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Travemünde hat Probleme mit Tagesgästen

Lübeck - Travemünde: Wenn es um Probleme mit Tagesgästen geht, wird meist von der Liegewiese "Grünstrand" am Ende der Travemünder Promenade gesprochen. Über Rauchschwaden der Grills, über Müll und wildes Zelten. Doch auch an anderen Stellen im inneren Kurgebiet wird die Kritik lauter, wie einige Interviews zeigen, die Rolf Fechner von "Radio Travemünde" mit Betroffenen führte.

Ganz in der Nähe des Strandbahnhofes etwa befindet sich die Galerie von Künstlerin Ninette Mathiessen. Wenn sie Tagesgäste darauf hinweist, dass diese nicht auf ihrem Geschäftsgrundstück parken dürfen, wird sie beschimpft: „Von Schlampe über Nazi bis F… habe ich mir schon alles anhören dürfen“, erzählt die Travemünderin. Auch von anderen Einheimischen sowie Urlauberinnen habe sie von solcher „Respektlosigkeit seitens der männlichen Tagesgäste“ gehört. Weitere Beschwerden würden das Zuparken von Straßen und Einfahrten betreffen. Die meisten Beschwerden würden aber die Rauchschwaden der Grills betreffen.

Vom Grillen erzählt auch Carsten Abbe, Hotelier aus der Kaiserallee. Das qualmende Freizeitvergnügen findet Abbe zufolge nicht mehr nur am Grünstrand statt, sondern überall im Seebad: „Im Godewindpark, im Brügmanngarten, auf der Eselswiese, im Zippelpark“, zählt der Hotelier auf. Er hält das auch für gefährlich und verweist auf den trockenen Sommer. Weiter berichtet Abbe von Problemen mit Falschparkern: „Wir kommen teilweise nicht mehr auf unsere Grundstücke rauf und runter. Ebenso unsere Gäste“, sagt er im Radio. Er verweist auf die Tourismusstrategie. Zu ihm kämen Menschen, die eigentlich entspannen wollten. „Die sind genau vor dem geflüchtet was sie hier vorfinden“, sagt der Hotelier. Und zitiert Aussagen seiner Gäste wie folgt: Travemünde sei schön und man komme gern ins Hotel, „aber nächstes Jahr kommen wir nicht mehr, weil es so ist wie es ist.“ Das werde dann schon existenzbedrohend für Vermieter, Gastronomie und Einzelhandel. Auch im Kreise der Kollegen sei darüber bereits gesprochen worden. Als Maßnahmen schlägt Carsten Abbe das Abschleppen der Falschparker über Wochen hinweg vor sowie ein „konsequentes Grillverbot in allen öffentlichen Anlagen“ vor.

Bild ergänzt TextRauchschwaden der Grills am Grünstrand (August 2022). Foto: H. Normann.

Kein Parkproblem, sondern ein Vandalismus- und Müllproblem hat Henning Schumann, der am Rande des Veranstaltungszentrums Brügmanngarten eine Shuffleboard-Anlage betreibt. Die Bahnen der Freizeitanlage liegen im Schatten unter Bäumen und werden an heißen Tagen gern als Sitzplatz genutzt. Wobei Schumann versteht, dass die Menschen Schatten suchen. „Aber wirklich unser Problem über die gesamte Saison war permanente Zerstörung unseres Zauns. Hauptsächlich eben durch Familien die dort mit Kindern saßen.“ Die Kinder hätten die Zäune als Schaukel oder zum Klettern benutzt. „Wir haben jedes Wochenende abgebrochene Zaunpfähle gehabt. Wir haben jedes Wochenende abgerissenes Tauwerk gehabt“, berichtet Henning Schumann. Schließlich hätte man den Zaun abbauen müssen und ein „Betreten verboten“-Schild aufgestellt. „Dann saßen die Leute um das Schild rum“. Die Kinder seien auf den Bahnen mit Tretrollern gefahren und hätten dabei den Kunststoff zerkratzt. „Und, was eigentlich am schlimmsten war, dass permanent von den dort lagernden Menschen der Müll dort liegen gelassen wurde“, berichtet der Unternehmer. „Wir haben gebrauchte Windeln unter den Bahnen, Damenbinden unter den Bahnen.“ Das sei für das Team, das saubergemacht habe, sehr unangenehm gewesen.

