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Küstenschutz: Hönel begrüßt geplante Mehrausgaben

Lübeck: Archiv - 13.10.2022, 13.59 Uhr: Der Bund hat beschlossen, künftig deutlich mehr Geld in den Küstenschutz zu investieren. Wie gestern beschlossen wurde, soll der "Sonderrahmenplan Küstenschutz" verlängert und die jährlichen Ausgaben verdoppelt werden. Die bereits am Mittwoch, im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags, beschlossenen Erhöhung der Mittel für Maßnahmen des Küstenschutzes sei "wichtig und richtig", findet Bruno Hönel, grüner Bundestagsabgeordneter für Lübeck, Sandesneben-Nusse und Berkenthin.

Bruno Hönel im Wortlaut:

(")Es ist wichtig und richtig, dass der Bund seiner Verantwortung nachkommt und den Bundesanteil für die Gemeinschaftsaufgabe Küstenschutz deutlich und langfristig erhöht. Denn Küstenschutz, also zum Beispiel verstärkte Deiche, Wellenbrecher oder Buhnen, gewinnt mit der rasant voran schreitenden Klimakrise in Schleswig-Holstein, dem Land zwischen den Meeren, weiter an Bedeutung. Der Meeresspiegel ist bereits deutlich messbar angestiegen und eine aktuelle Studie zeigt ein erschreckendes Bild: Allein in Schleswig-Holstein sind schon im Jahr 2100 Tausende Menschen davon bedroht, ihren Wohnort zu verlieren; auch im günstigsten Szenario.

Aus Haushältersicht ist mir besonders wichtig zu betonen, dass Prävention günstiger ist. Das Beispiel Küstenschutz zeigt dies überdeutlich: Jeder Euro, den wir in Klimaschutz stecken rechnet sich, weil wir damit hohe Kosten für Klimaanpassungs-Maßnahmen, wie zum Beispiel verstärkten Küstenschutz, sparen würden. Es ist bedrückend, dass wir global den Hebel beim Klimaschutz immer noch nicht rumgerissen haben. Hier bedarf es vor allem im Hinblick auf die internationale Zusammenarbeit noch weitaus größere Anstrengungen.(")

Zum Hintergrund: Im Etat des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft werde der "Bundesanteil zur Finanzierung des Sonderrahmenplanes für Maßnahmen des Küstenschutzes in Folge des Klimawandels" finanziert. Konkret gehe es dabei um Deiche, Wellenbrecher, Buhnen, Sperrwerke, Siele, Schöpfwerke, Ufermauern, Sandaufspülungen oder die Bepflanzung von Dünen. Der Ansatz werde im Bundeshaushalt 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 23,16 Millionen Euro auf dann 48,16 Millionen Euro erhöht. Zudem bekenne sich der Bund zu einer langfristigen Ko-Finanzierung dieser Gemeinschaftsaufgaben mit den Ländern durch das Ausbringen von Verpflichtungsermächtigungen für die Jahre 2024 bis 2040 im Umfang von insgesamt 885,43 Millionen Euro.

Der Lübecker 	Bundestagsabgeordnete Bruno Hönel hält die Erhöhung für richtig und geht davon aus, dass sich die Investition in Prävention auch finanziell lohnen werde.

Der Lübecker Bundestagsabgeordnete Bruno Hönel hält die Erhöhung für richtig und geht davon aus, dass sich die Investition in Prävention auch finanziell lohnen werde.


Text-Nummer: 154407   Autor: BBH/Red.   vom 13.10.2022 um 13.59 Uhr

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