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Für mehr Sicherheit: Polizei sprayt Graffiti

Lübeck: Am Mittwoch waren in Lübeck Polizeibeamte mit der Spraydose unterwegs und sprühten auf zahlreiche Radwegen Warnhinweise. Es ist der Auftakt einer Aktion gegen Geisterradler im Verkehr. Das Ziel ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit.

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Vier Wochen sind seit dem Ende der Sommerferien vergangen. Der Beginn der Schule bedeutete für viele Schüler einen Schulwechsel mit neuen Schulwegen. "Viele von ihnen fahren mit dem Fahrrad zur Schule und orientieren sich zum Teil an den falsch fahrenden Vorbildern", so Polizeisprecher Christoph Münzel. "Damit sich dieses falsche Verhalten nicht verfestigt, wird die Aktion 'Geisterradler' in Lübeck durchgeführt.

An etwa 30 relevanten Örtlichkeiten im Lübecker Stadtgebiet sind jetzt deutlich sichtbare Geisterradler-Symbole auf Radwegen aufgebracht, die nur in eine Richtung befahren werden dürfen. Die Standorte für diese Piktogramme wurden von den örtlichen Polizeidienststellen benannt, ergänzt durch Vorschläge der Mitglieder des Arbeitskreises "Runder Tisch Radverkehr".

Die neongelben Piktogramme bestehen aus einem sichtbaren radfahrenden Geist und dem Schriftzug "Geisterradler bitte wenden". "Radfahrende, die auf Radwegen entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung fahren, verursachen riskante Fahrmanöver und gefährden damit sich und Entgegenkommende", so der Polizeisprecher. "Das Unfallrisiko steigt unnötiger Weise, schwere Personenschäden eingeschlossen."

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Die Piktogramme werden unter Verwendung nicht-permanenter Markierungsfarbe aufgesprüht. Diese verblasst nach einiger Zeit. Der Effekt ist gewollt, denn es geht in erster Linie darum, durch das neu aufgesprühte Warnzeichen mehr Aufmerksamkeit der Radfahrenden zu erlangen. Sobald der Gewöhnungseffekt eintritt, verblasst das Symbol wieder. Die Vorlage für das Motiv wurde dankenswerter Weise von der Stadt Paderborn zur Verfügung gestellt, die eine solche Aktion bereits durchgeführt hat.

"Kinder lernen durch Vorbilder. Seien Sie ein gutes Vorbild und helfen Sie uns in unseren ständigen Bemühungen, die Kinder bestmöglich für den Straßenverkehr auszubilden!", so Christoph Münzel. "Jeder Geisterradler torpediert unsere Arbeit, die Arbeit an den Schulen und die Bemühungen aller Eltern, ihre eigenen Kinder zum verkehrssicheren Verhalten zu erziehen. Die Nutzung des Radweges in richtiger Richtung tut nicht weh und ist nicht schwer, es kommt einfach darauf an, es zu tun!" Die Polizei begleitet die Aktion weiterhin durch schwerpunktmäßige Verkehrskontrollen und präventive Gespräche.

Simone Sölter (Polizei), Karl-Heinz Scheck (Verkehrswacht), Silke Ziemann (Polizei=, Lübecks Radverkehrsbeauftragte Astrid Spiller und Axel Lepine (Polizei) starteten die Aktion am Holstentor. Fotos: Polizei (1), STE (2)

Simone Sölter (Polizei), Karl-Heinz Scheck (Verkehrswacht), Silke Ziemann (Polizei=, Lübecks Radverkehrsbeauftragte Astrid Spiller und Axel Lepine (Polizei) starteten die Aktion am Holstentor. Fotos: Polizei (1), STE (2)


Text-Nummer: 153890   Autor: PD Lübeck/red.   vom 14.09.2022 um 15.46 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Martin

schrieb am 14.09.2022 um 16.07 Uhr:
Ist ja nett gemeint, aber wer über rote Ampeln fährt, den interessiert so ein Piktogramm herzlich wenig. Ich bin seit über 25 Jahren motorisiert auf deutschen Straßen unterwegs und noch nie, nicht ein einziges Mal ist mir ein Geisterfahrer entgegengekommen.