Eigentlich hätten die Sorgen der Tourismuswirtschaft bereits am 7. September im Travemünder Ortsrat öffentlich besprochen werden sollen. Doch die Sitzung wurde abgesagt, "da die potenziellen Gäste aus der Bürgerschaft und der Verwaltung der Hansestadt Lübeck sowie des Kurbetriebs Travemünde (KBT) sämtlich wegen anderer Termine absagten", heißt es dazu auf der Internetseite des Ortsrates.

Die kompletten Interviews werden im Rahmen des "Travemünder Journal" am Dienstag, dem 13. September 2022, ab 17 Uhr im Offenen Kanal Lübeck auf 98,8MHz sowie als Livestream unter www.oksh.de ausgestrahlt.

Manchmal trifft das wilde Parken auch die Verwaltung selbst, wie diese

Manchmal trifft das wilde Parken auch die Verwaltung selbst, wie diese "freundliche" Ermahnung des Kurbetriebs an einem kurz vor dem Hundestrand abgestellten Kfz zeigt. Fotos: Helge Normann.


Text-Nummer: 153850   Autor: H. Normann   vom 13.09.2022 um 10.36 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Heiko Schuller

schrieb am 13.09.2022 um 10.59 Uhr:
Die Travemünder sind nur am Meckern. So langsam sollten doch auch die letzten in Travemünde verstehen, dass weder die Politik noch die Verwaltung hier ein Problem sehen.

Ich verstehe nicht, warum immer wieder auf die Großfamilien negativ gesehen wird. Travemünde kann doch froh sein, dass diese Familien Travemünde als ihr Ziel ausgewählt haben. Das ist doch auch positiv.

Das viele Gäste zukünftig Travemünde meiden, hat nichts mit den Großfamilien zu tun.

Was für attraktive Angebote hat Travemünde denn? Kein Schwimmbad, kein Minigolf, keine vernünftigen Bars und Restaurants, keine attraktiven Läden, keine Skateranlagen usw. In anderen Orten ist Leben. Alleine letztes Wochenende bei Stars am Strand in Timmendorf, davor Beachvolleyball.

Travemünde hat ein Weinfest, wo keiner hin geht. Beachvolleyball, was eigentlich eine Ballermannparty war, wo ein Großteil mittags schon besoffen war. Eine Travemünder Woche, die im Vergleich zu Kiel, Warnemünde und Heiligenhafen eine Peinlichkeit darstellt usw.usw.

Parken in Travemünde ist auch eine Katastrophe.

Deshalb wird Travemünde auch Rentnermünde genannt. Daher gehen die Gäste lieber nach Grömitz, Heiligenhafen, Timmendorf, Scharbeutz Haffkrug, Niendorf, Boltenhagen, Warnemünde, Kühlungsborn usw.

Martin

schrieb am 13.09.2022 um 11.02 Uhr:
Im Grunde genommen ist das doch kein Travemünder Problem sondern in der ganzen Stadt und überall zu beobachten. Die Problematik liegt darin, daß man wenn man sich negativ äußert sofort als Rassist oder als Nazi bezeichnet wird und damit jegliches absonderliche Verhalten oder Mißachten von Regeln anscheinend akzeptiert wird, weil sich niemand mehr traut Widerspruch zu erheben.
Die Frage ist nur, wie bekommt man das Problem wieder in den Griff? Die Ordnungsmacht in Form der Polizei ist ja nun nicht für jeden Kleinkram zuständig. Und es gibt eine gewisse Gruppe, die Sauberkeit und Ordnung nicht mehr für geboten hält. Frei nach dem Motto: Wo es bunt, dreckig und unordentlich ist, da ist und bleibt es auch billiger. Das können wir uns dann wenigstens noch leisten.
Kleiner BLick nach Sylt: Wochenlang campierende Punks, die günstig auf der Wiese zelten und sich mit billigem Alkohol im Supermarkt versorgen werden von den Medien belächelt und es wird amüsiert berichtet. Na also. Alles in Ordnung. Bis sie regelmäßig in deinem Hauseingang ihre Notdurft verrichten oder der andauernde Lärm deine Gäste vertreibt.

