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VNW zur Gasumlage: Wohngeld erhöhen und ausweiten

Schleswig-Holstein: Archiv - 15.08.2022, 15.44 Uhr: An diesem Montag ist die Höhe der Gasumlage bekannt geworden. 2,4 Cent sollen für Millionen Haushalte künftig pro Kilowattstunde fällig werden. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) kritisiert, dass die Umlage Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen besonders belaste und fordert eine Ausweitung des Wohngeldes.

Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW):

(")Die Gasumlage verschärft die finanzielle Belastung aller Mieterinnen und Mieter noch weiter. Besonders betroffen sind Haushalte mit mittlerem und geringem Einkommen, die keinen Anspruch auf Sozialhilfe oder Hartz IV haben und für die jetzt rasch eine entlastende Lösung gefunden werden muss. Ausufernde Diskussionen über Förderprogramme sind jetzt fehl am Platz.

Der einfachste Weg, den Menschen zu helfen, besteht darin, das Wohngeld zu erhöhen und den Kreis der Bezugsberechtigten erheblich zu vergrößern. Die dramatisch gestiegenen Energiekosten haben längst die Mitte der Gesellschaft erreicht. Deshalb muss die Einkommensgrenze, bis zu der Wohngeld gezahlt wird, deutlich erhöht werden.

Das Wohngeld muss schnell bekannter, umfassender und digitaler werden. Dann ist es die entscheidende finanzielle Hilfestellung für Millionen von Bundesbürgern. Sinnvoll wäre es zudem, bereits bei der Prüfung der Steuererklärung festzustellen, ob jemanden einen Anspruch auf Wohngeld hat oder nicht. Anschließend könne den Berechtigten das Wohngeld automatisch überwiesen werden. Damit würde vermieden, dass die Menschen erst umständlich einen Antrag stellen müssen.(")

Andreas Breitner ist Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen. Foto: VNW.

Andreas Breitner ist Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen. Foto: VNW.


Text-Nummer: 153336   Autor: VNW/Red.   vom 15.08.2022 um 15.44 Uhr

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