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Schwierige Löscharbeiten in verwilderten Kleingärten

Lübeck - St. Lorenz Nord: Am Donnerstagabend, 22. September 2022, gegen 20.30 Uhr war im Kleingartengelände zwischen der A1 und der Ziegelstraße Feuerschein und eine Rauchentwicklung zu sehen. Die Löscharbeiten waren sehr aufwändig. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Brandstiftung.

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Das Feuer war in einem nicht mehr genutzten Kleingartengelände ausgebrochen. Ein Einsatz von Fahrzeugen auf den überwucherten Wegen war nicht möglich. So musste der Brandort zu Fuß erkundet werden. Dabei sollen nach ersten Angaben auch noch Betrunkene die Einsatzkräfte aufgehalten haben.

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Nachdem der Brandort klar war, folgte das nächste Problem. Es gab kein Wasser vor Ort. Für Tanklöschfahrzeuge war der Bereich nicht erreichbar. Die Feuerwehr musste über weite Strecken eine Wasserversorgung aufbauen. Während der Löscharbeiten kam es zu mindestens einer Explosion einer Gasflasche.

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Nach gut 45 Minuten konnte die Brandbekämpfung beginnen. Die beiden Gartenlauben, die in Vollbrand standen, waren schnell abgelöscht.

Das Kommissariat 11 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden. Auch wird ein möglicher Zusammenhang zu einem Feuer bei einer benachbarten Parzelle vor wenigen Wochen geprüft. Wer Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, oder im besagten Zeitraum verdächtige Personen gesehen hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Lübeck unter 0451/1310 oder per Mail an K11.Luebeck.BKI@polizei.landsh.de zu melden.

Die Einsatzstelle war für die Feuerwehr nur schwer zu erreichen. Fotos: PG

Die Einsatzstelle war für die Feuerwehr nur schwer zu erreichen. Fotos: PG


Text-Nummer: 154039   Autor: VG   vom 23.09.2022 um 08.39 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Hans Hansen

schrieb am 23.09.2022 um 09.21 Uhr:
Müsste nicht sein...

Ich höre schon die Immobilienhaie kommen... "Endlich abreißen!" "Endlich Luxuswohnungen bauen!"

Dabei sind Bedarf und Nachfrage nach Gärten auf einem absoluten Hoch. Sowohl Corona als auch die anstehenden Klimakatastrophen treiben die Leute in die Gartenanlagen.

Das Problem: Astronomische Preise durch die Betreibenden und Fantasiesummen zur Ablöse von Bebauungen. Dazu vollkommen realitätsferne Vereinssatzungen.

So bleiben die Areale TROTZ großer Nachfrage leer und verwildert. Immobilienhaie und Verwaltung freuen sich natürlich...

susica

schrieb am 23.09.2022 um 16.09 Uhr:
Ich bin immer entsetzt wie schnell die nicht genutzten Parzellen innerhalb kürzester Zeit als Müllhalden genutzt werden. Das ist ein großes Problem meiner Meinung nach. Aber dagegen sind die Kleingärtner wohl machtlos. Wer auch immer den Müll dort einfach entsorgt, sollte sich schämen. Das führt sicherlich auch schnell dazu, dass Kleingartengelände einer anderen Nutzung (vielleicht ein Hotel ????:-)) zugeführt werden. Leider

Waldbursche

schrieb am 23.09.2022 um 17.13 Uhr:
@Hans Hansen
@susica

Moin,

da ihr es anscheinend noch nicht mitbekommen habt:

Die verwilderten Parzellen des Gartengeländes sind deshalb verwildert / vollgemüllt, weil es schon längst beschlossene Sache ist, dass bis dort das Gewerbegebiet erweitert wird, leider. Das kann man auch recherchieren.