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CDU: Grünstrand darf kein rechtsfreier Raum sein

Lübeck - Travemünde: "Reihenweise Zelte, liegengelassener Müll, ein halbes Lamm an einem Baum hängend und zuletzt auch Polizeieinsätze durch Schlägereien: Die aktuelle Lage am Grünstrand und den angeschlossenen Grünflächen in Travemünde ist nicht mehr tragbar", so die Lübecker CDU-Fraktion in der Bürgerschaft.

"Die aktuelle Verwahrlosung im Bereich des Grünstrands ist ein untragbarer Zustand – sowohl für die Anwohnerinnen und Anwohner als auch für die vielen Gäste, die nicht für derartige Zustände verantwortlich sind", sagt Jochen Mauritz, CDU-Sprecher für Sicherheit und Ordnung. "Inzwischen wirken der Grünstrand und die angeschlossenen Grünflächen phasenweise wie ein rechtsfreier Raum. Auch der Brügmanngarten wird immer öfter zur wilden Partyzone – und das im Kurort Travemünde. Wir erwarten von der Polizei und dem kommunalen Ordnungsdienst, dass ab sofort verstärkt gegen Ordnungswidrigkeiten am Grünstrand vorgegangen wird."

Seit langer Zeit kämpfe die CDU dafür, den Grünstrand sauber zu halten und sowohl für Gäste als auch Anwohnerinnen und Anwohner attraktiver zu machen. Zuletzt wurde der Grünstrand auf CDU-Initiative in die Strandbenutzungssatzung aufgenommen, auch verstärkte Kontrollen und eine stärkere Präsenz von Ordnungskräften am Grünstrand wurden bereits von der CDU gefordert. Oliver Prieur, Fraktionsvorsitzender der CDU, sagt: "Die Verwaltung hat von der Bürgerschaft einen klaren Auftrag erhalten, derartige Zustände am Grünstrand zu unterbinden. Travemünde und auch der Grünstrand sollen ein Erholungsort und kein vermüllter Wildcamperpark sein."

Das Aufhängen von Fleisch ist laut Polizei zulässig, für die Lübecker CDU-Fraktion aber nicht mehr zumutbar.

Das Aufhängen von Fleisch ist laut Polizei zulässig, für die Lübecker CDU-Fraktion aber nicht mehr zumutbar.


Text-Nummer: 153185   Autor: CDU   vom 05.08.2022 um 15.21 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Horsti

schrieb am 05.08.2022 um 15.47 Uhr:
Nicht lamentieren, Ordnungsamt mit regelmäßigen Kontrollen beauftragen. Schließlich ist die CDU Koalitionspartner unserer uns "regierenden" Parteien in Lübeck.

Johanna

schrieb am 05.08.2022 um 15.52 Uhr:
Die Zustände sind nicht haltbar, aber um dagegen vorzugehen, braucht es Rechtsgrundlagen. Das heißt, es müssen erstmal Verbote erlassen werden, deren Einhaltung überwacht und Nicht-Einhaltung geahndet werden können.

Der Unmut ist groß, wie man auch den verschiedenen Kommentaren zu einem Beitrag in der Travemünde Aktuell entnehmen kann. Nur gibt es keine wirklichen Lösungen.
Der Versuch, den Aufenthalt am Grünstrand durch Parkverbote in der Kaiserallee bzw. Strandgebühren unattraktiv zu machen ist eher hilfloser Natur und hatte keinerlei Effekt.
Man kann auch nicht bestimmten Gruppen den Zutritt verwehren.
Irgendwo in den Kommentaren wurde mal der Vorschlag gemacht, den Grünstrand zu bebauen. So etwas in dieser Richtung scheint fast eine sinnvolle Lösung zu sein. Oder einen Parktplatz o.ä. daraus machen. Nutzbar ist er für die Einheimischen und normalen Gäste ohnehin nicht mehr.

travemünder

schrieb am 05.08.2022 um 16.14 Uhr:
Irgendwann reicht es!!
Das ist jetzt endgültig geschehen. Nichts gegen Grillen in normalem Ausmaß, aber hier wird nicht nur übertrieben sondern es werden auch Gegenstimmen am Grünstrand mit rassismus Vorwürfen und der Beschimpfung "Du Nazi" verunglimpft.
Die Polizei hat es schwer gegen solche Vorwürfe ihren Auftrag zu erfüllen.
Der Grünstrand ist mal geschaffen worden um Feriengästen, die in Travemünde wohnen, mehr Platz zu bieten.
Verscheuungstaktiken gegen alte Menschen mit: Das ist mein Sitz, verschwinde du hier, haben hier nichts zu suchen.
Die Bürgerschaft muss neue klare Anweisungen erlassen und die Ordnungskräfte sie durchsetzen.

