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Senatorin besuchte Betreuungsverein

Lübeck: Die Senatorin für Wirtschaft und Soziales der Hansestadt Lübeck, Pia Steinrücke, besuchte den Betreuungsverein. Hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen berichteten über die Situation der ehrenamtlichen, gerichtlich bestellten Betreuer.

Braucht ein erwachsener Mensch auf Grund einer Erkrankung oder Behinderung eine rechtliche Vertretung, so sieht das Betreuungsgesetz (BtG) vor, dass vorrangig ehrenamtliche Betreuer bestellt werden. In sehr vielen Fällen sind dies Angehörige und wenn diese nicht zur Verfügung stehen, oft auch ehrenamtlich Tätige die nicht aus dem Familienkreis des betreuten Menschen stammen und vom Betreuungsverein gewonnen und begleitet werden.

Die Mitarbeiterinnen des Betreuungsvereins berichteten der Senatorin von ihren Angeboten zur Einführung und Beratung der Ehrenamtlichen, aber auch von den Schwierigkeiten, die den Betreuern häufig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben begegnen. Beantragung und Durchsetzung von Leistungen, Unterstützung in gesundheitlichen Angelegenheiten und Regelung finanzieller Angelegenheiten gehören zum Alltag dieses Ehrenamtes und das in engem und einfühlsamen Kontakt mit den betreuten Menschen.

Senatorin Steinrücke erkundigte sich ausführlich nach der Zusammenarbeit der ehrenamtlichen Betreuer mit der Stadtverwaltung und betonte die Dankbarkeit der Hansestadt Lübeck für den engagierten Einsatz aller Beteiligten im Interesse kranker oder behinderter Menschen.

Die Mitarbeiterinnen des Vereins berichteten weiter über einen weiteren Schwerpunkt der Vereinsarbeit: Die Beratungen zu den Möglichkeiten der „Selbstbestimmten Vorsorge“ (Vorsorgevollmachten und Betreuungsverfügungen). Wird rechtzeitig und ausreichend eine Vollmacht an geeignete Personen des Vertrauens erteilt, ist in der Regel eine gerichtlich bestellte Betreuung nicht erforderlich.

Gesprochen wurde auch über die am 1. Januar 2023 in Kraft tretende Reform des Betreuungsrechtes, die die Wünsche der betreuten Menschen in den Vordergrund stellt und die Fragen der Umsetzung dieser Reform im Interesse der Betroffenen.

Senatorin Pia Steinrücke dankte den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Vereins für das aktuell 30-jährige Engagement. Am Dienstag, den 8. November 2022, um 19.30 Uhr findet unter dem Thema „30 Jahre Betreuungsgesetz - 30 Jahre Betreuungsverein. Von der Vormundschaft zur unterstützen Entscheidungsfindung“ in der Gemeinnützigen eine Veranstaltung zu Themen des Betreuungsrechtes statt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen: www.btv-hl.de

Die Geschäftsführerin des Betreuungsvereins Christine Teiting (links) und die 1. Vorsitzende Susanne Lauten (rechts) mit Sozialsenatorin Pia Steinrücke. Foto: BTV

Die Geschäftsführerin des Betreuungsvereins Christine Teiting (links) und die 1. Vorsitzende Susanne Lauten (rechts) mit Sozialsenatorin Pia Steinrücke. Foto: BTV


Text-Nummer: 154719   Autor: BTV   vom 31.10.2022 um 12.05 Uhr

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