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Bleibt die Breite Straße eine Baustelle?

Lübeck - Innenstadt: Das Leben ist eine Baustelle, hat die Stadt auf ihre Hinweisschilder in der Breiten Straße geschrieben. Seit einigen Tagen wird dort nicht mehr gebuddelt. Der Grund sind nach Informationen von HL-live.de Vorgaben der Berufsgenossenschaft zu Arbeiten auf Kampfmittel-Verdachtsflächen.

In der Breiten Straße werden neue Leitungen verlegt. Dazu haben sich Entsorgungsbetriebe und Netzbetreiber zu einer gemeinsamen Maßnahme entschlossen, bevor die Fußgängerzone in diesem Bereich im kommenden Jahr saniert wird.

Seit einigen Tagen wird nicht mehr gegraben. "Es gibt aktuell einen Konflikt hinsichtlich der Handhabung und des Ausmaßes der Arbeitsschutzmaßnahmen auf der Baustelle. Die Klärungsgespräche laufen derzeit auf fachlicher Ebene. Es wird mit einer zeitnahen Lösung der offenen Fragestellungen gerechnet. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weitergehende Aussagen vor dem Hintergrund der laufenden Gespräche nicht machen", so Lars Hertrampf, Sprecher der Stadtwerke Lübeck.

Nach Informationen von HL-live.de soll es um die Maßnahmen zum Schutz von Kampfmitteln im Boden geben. Da hier nach dem Zweiten Weltkrieg bereits häufiger Leitungen verlegt wurden, ist es zwar unwahrscheinlich, dass Bomben im Boden liegen, aber die Lübecker Innenstadt ist Kampfmittel-Verdachtsfläche. Die bisherigen Schutzmaßnahmen reichen offenbar jetzt nicht mehr aus.

Aktuell wird zwar noch in der Breiten Straße gearbeitet, aber es darf nicht mehr gegraben werden. Wie es weiter geht, ist noch unklar.

Die Bauarbeiter in der Breiten Straße dürfen nicht mehr graben. Foto: JW

Die Bauarbeiter in der Breiten Straße dürfen nicht mehr graben. Foto: JW


Text-Nummer: 154050   Autor: VG   vom 23.09.2022 um 20.50 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Tobias Möller

schrieb am 23.09.2022 um 22.07 Uhr:
Dann wird man wohl, allein schon im Interesse der Menschen dort, wohl nicht darum herumkommen, und die gesamte Altstadt einmal entfernen, das Erdreich bis auf 20m Tiefe auszutauschen und dann neu aufbauen zu müssen.

Das hätte auch den Vorteil, dass sämtliche Straßen nach neuesten Vorgaben gestaltete Fahrstreifen, Busspuren, Radspuren, Spuren für Ausdruckstänzer und Pantomimen, Veganer, Vegetarier, Leute die nicht wissen ob sie Männlein oder Weiblein sein wollen, Fahrrad-SUV-Sonderstreifen (Lastenräder), Parkstreifen und Gehwege bekommen würden.
Die Restlichen Flächen könnten dann für Altstadthobbithöhlen, Demontrationsflächen für Klimahysteriker und Solarparks verwendet werden.

Oder gibt es gar technische Hilfsmittel, um eventuelle Blindgänger aufzuspüren und zu beseitigen ?
Aber diese Gerätschaften müssten natürlich mit dieselkraftstoffbetriebenen Lastkraftwagen mit Verbrennungsmotoren herangeschafft werden, anstatt mit Fahrrädern. Und das wäre ja pfui.... und die nehmen dann auch noch Platz weg, was ja überhaupt nicht geht.

Aber bestimmt findet sich noch eine klimaneutrale vegane fair trade bio nachhaltige andere Veriante. Einfach mal ein paar überteuerte Gutachten erstellen lassen.

Wer Ironie und Sarkasmus findet, spendet bitte einen Euro an die Seenotretter, bzw wirft ihn in eines ihrer kleinen Spendenboote, die man oft in Gaststätten sieht. Die tun wenigstens etwas sinnvolles.

In anderen Städten funktioniert es doch auch, dass kampfmittelbelastete Flächen überprüft und beräumt werden. Warum also hier so ein Eiertanz ?