor: VG   vom 05.08.2022 um 10.30 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Sebastian Berger

schrieb am 05.08.2022 um 10.46 Uhr:
LED machts möglich.

Wolfgang Lexow

schrieb am 05.08.2022 um 10.55 Uhr:
"Die Lübecker Stadtverwaltung hat sich bislang nicht beteiligt."

Kein Wunder...Bei der ist das Licht schon lange aus..

Klugscheißer

schrieb am 05.08.2022 um 11.19 Uhr:
Ja Super, wir sollen Sparen und der Staat(Stadt) braucht es nicht!
UNGLAUBLICH

Dissident

schrieb am 05.08.2022 um 11.33 Uhr:
ist ja klar auch, denn fremdes Geld, also Steuergeld, gibt sich leichter aus.
Jedoch die Bevölkerung muss ihren Energieverbrauch, also auch Strom, selber bezahlen. Und spart deshalb wo es nur geht.

Otto Schneider

schrieb am 05.08.2022 um 11.45 Uhr:
Da kann man gespannt bleiben, was da Ernsthaftes und Fundiertes entschieden wird.

Oder doch nur Alibi und Heiligenschein (leuchtet auch, ohne Energieverbrauch :((
...)?

Müsli Müsli Mjam Mjam Mjam

schrieb am 05.08.2022 um 12.46 Uhr:
"..."Geprüft werden keine symbolträchtigen Maßnahmen, zum Beispiel Licht aus beim Holstentor, was auch nichts bringen würde, weil wir hier bereits die sehr stromsparende LED-Technik anwenden, sondern nachhaltige, um fassende Maßnahmen", so die Sprecherin."

Ich schreibe auch gerne sehr verschachtelte Sätze, aber bei dem hab selbst ich den Faden verloren.

Wird da jetzt stromsparende LED-Technik angewendet oder nachhaltige um_fassende Maßnahmen?

Der RAL6037-Heinrich

schrieb am 05.08.2022 um 12.54 Uhr:
Hat da jemand irgendetwas anderes von dieser Stadtverwaltung erwartet? Die sind einfach völlig ignorant und haben von Klima- oder Energiekrise offenbar noch nie gehört. Wie sonst könnte man verstehen, dass von dort auch die Verkehrswende ausgebremst wird, wo immer das möglich ist. Da verschenkt man dann auch lieber viel Geld vom Bund zugunsten eines Radschnellweges, nur um die der Politik so wichtigen, kostenfreien, öffentlichen PKW-Parkplätze weiter sobventionieren zu können.
Um noch mal zum Punkt des Energiwesparens zu kommen: In meiner Wohngegend brennt die ganze Nacht hindurch, schon vor Eintritt der Dämmerung die Straßenbeleuchtung die ganze Nacht hindurch volle Pulle! Das braucht wirklich niemand, ist außerdem sehr schädlich für viele gefährdete Insektenarten. Aber das interessiert in Lübeck einfach nicht, schon gar nicht den Bürgermeister.
Haben diese Politiker eigentlich keinen Eid abgelegt darauf, dass Sie die Chancen künftiger Generationen nach bestem Wissen und Gewissen zu schützen haben? Doch da ist wohl kein Wissen, kein Gewissen, nur finanzielle Interessen und kurzsichtiges, mutloses Wählerstimmengeschachere.

Denise Edlef

schrieb am 05.08.2022 um 13.15 Uhr:
Unglaublich. So schön das auch ist, wenn z. B. das Holstentor angestrahlt wird, aber während die Privatperson kälter duscht, geht es dem Holstentor gut? Bei den Prioritäten wundern einen einzelne andere Stadtentscheidungen dann auch nicht mehr. Die Bevölkerung sollte immer das Wichtigste sein, kein beleuchtetes Schaufenster, keine angestrahlten Gebäude usw. Das Volk soll sparen, der Staat nicht. Genau mein Humor. Zusammenhalt beginnt bei solchen Entscheidungen.

Christian

schrieb am 05.08.2022 um 13.15 Uhr:
Hatte Lübeck nicht mal vor ein paar Jahren den "Klimanotstand" ausgerufen? Was ist daraus geworden? Wieder nur heiße Luft!

Ohrenschmalz

schrieb am 05.08.2022 um 13.15 Uhr:
Ich vermisse irgendwie ein Statement des Bürgermeisters, denn er ist ja schliesslich Chef der Verwaltung und weisungsbefugt, ohne sein Einverständnis
geht so gut wie nichts.

Sonst war der Bürgermeister stets präsent wenn es um Artikel bei HL-live ging und man hatte den Eindruck er liess sich gerne fotografieren.
Aber seit der Diskussion über die Fackenburger Allee ist er gefühlt verschwunden.
Zu Energiesparen gibt es von ihm öffentlich wenig bis nichts.

Es wäre schön ihm ein Statement zu entlocken, aber dazu müsste man Farbe bekennen
Es bleibt nur zu hoffen dass der gewählte Vertreter der Hansestadt Lübeck auch mal klare Worte findet und den Mut hat diese öffentlich zu äußern.

