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Lübecker schmuggelte Khat im Wert von 500.000 Euro

Lübeck: Archiv - 08.10.2022, 17.02 Uhr: Der Zoll am Hamburger Flughafen hat 50 Kilogramm Khat sichergestellt. Das Rauschgift kam mit einem Flug aus der Türkei in Hamburg an. Als der Empfänger die drei Kartons abholen wollte, wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet und anschließend seine Wohnung in Lübeck durchsucht.

Am Dienstag geriet eine Luftfrachtsendung in das Visier des Zolls, die zuvor aus Antalya in die Bundesrepublik eingeführt wurde. In der Zollanmeldung wurden getrocknete Basilikumblätter mit Ursprung in Israel deklariert. Die Zollkräfte des Hauptzollamtes Itzehoe am Hamburg Airport Helmut Schmidt führten bei der Kontrolle einen Drogenschnelltest durch, der positiv auf Khat reagierte.

Der 31-jährige Empfänger der Sendung wollte die Ware am Mittwoch am Flughafen abholen. Die Einsatzkräfte des Zolls leiteten gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einfuhr von Betäubungsmitteln ein. Für die Wohnung des Tatverdächtigen in Lübeck wurde auf Anregung der Staatsanwaltschaft Hamburg durch das Amtsgericht Hamburg ein Durchsuchungsbeschluss erlassen. Im Rahmen der Durchsuchung wurden diverse elektronische Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

"Auch an den Flughäfen zieht der Zoll immer wieder erhebliche Mengen Rauschgift aus dem Verkehr. Die Zöllnerinnen und Zöllner leisten mit ihrem Einsatz einen großen Beitrag für die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität", sagt Stephan Meyns, Pressesprecher des Zollfahndungsamtes Hamburg.

Das Khat hat einen Schwarzmarktwert von schätzungsweise 500.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt Hamburg, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg, übernommen.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 154322   Autor: Zoll/red.   vom 08.10.2022 um 17.02 Uhr

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