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Stadt und Polizei bitten: Achtet auf die Verkehrsanfänger!

Lübeck: Archiv - 14.08.2022, 10.02 Uhr: Auch in diesem Jahr mahnen an 50 Standorten in Lübeck wieder Schilder die Rücksichtnahme auf die Verkehrsanfänger an. "Kinder können die Geschwindigkeiten von Autos noch nicht einschätzen", warnt Claudia Struck, Sprecherin der Polizeidirektion Lübeck. Damit die Schüler den sicheren Schulweg üben können, wird noch in diesem Jahr der Verkehrsübungsplatz am Meesenring saniert.

"Die Sicherheit der Kinder liegt uns allen am Herzen. Mit der Aktion möchten wir alle Verkehrsteilnehmenden zur Rücksichtnahme gegenüber Schülern auffordern und mit der richtigen Verkehrserziehung präventiv vorsorgen. Kinder sind im täglichen Straßenverkehr ganz besonderen Risiken ausgesetzt, da sie oft die Folgen eigenen und fremden Verhaltens noch nicht richtig einzuschätzen wissen. Auch die Erwachsenen sind somit zu einem vorbildlichen Verhalten aufgerufen", so Jan Lindenau, Bürgermeister der Hansestadt Lübeck. Auch die Stadt bemüht sich um mehr Sicherheit. "Noch in diesem Jahr wird der Verkehrsübungsplatz auf dem Meesenring saniert", kündigt der Bürgermeister an. "Die Pläne sind fertig." Unterstützung gibt es von vielen Seiten. So hat der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr eine neue Notrufsäule zur Verfügung gestellt.

Claudia Struck von der Polizei hat viele Tipps für Eltern und Autofahrer:

(")Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie verfügen altersbedingt noch nicht über die nötigen Fähigkeiten, Gefahrensituationen zu erkennen. Darum ist es wichtig, sie auf ihrem täglichen Weg zur Schule zu unterstützen, Regeln zu erläutern und Gefahrenpunkte wie Kreuzungen und Einmündungen anzusprechen. Hierzu zählt auch das richtige Verhalten an Ampeln und Fußgängerüberwegen.

Der Schulweg sollte im Vorwege ausführlich geübt und so gewählt werden, dass Ihr Kind diesen auch später allein bewältigen kann. Gerade in den ersten Tagen und Wochen sollten Eltern die Erstklässler begleiten, bis sie Sicherheit gewonnen haben.

Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind verlässliche Anlaufstellen auf dem Schulweg, an die es sich im Notfall wenden kann (z.B. Adressen von Mitschülern, Verwandten, der ehemalige Kindergarten, ein Ladengeschäft).

Gehgemeinschaften von mehreren Kindern fördern die gegenseitige Unterstützung der Erstklässler und den Kontakt zueinander. Auch hier sollte ein Elternteil begleiten. Abwechselnde Begleitungen schaffen insbesondere Berufstätigen mehr Flexibilität. Auf das sogenannte Elterntaxi sollte weitgehend verzichtet werden. Damit mindern Sie die Bewegungsphase Ihres Kindes, beeinträchtigen dessen Selbstständigkeit, verringern die Sensibilisierung für Umwelt sowie Umgebung und senken gleichzeitig die Verkehrskompetenz erheblich.

Kann der Schulweg nicht anders als mit dem Auto erreicht werden, vermeiden Sie das direkte Halten vor dem Eingang. Parken Sie auf Stellflächen in der Umgebung oder eingerichteten "Eltern-Haltestellen", um Ihr Kind von dort aus zu Fuß zur Schule zu begleiten.

Für den motorisierten Fahrzeugverkehr gilt: Fahren Sie im Bereich von Schulen besonders aufmerksam und bringen Sie Ihr Fahrzeug vor Ampeln oder Fußgängerüberwegen vollständig zum Stehen. Nur so wird Kindern signalisiert, die Fahrbahn sicher überqueren zu können.(")

Bürgermeister Jan Lindenau und Polizeisprecherin Claudia Struck werben gemeinsam für Rücksichtnahme auf die Verkehrsanfänger. Foto: VG

Bürgermeister Jan Lindenau und Polizeisprecherin Claudia Struck werben gemeinsam für Rücksichtnahme auf die Verkehrsanfänger. Foto: VG


Text-Nummer: 153310   Autor: VG/PD Lübeck   vom 14.08.2022 um 10.02 Uhr

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