Armutszeugnis

schrieb am 05.08.2022 um 13.21 Uhr:
Am 08.Juli haben andere Städte bereits die Notwendigkeit zum Energiesparen erkannt und gehandelt. Da hat man in Lübeck erst angefangen, zu diskutieren. Bis heute diskutiert man. Ohne greifbares Ergebnis. Besser kann man Planlosigkeit und Handlungsunfähigkeit nicht unter Beweis stellen.

Es ist völlig richtig, dass das Öffentlichkeitswirksame Abschalten der Beleuchtung am Holstentor außer einer gewissen Symbolik nichts bewirken würde. Auch ist es richtig, dass nicht die öffentliche Sicherheit leiden darf. Aber fällt uns wirklich nichts ein, wo wir Energie sparen können, ohne dass es ausschließlich Symbolträchtig ist, zu Lasten der Sicherheit geht oder große Einschränkungen für die Bevölkerung bedeutet?

Mal ganz ehrlich: Welchen Bildungsgrad braucht man, um nach einem Monat Diskussion festzustellen, dass einem nichts anderes eingefallen ist außer nichts zu tun?

Wolfgang Lexow

schrieb am 05.08.2022 um 13.23 Uhr:
"Geprüft werden keine symbolträchtigen Maßnahmen, zum Beispiel Licht aus beim Holstentor, was auch nichts bringen würde, weil wir hier bereits die sehr stromsparende LED-Technik anwenden, sondern nachhaltige, um fassende Maßnahmen", so die Sprecherin.

Ein Satz fürs "Schwafelbuch" der Stadtverwaltung. Die toppen alles..

Rainer

schrieb am 05.08.2022 um 13.36 Uhr:
Da in Lübeck viel Strom mit Hilfe der seinerzeit als umweltfreundlich geltenden GAS-Kraft-Wärmekopplung erzeugt wird, muss auf jeden Fall überall gespart werden. Je weniger Strom sinnlos verbraucht wird, desto mehr Gas kann gespart werden, und desto niedriger fallen die geplanten GAS-Umlagen aus, welche die Verbraucherhaushalte zu zahlen haben werden. Bleibt nur zu hoffen, dass der von den Grünen lauthals erklärte "Wirtschaftskrieg gegen Russland" nicht auch noch dazu führt, auf die Weihnachtsbeleuchtung in Lübeck verzichten zu müssen!

FK

schrieb am 05.08.2022 um 13.45 Uhr:
Wieso wird das Lübecker Holstentor "giftgrün" angestrahlt ? Grün steht für ????? > genau !!
Warum wird die Lübecker Verkehrs-Versuchsstrecke nicht durchgehend mit grüner Farbe bepinselt ?

Jens Dieter Friedrichs

schrieb am 05.08.2022 um 13.58 Uhr:
Eins war schon immer sicher, wer nicht schafft im Kleinen zu sparen, schafft es im Großen eret recht nicht!!

Die Große Hanse zeigt, wie man es falsch angeht!!!

Trauerspiel einer Behörde, die einfach über den Dingen steht!!

Al bundy

schrieb am 05.08.2022 um 13.58 Uhr:
Licht aus! Ab spätestens 24h könne auch die Hälfte der Ampeln aus ,niand braucht nachts beleuchtete Kirchen und ein leuchtendes Holstentor☝️. Meiner Meinung nach könnte sogar jede 2. Straßenlampe dazu aus , ich kann nur mutmaßen das kein Mitarbeiter in der Lage ist einen Plan zur stellen und das durchzurechnen. Gleichzeitig aber an unnützen Verkehrsversuchen festhalten und uns grüne Politik vorgaukeln 😂💩. Grün hat eh zuende

Udo Burmeister

(eMail: udoburmeister@web.de) schrieb am 05.08.2022 um 14.00 Uhr:
Die Zeichen der Zeit werden in Lübeck nicht erkannt.

Diese abgetakelte und abgewrackte ehemalige "Königin der Hanse" aus längst vergangenen Zeiten hat kein Feingefühl und kennt nur Arroganz, aber einfach keine (zumindest) symbolische Solidarität mit den Bürgern!

Die handelnden lübschen Politiker als auch Teile der Verwaltung scheinen permanent in einer "Besonderen Blase der Zufriedenheit und Glückseligkeit" zu leben.

Anders sind für mich viele Entscheidungen aus Lübeck nicht zu verstehen. Das ist wirklich sehr schade. Von vielen anderen Städte mit ähnlicher Einwohnerzahl könnte viel gelernt werden. Echt schade bei diesem vorhandenen Potential!

Wullenweber

schrieb am 05.08.2022 um 15.10 Uhr:
Liebe Stadtverwaltung auch eine LED verbraucht Strom und beim Holstentor dürfte das im Kilowatt-Bereich liegen und das Argument der Nachhaltigkeit ist schlicht Unsinn!
Jedes Watt aus erneuerbarer Energie sollte in dieser Situation dazu genutzt werden konventionell erzeugten Strom zu ersetzen.
Wie aber von einem Kommentator geschrieben: Da ist schon lange das Licht aus.