Jeden (!) Morgen, wenn ich die Ratzeburger Allee stadteinwärts auf dem Fahrradweg fahre, kommen mir mindestens 10 Geisterradler entgegen. Ohne den Hauch eines Unrechtsbewusstseins. Dasselbe gilt für die (zugegeben sehr langen) Rotphasen an den Fußgängerampeln, die von geschätzt jedem dritten Fahrradfahrer schlichtweg ignoriert werden.

Das einzige, was wirklich hilft, sind regelmäßige Kontrollen und deutlich höhere Bußgelder. Die gelbe Farbe hingegen kann mansich sparen.

Horst Wandersleben

schrieb am 14.09.2022 um 16.25 Uhr:
Als aktiver radfahrer (fahre seit meinem 70.geburtstag freiwillig kein auto mehr) ärgere ich mich sehr über drängelnde, falschfahrende, rücksichtslose radfahrer, weil sie sich und andere gefährden.
Hinweise meinerseits auf deren fehlverhalten sind stets zwecklos, werden ignoriert oder ich werde angepöbelt.
Besonders rücksichtslosen rufe ich gerne mal zu: "Sie haben hoffentlich wenigstens einen organspendeausweis bei sich!"

Mabu

schrieb am 14.09.2022 um 16.27 Uhr:
Nicht-permanente Farbe hin oder her: So werden die vielen illegalen Grafittis bzw. Schmierereien an Gebäuden und öffentlichem Eigentum auch noch gesellschaftsfähig gemacht.
Schlechte Idee! Und vermutlich ohnehin ohne die gewollte Wirkung...

Popel

schrieb am 14.09.2022 um 16.36 Uhr:
Gute Aktion.. Jedes bisschen hilft..

Als Radler sind drei Dinge echt nervig: andere Radfahrer, belehrende Autofahrer und im weg stehende Fußgänger. Andere Radfahrer sind aber am schlimmsten! Die versauen uns nämlich auch noch den Ruf! XD

Karmeikel

schrieb am 14.09.2022 um 16.45 Uhr:
Na coooool,
... Ist schon gigantisch,dass man die heiligen Kühe der Nation mit solchen Aktionen an die StVO erinnern muss.
Was die Kinder betrifft, ...Da sind die Eltern in der Pflicht.

... Und nun: Feuer frei!!

Tobias Möller

schrieb am 14.09.2022 um 16.49 Uhr:
Na das wird die Amokradler ja sicher ganz doll beeindrucken.

Sinnvoller sind da doch tägliche Kontrollen zu den typischen Stoßzeiten und Verwarngelder statt Geschenke, frommer Bitten und Ermahnungen.

Verkehrsregeln sind nunmal kein Vorschlag und keine Empfehlung, sondern Gesetze die einzuhalten sind.
Und wer sich bewusst entscheidet sich nicht daran zu halten, der muss auch damit leben, dass er erwischt und bestraft wird.

Torben Schwark

schrieb am 14.09.2022 um 16.56 Uhr:
Was für ein Unsinn, wo es doch in ganz Lübeck jede Menge viel zu schmale, angeordnete Zweirichtungs-Radwege gibt, auf denen ich zum Geisterradeln genötigt werde. Im Übrigen fahren die meisten Geisterradler nur auf der falschen Seite, weil es keine vernünftige Alternative gibt oder man als Radler gezwungen wird über diverse Ampeln, die natürlich zum Vorteil der Autofahrer geschaltet sind, die Seiten mehrfach zu wechseln. Andererseits ist aber ein Großteil der öffentlichen Flächen, die man wunderbar als sichere Radweg nutzen könnte, durch Stehzeuge blockiert. Also erspart uns so eine unsinnige Symbolpolitik, die nichts an den wirklichen Problemen der Radfahrer ändert!

McFly

schrieb am 14.09.2022 um 17.15 Uhr:
Warum nicht auch so ein Schild mit

Autofahrer bitte denken.

Uwe Zöllner

schrieb am 14.09.2022 um 17.28 Uhr:
Das ist eine sehr gute Sache was die
Polizei da macht aber was nützt das wenn diese sogenannten Fahrradverbände
In Lübeck Ihre Fahrradfahrer nicht dazu
bringen sich Vehrkersgerecht zu verhalten.

Fritz

schrieb am 14.09.2022 um 17.31 Uhr:
Vieleicht sollte die Polizei Mal in Aktion treten und die Geisterfahrer entsprechend zur Verantwortung ziehen
Jeden Morgen kommen mir auf der Geniner Straße zahlreiche Radfahrer entgegen und Pöbeln noch rum wenn sie darauf hingewiesen werden.
Die Radfahrer fahren auch über den Zebrastreifen oder fahren an den Kreuzungen wo für die Fahrradfahrer Vorfahrt gewähren Verkehrszeichen aufgestellt sind einfach rüber auch da werden dann die Autofahrer angepobelt.

