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Warnungen: Lübeck plant mobile Sirenen

Lübeck: Archiv - 20.10.2022, 15.44 Uhr: Am 10. September 2020 gab es erstmals einen bundesweiten Warntag. Es sollte getestet werden, wie die Bevölkerung auf besondere Gefahren aufmerksam gemacht werden kann. Das ging gründlich schief. Am 8. Dezember gibt es einen weiteren Versuch. In Lübeck werden aber nur die Nutzer von Warn-Apps eine Benachrichtigung erhalten.

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Vor zwei Jahren wurde das "Modulare Warnsystem" erstmals in größerem Ausmaß getestet. Auch die Lübecker Leitstelle gab eine Alarmmeldung in das System ein. Die brauchte 17 Minuten bis sie die Handys der Lübecker erreichte. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe versichert, dass die Probleme jetzt behoben sind. Am 8. Dezember wird erneut getestet.

In Lübeck werden nur die Warnapps getestet. "Informationen und Verhaltenstipps erhalten Bürger vor allem über das Radio und lokale Online-Medien sowie die Warn-App NINA", sagt Nicole Dorel, Sprecherin der Stadtverwaltung. "Lageabhängig können auch Lautsprecherwagen eingesetzt oder ein Bürgertelefon eingerichtet werden." Die Lautsprecherdurchsagen müssen nicht getestet werden, sie sind bei jedem Hochwasser im Einsatz.

Ein System, das alle Lübecker erreicht, gibt es aktuell nicht. Die Bürgerschaft hatte 1993 beschlossen, die Zivilschutzsirenen des Bundes nicht zu übernehmen. Sie wurden abgebaut. Dieser Fehler soll jetzt korrigiert werden. "Derzeit gibt es Überlegungen, die Bevölkerung zukünftig auch über leistungsstarke mobile Sirenenanlagen zur warnen und zu informieren", so die Sprecherin der Stadtverwaltung. "Die Feuerwehr strebt für diesen Zweck die Beschaffung von 30 mobilen Sirenen an."

Am 8. Dezember werden wieder die Warn-Apps getestet. In Zukunft sollen die Warnungen wieder alle Lübeck über Sirenen erreichen. Fotos: JW

Am 8. Dezember werden wieder die Warn-Apps getestet. In Zukunft sollen die Warnungen wieder alle Lübeck über Sirenen erreichen. Fotos: JW


Text-Nummer: 154533   Autor: VG   vom 20.10.2022 um 15.44 Uhr

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