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Dräger legt neue Geschäftszahlen vor

Lübeck: Archiv - 27.10.2022, 08.56 Uhr: Am Donnerstag hat Dräger die Geschäftszahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Die Liefersituation habe sich leicht entspannt. Für das kommende Jahr geht Stefan Dräger wieder von einem profitablem Wachstum aus.

Das Drägerwerk hat seinen Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2022 währungsbereinigt um rund 6 Prozent auf 2.424,2 Millionen Euro gesteigert (9 Monate 2021: 2.237,0 Millionen Euro). Der Umsatz und das Ergebnis gingen hingegen deutlich zurück. Der Umsatz sank währungsbereinigt um 18,0 Prozent auf 2.027,0 Millionen Euro (9 Monate 2021: 2.402,9 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf -148,3 Millionen Euro (9 Monate 2021: 257,0 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag bei -7,3 Prozent (9 Monate 2021: 10,7 Prozent).

Für das vierte Quartal erwartet Dräger eine starke Beschleunigung der Umsatzrealisierung. Jedoch geht Dräger davon aus, die ursprüngliche Jahresprognose trotzdem nicht mehr erreichen zu können. „In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist die Nachfrage nach unserer ›Technik für das Leben‹ trotz der ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spürbar gestiegen. Das zeigt, dass wir mit unserem Produktportfolio für die Zukunft gut aufgestellt sind“, sagt Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG.

Nach dem sehr starken Rückgang zu Beginn des Vorjahres im Zuge der Normalisierung der pandemiegetriebenen Nachfrage stieg der Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2022 währungsbereinigt wieder um 5,6 Prozent. Größter Wachstumstreiber war die Region Europa. In der Region Afrika, Asien und Australien legte die Nachfrage ebenfalls spürbar zu. Nominal verzeichnete der Auftragseingang ein Wachstum von 8,4 Prozent.

Die möglichen Umsätze aus dem hohen Auftragsbestand konnten nur sehr begrenzt realisiert werden. Grund hierfür war insbesondere die anhaltende Störung der Lieferketten und damit verbunden die nur langsam einsetzende Verbesserung der Verfügbarkeit von Vorprodukten, die nötig sind, um Endprodukte zu fertigen und an Kunden auszuliefern. Infolgedessen ging der Umsatz in den ersten neun Monaten 2022 währungsbereinigt um 18,0 Prozent zurück. Nominal lag der Rückgang bei 15,6 Prozent.

Die Ergebnisentwicklung in den ersten neun Monaten 2022 wurde insbesondere durch den Umsatzrückgang und die niedrigere Bruttomarge beeinträchtigt. Diese lag mit 40,5 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert (9 Monate 2021: 48,4 Prozent). Grund hierfür waren der veränderte Produkt- und Ländermix sowie höhere Einkaufskosten, insbesondere für Elektronikkomponenten, deren Preise aufgrund der Mangelsituation stark gestiegen sind. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -112,7 Millionen Euro (9 Monate 2021: 170,6 Millionen Euro).

Für das vierte Quartal erwartet Dräger eine starke Beschleunigung der Umsatzrealisierung. „Die weltweiten Lieferkettenprobleme bleiben eine Herausforderung. Im dritten Quartal hat sich unsere Liefersituation jedoch in einigen Produktbereichen leicht entspannt. Wir sind zuversichtlich, dass sich diese Entwicklung im vierten Quartal fortsetzt und wir dadurch die möglichen Umsätze aus unserem hohen Auftragsbestand noch zum guten Teil realisieren können“, sagt Stefan Dräger. „Unsere Jahresziele werden wir damit zwar nicht mehr erreichen können, dennoch eröffnet uns eine verbesserte Liefersituation die Möglichkeit, im nächsten Jahr zu profitablem Wachstum zurückzukehren.“

Dräger geht nicht mehr davon aus, die Jahresziele zu erreichen.

Dräger geht nicht mehr davon aus, die Jahresziele zu erreichen.


Text-Nummer: 154649   Autor: Dräger/red.   vom 27.10.2022 um 08.56 Uhr

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