Busfahrer

schrieb am 14.09.2022 um 19.17 Uhr:
(...)
Schlimmste Ecke ist die Hansestraße um den ZOB. Dort fahren Rad und Scooterfahrer bei rot, verkehrte Seite und bestimmt alle zwei Minuten auf dem Gehweg der Hansewache vorbei.
Und ich schreibe hier von Erwachsenen!
Der Hammer ist und bleibt die gemeinsame Nutzung der Busspur in der Fackenburgerallee. Ich fahre zum Schutz der Radfahrer und meiner Fahrgäste nicht auf dieser.
Einige Kollegen tun dieses auch nicht da in Wirklichkeit ein sicheres Fahren mit einem Kraftomnibus auf einem Radweg nicht gewährleistet ist.
Ich könnte noch mehr schreiben...
Und ja ich bin auch Radfahrer, und da ich der schwächere bin fahre ich vorrausschauend und beobachte den Verkehr und kündige deshalb meine gewollte Fahrtrichtung rechtzeitig an. Aber es bleibt ein Teufelskreis, die schlimmsten Radfahrer sind die Jugend und Frauen mit Helm.

Cyril

schrieb am 14.09.2022 um 19.31 Uhr:
An vielen Stellen ist auch das "korrekte" Fahren gefaehrlich wegen fehlende Abstand zum Autoverkehr, oder der Radweg ist einfach zu schmal.

Oft ist der Seitenwechsel selbst auch gefaehrlich. Fuer Kinder erst recht.

Hauptprobleme sind doch zu wenig Platz, boese Autofahrer, und schnelle schwere €bikes, die auf der Fahrbahn gehoeren,sie sind kein Fahrraeder!

Stephan

schrieb am 14.09.2022 um 21.33 Uhr:
Das ist hier ja ein richtiger Krieg zwischen Autofahrer, und Radler, ich finde Euch aber echt richtig lustig. 🤣

Jan H

schrieb am 14.09.2022 um 23.31 Uhr:
@Cyril

Fackenburger Allee ist auch reinste Katastrophe was Verkehrs Führung dort an geht

Stau ohne ende und wenn Man von Lindenplatz bei der Puppenbrücke rechts am Fahrrad weg hin will muss Man erstmal warten weil so mancher Autofahrer sich so hinstellt das Man kaum durch kommt weil dort kein Linie gezogen wurden ist

Mr. B.

schrieb am 14.09.2022 um 23.58 Uhr:
Ähh, McFly!?

Dein Schuh ist offen.





(und andere, besser hier nicht nennenswerte "Dinge" wohl auch)


(....)

Andreas Anders

schrieb am 15.09.2022 um 01.12 Uhr:
Präventive Gespräche?
Bei falschfahrende Radfahrer....das höchstmögliche Bußgeld abkassieren, nur dass wird helfen.
Solch kleingeschriebener Quatsch ist Unfug. Lieber das richtige Verkehrsschildzeichen aufsprühen.
Genau an dieser Kreuzung sollten Kontrollen und (abkassieren) bei den Fußgängern durchgeführt werden, welche täglich auf den Radweg Richtung Willy Brand Alle und oder umgekehrt gehen.
Ich bin selbst Radfahrer....

Birca Seec

schrieb am 15.09.2022 um 07.11 Uhr:
Das ist eine richtig gute Aktion! Natürlich wird es welche geben, die auch das Schild ignorieren. Da hilft nur Strafe per Polizeikontrolle. Aber ich bin selbst Radfahrer und oft verunsichert, wo ich nun fahren darf und wo nicht. Es gibt ja Einbahnstraßen, in die ich als Radfahrer rein darf usw. Alles sehr verwirrend. Mir werden die Schilder helfen und ich gehe heute mal davon aus, dass ich sie befolgen werde.... Aber Hand aufs Herz, wie schon Vorredner geschrieben haben, wenn ich dazu zigmal die Straßenseite wechseln muss, um ans Ziel zu kommen, dann könnte auch bei mir der Schlendrian aufkommen ;-( Ist vermutlich menschlich ... wir suchen alle den Weg den geringsten Widerstandes.

bernd cordes

schrieb am 15.09.2022 um 07.15 Uhr:
So wird doch Graffiti salonfähig in Lübeck - weiter so für eine bunte Stadt !!!

