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Erkämpft und verdient: VfB siegt 1:0 in Lohne

Lübeck: Ein hartes Stück Arbeit, das die VfB-Mannschaft gut annahm und verdient mit 1:0 (0:0) gewann: Das Auswärtsspiel bei Aufsteiger Blau-Weiß Lohne war am Dienstagabend eine äußerst intensive Angelegenheit und fand vor 1.829 Zuschauern (darunter knapp 150 VfBer) bei sehr angenehmen Gastgebern auch in bester Fußball-Atmosphäre statt. Der VfB zeigte wieder einmal, wie die Mannschaft an die Tabellenspitze gekommen war: Defensiv diszipliniert, geschlossen auftretend und mit dem nötigen Respekt für Gegner

Drei Wechsel hatte VfB-Trainer Lukas Pfeiffer nach dem 2:0 gegen Drochtersen/Assel vorgenommen. Der angeschlagene Tarik Gözüsirin war daheim geblieben, Tommy Grupe und Morten Rüdiger erhielten in der englischen Woche eine Verschnaufpause – und Mattis Daube, Niklas Kastenhofer und Noah Plume rückten in die Startelf.

Die Gastgeber aus Lohne traten auch gegen den Tabellenführer mutig auf, verteidigten über das gesamte Feld in Mann-gegen-Mann-Zuordnung und zwangen den VfB so in viele Zweikämpfe. Das nahm unser Team stark an. Zwar waren spielerische Feinheiten so nur gelegentlich zu sehen, doch weil die Umschaltmomente der Lohner kontrolliert wurden und selbst teilweise gut und schnell nach vorn gespielt wurde, waren die Lübecker das erkennbar bessere Team. Einzig die Chancenverwertung und hier und da auch die Präzision bei den Zuspielen ließ anfangs zu wünschen übrig. So hatte Mirko Boland schon nach drei Minuten nach einer Kölle-Flanke die erste Torchance, scheiterte aber an Lohnes Keeper Marko Dedovic. Noch größer war die Möglichkeit bei einem mustergültigen Konter nach 27 Minuten: Über Kimmo Hovi und Daube landete der Ball beim mitgelaufenen Innenverteidiger Jannik Löhden, der freistehend aus zwölf Metern aber nicht platziert genug schoss, Dedovic parierte. Zwei Minuten später war Robin Kölle nach einer guten Flanke von Hovi am langen Pfosten frei und köpfte – doch Dedovic brachte noch einen Körperteil an den Ball und Malte Wengerowski hinderte die Kugel am Überschreiten der Linie. Manuel Farrona Pulido hatte mit einem Freistoß (24., drüber) und einem strammen 20-Meter-Schuss, den Dedovic zur Seite abwehrte (36.), weitere gute Torchancen. Die Gastgeber suchten zwar mutig den Vorwärtsgang, aber eine Torchance hatten sie bis zur Pause nicht zu verzeichnen.

Im zweiten Abschnitt wurde die Partie noch etwas verbissener. Lohne hatte weiterhin einige gute Ansätze, biss aber spätestens in der letzten Linie der geschlossen gut verteidigenden VfB-Elf auf Granit. Für die Lübecker hätte nun Plume die Führung erzielen können, als er vom sich stark durchsetzenden Marius Hauptmann mit einem Rückpass in Szene gesetzt wurde, den Ball aber links am Tor vorbei schoss (60.). Der VfB war in dieser Phase wieder das deutlich dominante Team, klare Torchancen gab es indes auf beiden Seiten nicht. Bis zur 75. Minute: Da eroberte Niklas Kastenhofer wenige Meter vor dem eigenen Strafraum stark den Ball, leitete den Konter ein, und über Plume und Hovi landete der Ball bei Hauptmann, der Dedovic mit einem herrlichen Schlenzer in den rechten Torwinkel zum 0:1 überwand (75.). Großer Jubel und große Erleichterung – die Konzentration ließ indes nicht nach. Auch in Führung liegend lieferte unsere Elf weiter eine sehr anständige Partie ab. Einzig nach einem Querschläger kam Drilon Demaj einmal aus knapp 20 Metern frei zum Schuss. Der Ball, der knapp über das Tor strich (82.), war die einzige echte Torchance der Lohner in 90 Minuten. Ohne großes Zittern brachte der VfB den Sieg am Ende über die Zeit.

Bei den mitgefahrenen Anhängern, die trotz Wochentagstermin und Hinreise-Stau, der viele Fans trotz Anstoßverschiebung die erste Viertelstunde der Partie kostete, dabei waren, bedankte sich die Mannschaft herzlich - unter anderem ging der komplette Trikotsatz des Auswärtssiegs in die Fankurve.

Mit dem erneuten Zu-Null-Erfolg hat die Lübecker Mannschaft die Tabellenführung in der Regionalliga nun schon auf sechs (oder sogar neun, abhängig vom Punktabzug für Jeddeloh) Zähler ausgebaut. Doch es sind erst 15 Spiele absolviert – und am kommenden Samstag (14 Uhr) wartet mit Drittliga-Absteiger TSV Havelse gleich die nächste unangenehme Aufgabe auf die Pfeiffer-Elf, die es mit der gleichen Ernsthaftigkeit und Konzentration anzunehmen gilt.

Der Tabellenführer VfB Lübeck hat seinen Vorsprung weiter ausgebaut.

Der Tabellenführer VfB Lübeck hat seinen Vorsprung weiter ausgebaut.


Text-Nummer: 154743   Autor: VfB   vom 02.11.2022 um 08.44 Uhr

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