Travemünder Rentner

schrieb am 13.09.2022 um 12.25 Uhr:
Herr Schuller bitte bitte ziehen sie nach Heiligenhafen und dort am Besten in die Geschlossene Einrichtung. So einen M.. wie sie ihn geballt von sich geben habe ich nicht in 10 Jahren Ortsrat von allen zusammen nicht gehört.
An Travemünde liegt es nicht das Freizeiteinrichtungen fehlen es liegt an der Verwaltung in Lübeck, die alles blockiert und verhindert. Die Bürgerschaft beschließt und die Verwaltung kümmert sich nicht darum.
Die Kontrolle der Verwaltung und die Kontrolle der Gesetze, juristische wie kulturelle, findet nicht statt. Der Bürgermeister ist nur für Einweihungen zu gebrauchen.
Und mal ganz ehrlich ,lieber den alten Rentner als die Großfamilie die in den Knick sch… . Mal abgesehen davon das der Rentner sein Geld in Travemünde ausgibt.

Arno Nühm

schrieb am 13.09.2022 um 12.27 Uhr:
Ich wäre dafür, Travemünde für einen symbolischen Euro an Ostholstein abzutreten.
Kein Thalau mehr, kein Schröder. Herrlich!

Damit wäre allen geholfen, außer natürlich den Ostholsteinern.

Niendorfer

schrieb am 13.09.2022 um 12.42 Uhr:
Genau das ist hier das Problem Herr Schuller,
das unsere Politik hier nämlich kein Problem sehen will !!!
Wegducken und bloß nichts sagen, absolut normal für Lübeck, alles wird am
normalen Bürger vorbei nach Gutsherrenart entschieden
im übrigen kann ich nicht verstehen das einige Kommentatoren hier
Ordnungswidrigkeiten und Straftaten gutheißen bzw. kleinreden,
die betroffenen Bürger werden auch nicht mit eingebunden bei Entscheidungen

Fiete Senfgeber

schrieb am 13.09.2022 um 12.45 Uhr:
Das unglaublich steinzeitlich kleinbürgerliche, spießige Grillen in öffentlichen Grünanlagen (die FÜR ALLE da sind)
ist schon länger in nahezu allen großen Städten Deutschlands ein Problem. Die Luftverschmutzung durch Feinstaub aus Kaminöfen und durch Grillen ist ein zunehmendes Problem für die Bevölkerung. Gesundheitspolitisch problematisch. Eine Lösung gegen diese Art von penetrantem Egoismus (Rücksichtslosigkeit) wird es wohl nicht geben... Die Zeiten werden militanter.

Fiete Senfgeber

schrieb am 13.09.2022 um 12.52 Uhr:
Bezüglich der Parksituation muss man sagen, dass die Stadt schon längst mehrstöckige Parkpaletten auf dem Leuchtenfeld, am Baggersand, am Kowitzberg, am Sakandinavienkai, an anderen Rändern hätte bauen können (schon vor Jahren)! Eine Stunde Parken 1,50€, Tagestarif 10€. Gleichzeitig eine dramatische, leistungsstarke Verdichtung des ÖPNV auf Straße und Schiene zu touristischen Tageszeiten!
Ansonsten gilt: Holzkohle ist ZU BILLIG!

K.-H. Kutzner

schrieb am 13.09.2022 um 12.58 Uhr:
Natürlich Herr Schuller.
Wenn Sie die Großfamilien als sooo eine große Bereicherung für Travemünde sehen, dann melden sie sich doch einfach mal bei Herrn Schumann und bieten diesem Ihre Hilfe beim Wegräumen des Mülls, der vollgebluteten Binden und vollgesch.... Windeln an.

Um diesem Treiben ein Ende zu setzen gibt es eine einfache Lösung:
Grillverbot für Alle im gesamten Travemünde!
Oder ist das politisch nicht gewollt weil man ja bunt und weltoffen sein will,einem die eigene Bevölkerung schei.egal ist und lieber diese "Gäste" bevorzugt behandelt,um ja nicht in die rechte Ecke gestellt zu werden?

Jan Dubs

schrieb am 13.09.2022 um 13.00 Uhr:
Touristen kommen nach Timmendorfer Strand, nach Boltenhagen, nach Scharbeutz und Heiligengafen, Heikendorf, Fehmarn, Laboe und Kühlungsborn. Überall arrangiert man sich und findet Lösungen für Probleme, die zwangsläufig durch Menschenansammlungen entstehen. Überall akzeptiert man die Nachteile, weil jeder versteht, dass die Vorteile und der Nutzen von Tourismus die Nachteile aufwiegen. Nur in Travemünde wird so lange diskutiert, bis auch der letzte Versteht, dass die einzig gewollte Lösung ein Touristenort ohne Touristen ist.