Elsa

schrieb am 15.09.2022 um 07.38 Uhr:
Das interessiert doch die Geisterradler nicht! Auf der falschen rechten Seite fahren die sowieso am liebsten auf dem Fußweg! Ich wünsche mir viel mehr Kontrollen und Bußgelder.

Passionierte Radlerin

schrieb am 15.09.2022 um 07.45 Uhr:
DAS nenne ich mal eine klasse Aktion!

Ex Lübecker

schrieb am 15.09.2022 um 08.21 Uhr:
Gab es nicht mal vor einigen Jahren eine Solariumkette, die auf Fußwegen Fußabdrücke als Werbung mit Farbe aufgesprüht hatten und dafür eine Anzeige wegen Sachbeschädigung bekommen hat. Die Polizei hat ja bestimmt entsprechende Genehmigungen eingeholt.

Waldemar Wagner

schrieb am 15.09.2022 um 08.40 Uhr:
Mal wieder herrlich hier. Autofahrer vs Fahrradfahrer. Nehmt euch ne Schippe und haut die euch gegenseitig in der Sandkiste an den Kopp!

Waldemar Wagner

schrieb am 15.09.2022 um 09.04 Uhr:
.
Machen wir uns doch nichts vor!

Probleme werden in diesem Fall nicht durch kräftige, geschickte junge Männer jedweder Herkunft verursacht. Natürlich fahren diese laufend auf der falschen Seite, weil sie das Fahrrad nicht als Verkehrsmittel, sondern bestenfalls als Freizeitsportgerät verstehen.

Wirkliche Probleme entstehen durch völlig überforderte junge Muttis, die mit dem elektrifizierten Lastenfahrrad 1.5 Kinder durch die Gegend kutschieren.

Diese Damen haben meist das Recht des breiteren für sich gepachtet. Da sie in wichtiger Mission, zum Vorteil der Kinder, unterwegs sind und dabei auch noch vermeintlich die Umwelt beschützen, interessiert sie die Straßenverkehrsordnung überhaupt nicht.

Während die jungen Männer geschickt ausweichen, kommen die Muttis mit buntem Helm einem auf der falschen Seite entgegen, fahren in der Mitte des Radweges und geraten in größte Schwierigkeiten, wenn irgendwas Unvorhergesehenes passiert.

Man sieht wie sie sich schämen auf der falschen Seite zu fahren, aber auch wie schwer es ihnen fällt das Gefährt unter Kontrolle zu halten.
.

Reinhart Jahnke

schrieb am 15.09.2022 um 09.42 Uhr:
Wie schön für die Polizei: Nur strahlende Gesichter der Beamten bei dieser Verunstaltungsaktion! Es wäre sinnvoller, die Herrschaften würden einmal konsequent gegen die Fahrrad- und E-Scooterrüpel vorgehen. Aber da hat man ja lieber Samthandschuhe an.

Max Müller

schrieb am 15.09.2022 um 09.43 Uhr:
den Geisterfahrern beim entgegenkommen doch einfach mal ein High five zukommenlassen oder mit einer Schaufel grüßen...

Simone Kulisch

schrieb am 15.09.2022 um 10.17 Uhr:
@ Karmeikel

Was die Kinder betrifft:
Wir Eltern bringen es (meistens) den Kindern richtig bei, wenn die aber tagtäglich sehen wie Erwachsene es anders machen, machen sie es irgendwann nach. Machen ja schließlich viele Erwachsene auch so. Da können solche Bilder schon helfen. Sie rufen den Kindern ins Bewusstsein zurück dass es Erwachsene gibt die sich einfach dumm und rüchsichtslos verhalten.

Bürger der Stadt

schrieb am 15.09.2022 um 10.48 Uhr:
So ein Blödsinn...Nummernschild plus Pflichtversicherung sowie Geschwindigkeitbegrenzung für Fahrräder. Basta

Hagen W.

schrieb am 15.09.2022 um 11.10 Uhr:
Hoffe mal das auch Fackenburger Allee / Ecke Steinrader Weg so ein Graffity hin kommt. Dort ist zwar ein großes Einbahnstraßenschild für Fahrräder, aber scheint ja keinen zu interessieren. Vor allem die Fahrer des Pizzaservices ein Stück weiter nicht. Da wird man als Rentner von hinten schon mit so einem schweren Fahrrad gestreift und als ich den Herrn anspreche, höre ich nur: Halts Maul!
Im Laden wirkte sein Chef etwas beruhigen und ich sah von einer Anzeige ab.
Früher hätte er von mir etwas anderes bekommen.
Man hätte sich auch mit einem lächeln entschuldigen können.

