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Benzinpreise bereits stark angestiegen

Lübeck: Archiv - 21.08.2022, 21.04 Uhr: Hoppla, möchte man sagen, wenn man sich die Benzinpreisentwicklung der vergangenen Woche ansieht. Was ist denn da plötzlich geschehen? Von einem kundenfreundlichen Niveau um die Marke von 1,70 Euro herum gab es pünktlich zu Beginn der vergangenen Woche einen scharfen Anstieg auf jetzt etwa 1,85 Euro für den durchschnittlich an den Lübecker Tankstellen zu erwerbenden Liter Benzin der Gattung Super E5.

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An den fundamentalen Daten kann es nicht gelegen haben, denn ein Barrel Rohöl der Marke Brent ist immer noch für etwa 97 Dollar, also unter 100 Dollar zu haben. Eine weitere Verschärfung aller Krisen, die der Globus momentan so hat, war auch nicht festzustellen.

Bleibt daher nur die Überlegung, dass die Preise langsam wieder aus rein taktischen Gründen angehoben werden, wobei natürlich für die Anbieter wieder riesige Gewinne anfallen. Etwa 10 Tage sind es noch, dann wird das billige Benzinfenster wieder geschlossen. Am 1. September, pünktlich um null Uhr ist es dann wieder vorbei mit den günstigeren Preisen und das neun Euro Ticket gibt es dann für den September auch nicht mehr.

Da die Menschheit sich in solchen Situationen gern verhält, wie die berühmten Lemminge an der Klippe, wird es wohl in den letzten drei Tagen zu turbulenten Szenen an den Zapfsäulen kommen. Autoschlangen werden sich bilden und die sozialen Medien werden bersten vor Wutausbrüchen von Autofahrern, die stundenlang für eine Tankfüllung angestanden haben. Dafür wird dann wieder die Regierung verantwortlich gemacht, die eigentlich jedem etwas Gutes tun wollte. So läuft es nun einmal. Wenn aber jetzt schon die Preise steigen, sollte man sich wirklich überlegen, ob man die fällige Tankfüllung nicht bereits in der kommenden Woche in den Abendstunden vornimmt. Man zahlt dann vielleicht 20 Cent pro Liter mehr, bekommt aber Benzin und hat dann seine Ruhe.

Man kann dann auch auf Durchzug schalten, wenn die Experten in den Medien 'prognostizieren', dass die Preise wieder steigen werden. Natürlich werden sie das, was denn sonst? 35,2 Cent Ermäßigung pro Liter fallen weg, was gibt es denn da noch zu prognostizieren. Das sind wirklich Experten, die die Welt nicht braucht. Bewahren wir also die Ruhe und nehmen die höheren Preise mit Gelassenheit. Wichtiger ist doch, dass wir alle einigermaßen warm über den Winter kommen. Alles weitere wird sich finden.

Zum Ende des Tankrabatts steigen die Preise wieder an. Foto, Grafik: Harald Denckmann

Zum Ende des Tankrabatts steigen die Preise wieder an. Foto, Grafik: Harald Denckmann


Text-Nummer: 153444   Autor: Harald Denckmann   vom 21.08.2022 um 21.04 Uhr

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