Heiko Schuller

schrieb am 05.08.2022 um 17.02 Uhr:
Der Grünstrand und der Strand ist offen für alle Menschen egal welcher Herkunft. Es haben sich nunmal die Großfamilien überwiegend aus dem arabischen Raum für Travemünde entschieden. Ich kenne einige und diese lieben einfach Travemünde. Darauf können wir dich auch stolz sein.

Die Travemünder sollten sich damit abfinden und andere kulturelle Gebräuche akzeptieren. Manchmal hilft ein Lächeln statt zu schimpfen. Notfalls kann auch jeder umziehen.

Jetzt nach der Politik und der Polizei zu schreien, bringt doch nichts. Was sollen diese denn bitte schön machen?

Es gibt keine Alternative. Einfach mal positiv an das Thema herangehen.

Grünstrand Aufwachsender

schrieb am 05.08.2022 um 17.06 Uhr:
Ich kaufe die Wiese der Stadt gerne ab. Dann kommt ein Schild "Privatgrundstück" an alle Seiten.
Betreten ist dann nur noch auf meine Einladung hin möglich. Sollten unbefugte mein Grundstück dann betreten, wird die Polizei sicherlich einen Container dort aufstellen müssen um meine Anzeigen abarbeiten zu können.

Martin

schrieb am 05.08.2022 um 17.17 Uhr:
Vielleicht sollte man aus dem Grünstrand eine Hunde Freilauffläche machen. Da können sich viele auch nicht an die Regeln halten.
Mal ehrlich nicht jeder hat einen Kleingarten am Wasser und wenn man aus Hamburg kommt und sich für 200 Euro eine Hammelkeule zum Grillen an den Baum hängen kann hat man für Verhaltensweisen der "Zwerge" aus der Provinz sowieso nichts übrig. Deswegen kann man seinen AMG Mercedes auch ins absolute Halteverbot stellen und alle anderen Zaungäste in irgendeiner Form beschimpfen.

nix verstehen

schrieb am 05.08.2022 um 17.20 Uhr:
Warum hängt jemand ein halbes Lamm an einen Baum?

Grünfink

schrieb am 05.08.2022 um 18.06 Uhr:
Ich bin mir nicht so sicher, wo das Problem liegt. Übermäßiger Lärm, das belästigen oder Beschimpfen anderer Gäste, das Liegenlassen von Müll, das Zerstören von Anlagen, auch Geruchsbelästigung durch übermäßiges oder unsachgemäßes Grillen, das alles ist verboten. Alles könnte mit geringem Aufwand durch die Stadt unterbunden werden. Dafür bedarf es keiner neuen Verordnungen, Gesetze oder Verbote. Hier geht es aber vielen scheinbar um mehr. Es geht vielen ganz offensichtlich um eine generelle Abneigung gegen die Zusammenkunft von Menschen aus fremden Kulturkreisen. Da mag bei einigen auch das fehlende Verständnis für die Bedürfnisse der Allgemeinheit hineinspielen: Wenn die eigenen Rechte auf dem teuer erkauften Privatbalkon in bevorzugter Wohnlage schwerer wiegen als die berechtigten Interessen der Mitmenschen in der Nachbarschaft, mag das subjektiv betrachtet eine schwere Beeinträchtigung sein, Objektiv ist es aber nicht mehr als eine einseitige Rechtsauffassung.

Mucki

schrieb am 05.08.2022 um 19.22 Uhr:
Was bildet sich die CDU eigentlich ein wer Sie sind. Dieser Grünstrand ist für alle da . Es ist schon eine Frechheit das man da Kurtaxe bezahlen muss wenn man von außerhalb Lübeck. Dieser Mist ist auch auf der CDU gewachsen. Aber man braucht ja auch nur bei den Wahlen gucken wer im Bezirk Kaiserallee gewählt wird
Fast 60 Prozent CDU. Diese Leute sind nur am jaulen . Deshalb kann nur sagen alle Zur Grünstrand und weiter schön feiern damit die Leute weiter sich Beschwerden

Stefan Willing

schrieb am 05.08.2022 um 19.27 Uhr:
... Das Aufhängen von Fleisch ist laut Polizei zulässig, für die Lübecker CDU-Fraktion aber nicht mehr zumutbar ...

Seit üher hunderten von Jahren hängt bei den Christen das Fleisch am Kreuz.

Ob Lammkeule am Baum, oder das Lamm Gottes am Kreuz.

Kein Wunder, dass immer mehr Menschen vom Glauben abfallen.

Chris

schrieb am 05.08.2022 um 19.46 Uhr:
Da sollte man die Touristen gleich an die Hand nehmen und das volle Ausmaß der Hansestadt zeigen. Es gibt schließlich genug andere Ecken die noch schlimmer dran sind. Aber das spielt bei der Politik keine größere Rolle ist ja auch kein Touristen Hotspot. Altes Ford Autohaus am Lindenteller, Bahnhofs Vorplatz inklusive Konrad adenauer Straße, Altes Fleischerei Gelände in der Schwartauer Allee, koberg ( sandstraße ), Marli am Messenring sind nur mal ein paar Beispiele aber da gibt es mit Sicherheit noch mehr.