Juergen-Tobias Schmidt

schrieb am 15.09.2022 um 12.23 Uhr:
Richtig schön sind ja wieder die verallgemeinenden Aussagen der Leute hier, und die unsinnigen Forderungen nach diversen Pflichten für Radfahrende.

Schauen wir uns doch mal den stand dort an, gemäß Statistischen Bundesamt haben etwa 80% aller Bundesbürger einen Führerschein erworben. Bei der Altersklasse Ü19 sind es sogar 95%

Wenn man sich nun die Aussagen der Kollegen hier anschaut, gibt es ja keinen Radfahrer der sich an Verkehrsregeln hält. Da davon auszugehen ist, das gerade bei den Erwachsenen Radfahrern die absolute Mehrheit einen Führerschein besitzt, nutzt schon allein das fordern einer Führerschein-Pflicht nichts, da ein höherwertiger schon vorhanden ist. Und was nutzt dies?

Man sieht doch schon anhand der Unfallstatistiken, das ein nicht unbeträchtlicher Teil der führerscheinpflichtigen Verkehrsteilnehmer Ampelfarben ehr als Empfehlung ansehen, Geschwindigkeitsbegrenzungen "übersehen"/Ignorieren/missachten, und/oder die aktuelle StVO nicht kennen, und/oder ignorieren.

Gerade letztes sieht man oft in den Äusserungen, das ein Radfahrender doch den vorhandenen Radweg zu nutzen hat, anstatt der Straße, ohne sicher zu sein, ob dieser überhaupt Benutzungspflichtig ist, oder, gemäß StVO objektiv vorhanden ist.

Als nächstes ist auch sehr beeindruckend, oft schon im ersten Satz einer Aussage gefordert wird, das sich der Radfahrer doch an die StVO zu halten hat, aber schon im zweiten nachgeschossen wird, das dieser seine Vorfahrtsrechte aber nicht nutzen soll, wenn er an Leib und Leben hängt, sprich, ihnen das Recht als gleichwertiger Verkehrsteilnehmer abgesprochen wird.

Michael

schrieb am 15.09.2022 um 12.52 Uhr:
Viele Radfahrer scheinen per se dumm.

Solange kein Verkehrsschild etwas verbietet, ist es aus deren Dicht erlaubt.

An Leitplanken von Autobahnen stehen auch keine Verkehrsschilder, die das Betreten durch Fußgänger oder -treffenderweise- das Befahren durch Radfahrer explizit verbieten.

Trotzdem tut kein rational denkender Mensch soetwas.

Wieso sollte man Radfahrern, die sich und Andere massiv gefährden, mit Nachsicht begegnen und nur kostenfrei belehren?

Vielmehr sollte der Bussgeldkatalog angewendet werden und Kamikaze- und Geisterradler zur Kasse gebeten werden.

Gleich so, wie es mit anderen Verkehrsteilnehmern auch gemacht wird.

Radfahrer sind keine heiligen Kühe und zudem nachweislich an einer hohen Anzahl Verkehrsunfälle ursächlich beteiligt.

Nämlich genau deshalb, weil sie sich oftmals nicht um Verkehrsregeln scheren.

Sprachlos

schrieb am 19.09.2022 um 14.21 Uhr:
Liebe Mitmenschen,

warum denn immer so negativ. Egal was gemacht wird, es wird zerrissen.
Es ist doch ganz klar, dass es nicht alle Menschen erreichen wird. Aber es ist doch so oder so schon ein Erfolg, wenn einer dieses Zeichen sieht und sich dann ordnungsgemäß verhält.
Vielleicht sollten wir aufhören über jede Aktion zu meckern und das berüchtigte "Haar" in der Suppe zu suchen.
Wir sollten vielleicht alle mal ein wenig entspannter werden und unseren Mitmenschen rücksichtsvoller begegnen. Vor allem ein respektvoller Umgang wäre wünschenswert. Der Rest kommt dann meist von alleine.