Susi21

schrieb am 13.09.2022 um 13.20 Uhr:
Einfach mehr Personal vom Ordnungsamt bereitstellen. Frage mich ohnehin, was die Leute nach Travemünde zieht? Da ist doch nichts, alles tot! Kaum oder wenig Events und wenn, dann muss man es möglichst sockfuß besuchen, weil es sonst zu laut ist. Andere Ostseebäder haben da immens aufgerüstet und sind wesentlich attraktiver.

Dieter

schrieb am 13.09.2022 um 14.14 Uhr:
Bravo Herr Schuller man Ihnen im allen nur Recht geben. Und Sie Herr Rentner ziehen doch wo anders hin. Es ist doch komisch das nur immer bestimmte Personen über Misststande in Travemünde meckern. Vom Ordnungsamt oder Von der Polizei ist kaum etwas zu beklagen. Weder über Qualm oder Rauchgestank in der Kaiserallee noch über Wilde Müllhalden . Man muss sich Mal fragen wo diese Nörgler immer hinschauen. Wenn es nach denen geht würde müsste die Stadt überall Verbotsschilder aufstellen. Zum Beispiel Verbot für Familie auf dem Grünstrand , Brüggsmanngarten, Godewind und so weiter. Darüber wird Sich aufgeregt , aber wenn die betuchten Reichen mit Ihren Grossautos im Parkverbot im Fischereihafen und Auf dem Priwall am Beach Bay stehen ist das alles ok. Aber diese Herrschaften habe in Travemünde so wie so Narrenfreiheit und dürfen sich fast alles erlauben. Aber den kleinen Mann dem möchten dies Nörgler am liebsten alles verbiegen.

Heinrich Fenstei

schrieb am 13.09.2022 um 14.16 Uhr:
Ich sehe das Problem darin, dass sich die Verwaltung von uns Lübecker / Travemünder entkoppelt hat.
Dies ist ein Problem welches nur durch kommende Wahlen, behoben werden kann, wenn gewollt?
LTM Leitung und somit auch Kirchhoff / Lukas sind zu Königen aufgestiegen, somit regieren Sie Ihr Volk. Wer sich auflehnt und böse ist wird mit „Nichtteilnahme“, hier symbolisch Ortsratsitzung, bestraft.

Heiko Schuller

schrieb am 13.09.2022 um 14.59 Uhr:
Wenn ich hier lese, dass durch kommende Wahlen Veränderungen für Travemünde erfolgen, dann kann ich nur schmunzeln. Ich kenne keine Partei in Lübeck, die für Verbesserungen in Travemünde steht.

Ich finde Travemünde ist schön zum Spazierengehen. Wer aber gut Essen gehen möchte, schön Bummeln und Shoppen,einen schönen Strandtag oder einfach etwas erleben möchte, der ist in Travemünde einfach falsch.
Hier gibt es leider nichts attraktives außer teure neue Betonpromenaden ohne Grün.

gernotM

schrieb am 13.09.2022 um 15.10 Uhr:
Wenn sich Menschen nicht mehr benehmen können und Regeln permanent mißachtet werden, ist doch die einfachste Lösung die,ein Grill-und Campierungsverbot auszusprechen und Verstöße hart zu ahnden! Das gilt vor allem für jene Volksgruppen, die zu gerne ihre eigenen Regeln aufstellen möchten und sich gegen jegliche bürgerlichen Werte auflehnen- ohne die aber ein gedeihliches Miteinander nicht möglich ist.

Peter Quint

schrieb am 13.09.2022 um 16.13 Uhr:
Ich finde es schade, dass heutzutage Angebote abgeschafft und die Menschen immer mehr unter Restriktionen leiden müssen. Wie eine Situation, wo Hoteliers und Bewohner/Investoren "Verbote!" rufen.
Wenn diese, statt sinnvolle Lösungen, Realität werden, darf man auch nicht über die Folgen meckern:
Von den nachbarschaftlichen Strandorten hat Travemünde das kleinste Angebot für Familien und Päarchen, die Urlaub oder Tagestouren machen wollen und Geld da lassen. Wenn man die Hauptzielgruppe vergretzt wird, rücken die nach, die keine Ansprüche haben bzw. sich selbst "zu helfen" wissen.

