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Schlachthof und Roddenkoppel: Wie geht es weiter?

Lübeck - St. Lorenz Nord: Es ist ruhig geworden beim Thema Schlachthofgelände. Jetzt geht das Verfahren zur Entwicklung des Gesamtbereiches weiter. Am kommenden Freitag stellt die Stadtverwaltung den Stand ihrer Planungen vor und lädt alle interessierten Bürger zur Diskussion ein.

Mit den Flächen nordwestlich des Wallhafens – der Roddenkoppel, dem ehemaligen Schlachthofgelände und dem Struckbachtal – beteiligt sich die Hansestadt Lübeck am Städtebauförderungsprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“. Ziel des Programms ist es, eine Entwicklungsperspektive für das Gebiet Lübeck Nordwest aufzuzeigen.

Gemeinsam mit Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern aus Lübeck sowie mit beauftragten Planungsbüros sollen in einem ersten, nicht-öffentlichen Teil Leitideen für die Entwicklung des Gebiets aufgestellt werden. Im anschließenden öffentlichen Teil der Veranstaltung möchte die Stadt diese ersten Ideen für Leitziele und Entwicklungspotenziale mit der Öffentlichkeit im Rahmen eines Workshops an Thementischen diskutieren.

Am 4. November können sich Interessierte ab 18 Uhr in der Kulturwerft Gollan, Einsiedelstraße 6, über den aktuellen Stand informieren und Leitideen für Lübeck Nordwest diskutieren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter www.luebeck.de/nordwest.

"Die Ergebnisse des Zukunftsforums und des Bürgerchecks werden eine wichtige Grundlage für die Erstellung eines Integrierten Entwicklungskonzepts, das im Jahr 2023 fertiggestellt werden soll", verspricht die Stadtverwaltung. "In diesem Prozess werden weitere öffentliche Veranstaltungen folgen."

Hintergrund

Die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck hat am 28. Mai 2020 beschlossen, für den Bereich Lübeck Nordwest vorbereitende Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch für ein mögliches Sanierungsgebiet inklusive der Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) einzuleiten. Die Durchführung der vorbereitenden Untersuchungen und die Erarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzepts erfolgt durch den Fachbereich Planen und Bauen der Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung, der die beiden Büros steg Hamburg und ADEPT mit der Bearbeitung beauftragt hat.

Die vorbereitenden Untersuchungen werden im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ (ehemals „Stadtumbau West“) durchgeführt. Sie haben das Ziel, die Notwendigkeit einer Sanierung, die sozialen, strukturellen und städtebaulichen Verhältnisse und Zusammenhänge sowie die Durchführbarkeit einer Sanierung im Allgemeinen zu analysieren und zu bewerten. Danach werden Möglichkeiten für eine künftige Entwicklung des Gebiets im Rahmen eines integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) geprüft. Die Erarbeitung dieses Integrierten Entwicklungskonzepts soll nun mit einem Zukunftsforum unter Einbindung von Experten sowie der allgemeinen Öffentlichkeit starten.

Im Jahr 2006 wurde der Schlachthof geschlossen. Im kommenden Jahr soll es eine Entwicklungsperspektive geben.

Im Jahr 2006 wurde der Schlachthof geschlossen. Im kommenden Jahr soll es eine Entwicklungsperspektive geben.


Text-Nummer: 154711   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 30.10.2022 um 12.29 Uhr

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