A. Sommer

schrieb am 05.08.2022 um 20.24 Uhr:
Wir sind hier in Deutschland, und wir müssen gar nichts tolerieren. Wer hier lebt, hat unsere Sitten zu akzeptieren, deutsch zu sprechen und sich anzupassen.

Waldemar Wagner

schrieb am 05.08.2022 um 20.49 Uhr:
.
Was eine Aufregung!
Das Problem ist hausgemacht - von eben der Partei die sich jetzt da rüber aufregt.

Die CDU hat es sich im Bund über viele Jahre schön einfach gemacht.
Nur um ein paar blöde Wählerstimmen zu bekommen oder nicht zu verlieren, hat sie immer schön einen Willkommens-Zeitgeist mit geprägt der Mengen von Menschen aus fremden Kulturen ermutigt hat nach Deutschland zu kommen.
Immer frei nach dem Motto: "Wir schaffen dass"

Auch wenn der Ärger am Grünstrand nun sicher nicht genau von den Menschen verursacht wird die Frau Merkel gerufen hat, so ist allein durch den staatlich verordneten, übersozialen Umgang mit Zugewanderten ein ziemliches Problem entstanden.

Das von Politik und Medien gesteuerte Meinungsbild passt nicht mehr so recht zu dem was die normalen Menschen denken.

Genau wie unsere liebe CDU trauen sich die Menschen kaum noch zu sagen was sie von mit importierten Bräuchen halten.

Schon der einzelne Bürger der da auf der Wiese liegt, würde kaum einen Zugewanderten auf sein mögliches Fehlverhalten aufmerksam machen.

Die ist nicht etwa so weil er von dem angesprochenen etwas zu befürchten hätte, sondern weil er von den eigenen Mitbürgern ausgegrenzt und als fremdenfeindlich betitelt werden würde.

Die Fremden können nichts dafür! Wenn ihnen keiner sagen darf was sie falsch machen, können Sie nichts dazu lernen.
Dazu sind sie auch ganz normale Menschen die ganz natürlich rücksichtsloser werden wenn sie niemand bremst.

Sehr gut zu erkennen ist die sich verselbständige Entwicklung wenn in den Medien über Straftaten oder krasses Fehlverhalten berichtet wird.

Sobald ein Migrant betroffen ist, wird peinlichst darauf geachtet, dass dies nicht aus dem Zusammenhang oder durch Nennung von Vornamen erkennbar ist.

Ist ein Deutscher betroffen, wird extra darauf hingewiesen dass es sich um einen deutschen handelt, oder ein Name genannt der dies erkennen lässt.

Es würde mich freuen, wenn die CDU das wieder gerade biegt - falls Sie denn überhaupt noch mal an die Macht kommt.
.

Sami

schrieb am 05.08.2022 um 22.01 Uhr:
Für was gibt es eigentlich eine Verwaltung (über den Begriff muß man mal nachdenken und dann zerlegen) und wofür kassiert diese dicke Gehälter?
Ist hier die Anarchie ausgebrochen? Für jeden noch so kleinsten Fehltritt gibt es Bußgelder und hier nur wieder mal Totalversagen ...

M.C.

schrieb am 05.08.2022 um 22.15 Uhr:
(...)
Ich bin selber Migrant, der seit 48 Jahren hier gesetzestreu lebt, aber was man jetzt sieht, ist nur noch beschämend.
Aus meiner Sicht ist es nur der Anfang, dass durch die verantwortungslose Politik, die zu einer unkontrollierte Migration geführt hat, immer mehr zu sozialen Brennpunkten kommen wird.
(...)

andi aus sh

schrieb am 05.08.2022 um 22.54 Uhr:
Bitte an alle Besucher des grünstrands
Benehmt euch zivilisiert,ordentlich und verlasst die Fläche sauber
Und Herrn schuller empfehle ich endlich mal aufzuwachen und aus seiner Traumwelt in die Realität zu wechseln

gordon zöllner

schrieb am 08.08.2022 um 11.04 Uhr:
Bin schon mehrmals von empörten Urlaubern auf diese Problematik angesprochen
worden.
Hier besteht wirklich höchster Handlungsbedarf seitens der Politik.

Elvira Kloss

schrieb am 08.08.2022 um 12.58 Uhr:
Der Grünstrand ist bereits ein rechtsfreier Raum. Absolut indiskutabel die
Situation an bestimmten Tagen dort vor Ort.
Gebe Herrn W. Wagner in seiner treffenden Analyse vollkommen recht.

Elvira Kloss

schrieb am 08.08.2022 um 12.58 Uhr:
Der Grünstrand ist bereits ein rechtsfreier Raum. Absolut indiskutabel die
Situation an bestimmten Tagen dort vor Ort.
Gebe Herrn W. Wagner in seiner treffenden Analyse vollkommen recht.