Holsteiner

schrieb am 13.09.2022 um 16.14 Uhr:
Wir nehmen Travemünde gerne! Und polieren es wieder auf.

Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich eine Bürgerwehr bildet, um das zu machen, wozu Verwaltung und Polizei anscheinend nicht in der Lage sind.

Wie man erhebliche Verstöße und Zerstörung privaten Eigentums als Bereicherung sehen kann, ist mir ein Rätsel.

Allerdings kann ich sagen, dass in den Bädern Ostholsteins teilweise auch Chaos herrscht, das liegt eben an den enormen Touristenmassen, und die Gier in den Bädern wird immer größer, statt zu kanalisieren.

Solche Vorfälle wie in Travemünde werden aber möglichst im Keim erstickt, da die vielen kleinen Unternehmer in den Bädern OHs sehr gut vernetzt sind, und die Verwaltung sofort reagieren muss, da ansonsten erheblicher Druck gemacht wird.

In Lübeck kann man keinen Druck mehr auf die Verwaltung machen, da sich alle im Nichtstun einig sind. Und hier liegt der Hase im Pfeffer. Ein seit Jahrzehnten gewachsenes Problem. Stellt aber die immergleiche Partei den Bürgermeister, und man wählt stumpf immer die gleiche Partei, wird sich auch nichts ändern.

Die Probleme ziehen sich durch alle Bereiche der Verwaltung. Halt Stop! Die Kfz-Zulassung in OH (Eutin) ist mittlerweile auf Lübeck Niveau - und die Lübecker Kfz Zulassung soll auf dem ehemaligen Niveau der Ostholsteiner sein, also gut.

Es geht also . . .

Martin Stein

schrieb am 13.09.2022 um 17.42 Uhr:
Was für eine öde Kleinkrämerei, die sicher mehr Leute vertreibt – oder fernhält, wie mich – sich über ein paar Falschparker oder etwas Grillrauch aufzuregen. Es steht jedem frei, den Abschleppdienst zu rufen, wenn auf dem eigenen Gelände ein Fremdparker steht.
Nehmen wir mal Wacken als Beispiel:
Da fallen jedes Jahr Anfang August 70000-120000 Rockfans ein, saufen sich die Hucke voll, machen Lärm und Dreck für 10 Travemünder Wochen und nahezu der ganze Ort zieht mit.
Hier gibt es nur Nörgler, denen Großfamilien suspekt sind (warum eigentlich=) und wenn mal jemand ein wenig über die Stränge schlägt, wird nach der Ordnungsmacht gerufen. (...).
Und Damenbinden zuhauf in einer öffentlichen Anlage?? Wohl kaum zu glauben, dass die dort gewechselt wurden um sie genau dort zu hinterlassen. Münchhausen lässt grüßen…

Die Waldfee

schrieb am 13.09.2022 um 17.44 Uhr:
Wieder einmal wird hier von Menschen ein Kommentar abgegeben, die hier größtenteils nicht wohnen.
Wenn schon der Vergleich zu Heiligenhafen, Fehmarn, Laboe, Kühlungsborn usw. gezogen wird, dann bitte ich denjenigen mal dort genau hinzuschauen.
Mir ist an keinem dieser Orte eine dermaßen große Gruppe ( Familien) aufgefallen, wie sie in Travemünde als normal angenommen werden soll. Die, die Grünanlagen, wie Zippelpark und Eselswiese ganz selbstverständlich als Grillstätte missbrauchen. Das ist nur im Brügmanngarten erlaubt. Alle die sich an die Regeln halten, sind herzlich willkommen.
Timmendorf ist, als Vergleich, außer acht zu lassen. Dort kommt man nicht mal mit dem großen Zeh an den Strand, wenn man nicht die Strandgebühr bezahlt. So hält man unerwünschtes Publikum gleich auf Abstand. Hier kann JEDER, am Strand spazieren gehen, ohne dass man gleich zur Kasse gebeten wird. Die Beachvolleyball Veranstaltungen kann Timmendorf gern behalten. Brauchen wir wirklich nicht. Ich erinnere mich an das letze Jahr, als die Strandampel in Timmendorf, Scharbeutz und Niendorf galt. Auch hier durfte nach Travemünde wieder jeder ohne Einschränkung zu uns kommen.
Es ist ein gutes Recht, eine Meinung hier zu äußern, auch die, die Travemünder als jammeririg bezeichnen. Wir leben in einer Demokratie.
Es zwingt Euch niemand hierher zu kommen. Bleibt doch in Lübeck, oder geht nach Timmendorf, oder ähnliche Orte, wenn ihr Euch dort wohler fühlt.
Und noch etwas, wenn hier kommentiert wird, achtet mal auf eine ordentliche Rechtschreibung. Das ist manchmal schwer zu ertragen.

