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Radweg nach Warnsdorf: Lückenschluss nach Jahrzehnten

Lübeck - Travemünde: Radfahrer, die von Warnsdorf nach Travemünde unterwegs sind, radeln bis zur Lübecker Stadtgrenze auf einem komfortablen Radweg, der von der Straße getrennt ist. An der Gemeindegrenze nach Lübeck heißt es auf einem blauen Verkehrsschild dann „Ende“. Den Rest ins Lübecker Seebad müssen Radler und Fußgänger auf der engen Straße zurücklegen. Das soll sich jetzt ändern.

Auf Antrag der SPD und der CDU hatte die Lübecker Bürgerschaft bereits im Jahre 2019 den Bürgermeister beauftragt, den Radweg Travemünde-Warnsdorf zu Ende zu bauen. Die Bauverwaltung berichtet nun von den laufenden Planungen für den neuen Geh- und Radweg. Zwei Varianten für eine Wegführung auf nordöstlicher Seite seien erstellt worden und es hätte entsprechende Gespräche mit den Grundstückseigentümern gegeben, heißt es in dem Bericht. Allerdings sei man sich nicht einig geworden. „Die Grundstückseigentümer gaben jedoch das Signal, dass eine Wegeführung auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Teutendorfer Weges unter bestimmten Voraussetzungen vorstellbar sei“, ist in dem Bericht der Bauverwaltung zu nachzulesen. „Auf dieser Grundlage wurde eine dritte Variante mit Führung des Weges auf der südlichen bzw. westlichen Seite des Teutendorfer Weges entworfen.“ Die Untere Naturschutzbehörde hat für diese Variante immerhin schon ihre Zustimmung in Aussicht gestellt. Besteht jedoch auf die Herstellung von Knicks zwischen Weg und den angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen als Ausgleichsmaßnahme. Weiter wurden bereits Gespräche über eine Förderung geführt.

Klappt alles, könnte der neue Radweg Travemünde und Warnsdorf bereits im Jahre 2023 verbinden. Die Baukosten gibt die Stadt mit 800.000 Euro an, inklusive des notwendigen Grunderwerbs. Das wäre wahrscheinlich auch billiger zu haben gewesen: Der Radwegausbau stand schon vor vielen Jahren im Investitionsplan der Stadt, sollte demzufolge bereits im Jahre 2008 realisiert werden. Damals sollte der zweieinhalb Meter breite Weg mit Grundstückskäufen 257.000 Euro kosten. Auf Ratekauer Seite war der Weg damals bereits seit 15 Jahren fertig.

Noch endet der Fuß- und Radweg aus Warnsdorf an der Lübecker Stadtgrenze. Foto: Helge Normann

Noch endet der Fuß- und Radweg aus Warnsdorf an der Lübecker Stadtgrenze. Foto: Helge Normann


Text-Nummer: 153661   Autor: Helge Normann   vom 02.09.2022 um 12.49 Uhr

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