Uwe Witt

schrieb am 05.08.2022 um 15.29 Uhr:
Die anonymen, die sich hinter Namen wie
Klugscheißer, Dissident, Müsli Müsli Mjam Mjam Mjam, Der RAL6037-Heinrich, Christian, Ohrenschmalz
verstecken, und meinen
bei hl live heimlich, mutig ihre inhaltslosen Magengeschwüre zum besten geben zu müssen.
Bei solchen Kritikern, können die Kritisierten sich in ihrem Handeln nur bestätigt fühlen.
Ein Schelm wer da was böses denkt.

Musikfreund aus Lübeck

schrieb am 05.08.2022 um 15.49 Uhr:
Es gibt einige Straßenabschnitte in Lübeck bei denen man die Beleuchtung komplett abschalten kann.... Z.B. St Jürgen Ring von Kreuzung Kronsforder Alle bis Ecke Walderseestraße, Travemünder Allee vom Sandberg bis zur Mautstation.... an anderen Stellen kann die Beleuchtung um bis zu 50% Reduziert oder, wie es früher durchaus Üblich war, um 22 Uhr komplett ausgeschaltet werden.

Das gleiche gilt für die Sehenswürdigkeiten. Es gibt keinen vernünftigen Grund das Holstentor oder die Marienkirche die ganze Nacht in Scheinwerferlicht zu tauchen. Auch hier kann man um 22 Uhr, wenn die meisten Einheimieschen und unsere Gäste in den Quartieren sind, den Saft ruhig abdrehen.....

Müsli Müsli Mjam Mjam Mjam

schrieb am 05.08.2022 um 16.22 Uhr:
"Uwe Witt
schrieb am 05.08.2022 um 15.29 Uhr:
Die anonymen, die sich hinter Namen wie
Klugscheißer, Dissident, Müsli Müsli Mjam Mjam Mjam, Der RAL6037-Heinrich, Christian, Ohrenschmalz
verstecken,..."

Mein sehr geehrter Herr Witt, es ist im Internet jedem selber überlassen sich ein Pseudonym zu wählen, wenn man nicht möchte das jemand anderes der sich grundlos angegangen fühlt gleich den echten Namen von einem hat.

Und ich würde gerne von Ihnen Herr Witt wissen was an meinem (für die anderen kann ich nicht sprechen) Kommentar ein "inhaltsloses Magengeschwür" war. Denn im Gegensatz zu Ihnen habe ich niemanden grundlos beleidigt, sondern eine ernsthafte Frage gestellt, da sich mir der Sinn des von mir zitierten Textes nicht erschlossen hat.

In dem Sinne plädiere ich bei Ihnen Herrn Witt und allen anderen weiterhin für einen höflichen Austausch unserer unterschiedlichen Meinungen.

Ich wünsche Ihnen Herrn Witt und allen anderen noch einen schönen Tag.

KaPe

schrieb am 05.08.2022 um 16.47 Uhr:
Eine öffentliche Information über das Energieeinsparkonzept der Stadt Lübeck würde die Bürger doch sicherlich interessieren.

Martin

schrieb am 05.08.2022 um 17.22 Uhr:
@ Uwe Witt Wurden bei Ihnen vor dem Haus auch schon mal die Reifen zerstochen (und auch gleich die der Nachbarn)?

Ach ja, bitte die Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr minimieren. Könnte nicht schaden.

Gashahn

schrieb am 05.08.2022 um 17.35 Uhr:
Alle reden nur über Straßenlaternen, Holstentorbeleuchtung und Ampeln. Dies alles wird mit Strom betrieben. Auch der ist knapp und teuer, vor allem wenn der Strom in Gaskraftwerken gewonnen wird. Das eigentliche Problem ist aber Gas. Da scheint der Stadtverwaltung und den meisten Kommentatoren wenig einzufallen. Mir schon. Da sind vor allem die öffentlichen Gebäude, die überwiegend sehr gut geheizt sind. Nun bitte nicht gleich empört aufschreien. Bei ein oder zwei Grad weniger am Arbeitsplatz oder in der Schule wird keiner leiden. Auch unsere Kinder in der Schule oder die Dauerwarmduscher im Schwimmbad werden es überleben. Man muss nur wollen und an der einen oder anderen Stelle vielleicht zusätzlich einfache Technik nachrüsten.

Henning

schrieb am 05.08.2022 um 17.54 Uhr:
Richtig so! Wir dürfen uns dem Russen nicht beugen.

Horsti

schrieb am 05.08.2022 um 18.04 Uhr:
Wasser predigen aber Wein saufen. Typisch Lübeck, die Königin der Hanse.

Dieter

schrieb am 05.08.2022 um 20.07 Uhr:
Müsli Müsli wenn weiter schön Ihr Müsli essen wird es ihnen bald besser geht und Sie begreifen den Sinn von Herrn Witt. Also schön weiter immer Müsli und die Hoffnung auf Heilung besteht.