Ralf Müller

schrieb am 13.09.2022 um 19.05 Uhr:
Lübeck ist nun mal eine Großstadt und Travemünde ein Stadtteil davon. Entsprechend geht es dort zu. (...)

Ich finde es klasse, dass die normalen Bürger* sich Travemünde zurückerobern. In erster Linie geht es in einer Stadt nicht darum, einer noblen Klasse aus Deutschland Unterkunft und Luxus zu bieten, sondern seinen Einwohner*.

Die Travemünder Einrichtungen zeigen vor allem eins: Leute mit kleinem Geldbeutel unerwünscht - wovon es in Lübeck reichlich gibt. Schlimmstes Beispiel: Das neue Schwimmbad nahe des ehemaligen Aqua-Tops. Wer einen Blick auf die Preise wirft, fällt vom Glauben ab. (In Scharbeutz ist das leider auch nicht anders.)

Wie die Übernahme von sozialer Verantwortung geht, zeigt das Freizeitbad in Norderstedt. 16 Becken, 7 Rutschen, ein Blick auf die Preise gibt Aufschluss...

Hagen W.

schrieb am 13.09.2022 um 20.12 Uhr:
@Martin Stein
Schon mal in Wacken gewesen?
Wenn man da durch das Dorf geht, ist alle sauber.
Da liegt kein Müll rum. Die Menschen wissen sich zu benehmen
und tun ihren Müll dorthin, wo er hingehört!
Einfach mal hinfahren und staunen im nächsten Jahr.
Es geht!

Walle

schrieb am 14.09.2022 um 11.18 Uhr:
Walle
Heiko Schuller@, wenn man wie Sie nicht weiß wo das Problem liegt, dann sollte man hier auch keinen Kommentar abgeben, die Probleme durch Massentreffen von einem Klientel an Tagesgästen in Travemünde sind unkontrollierbar geworden, sprich hier hat sich nachweislich ein rechtfreier Raum gebildet. Wenn hier Politik und Verwaltung nicht reagieren, spiegelt das nur deren Unfähigkeit wider…
Fakt ist, dass hier steuerzahlende Anwohner und Gewerbebetriebe von den Verantwortlichen aus Feigheit alleingelassen werden. Der Kommentar von K.-H. Kutzner@ entspricht leider der Realität.

Rudolf Stahl

schrieb am 14.09.2022 um 13.17 Uhr:
Mit Interesse habe ich im offenen Kanal die Interviews, die Rolf Lechner gehalten hat, angehört. Dazu hätte ich gerne auch was gesagt. Wir wohnen in der Nähe vom Grünstrand und sind seit einigen Jahren genervt von den am Wochenende stattfinden Clanpartys auf dem Grünstrand. Meiner Frau und mir ist vor einigen Monaten Folgendes passiert:
Nach einem abendlichen Spaziergang auf der Promenade waren wir auf dem Rückweg zu unserer Wohng Straße dabei mussten wir die Kaiserallee überqueren. An der Straßen kannte zur Kaiserallee standen einige Personen, die wir nicht kannten, aber vom Aussehen her nicht als deutsche zu erkennen waren. Meine Frau sagte dann ganz normal können wir hier bitte durchgehen um über die Straße zu kommen. Der Kommentar von einem Mann aus der Gruppe: du alte Fotze. Ich drehte mich in dem Moment zu den Leuten um und musst du dann hören: Nazikopp. Wie ich aus den gestrigen Interviews mitbekommen habe, sind andere TRAVEMUENDE Bürger auch des Öfteren angegangen und beleidigt worden. Rudolf Stahl