Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Fraktion21: Cybersicherheit für Lübeck

Lübeck: Die Fraktion21 hat einen umfangreichen Fragenkatalog zur Cybersicherheit eingebracht. Sie befürchtet dass die Kommunalverwaltung diesem Thema nicht die notwendige Beachtung schenkt. Ein Angriff könne schwerwiegende Konsequenzen haben.

"Der im Sommer vorgelegte Verfassungsschutzbericht für Schleswig-Holstein zeigt: Auch im Berichtsjahr 2021 gab es wieder Hinweise auf Verdachtsfälle von Wirtschaftsspionage und -sabotage durch elektronische Angriffe (Cyberangriffe) auf Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen aus Schleswig-Holstein", so die Fraktion21. "Während der Corona-Pandemie und nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat die Bedrohung durch Cyberangriffe erheblich zugenommen."

Um mehr über die Maßnahmen der Stadt zu erfahren, haben der Vorsitzende der Fraktion21, Wolfgang Neskovic und deren digitalpolitische Sprecher, Wolfgang Liedtke, einen umfangreichen Fragenkatalog an die Verwaltung formuliert.

Sie beklagen, dass dem Thema auf der kommunalen Ebene nicht die notwendige politische Aufmerksamkeit gewidmet werde. "Diese Vernachlässigung könne sich bitter rächen."

Wolfgang Liedtke erklärt:

(")Dem Thema IT-Sicherheit muss höchste Priorität eingeräumt werden. Deutschlands erster Cyber-Katastrophenfall im Landkreis Anhalt-Bitterfeld verdeutlicht, welche schwerwiegenden Konsequenzen ein solcher Angriff haben kann. Die gesamte städtische Verwaltung war tagelang außer Gefecht gesetzt. Anträge auf BAföG, Arbeitslosen- und Wohngeld konnten während der Zeit nicht bearbeitet werden.

Der jüngst erfolgte Hackerangriff auf die IT der Kreisverwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises am Standort Ludwigshafen, bei dem alle 600 Computer in der Kreisverwaltung in Ludwigshafen betroffen sind, ist ebenfalls besorgniserregend. Die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt haben einen Anspruch darauf, zu wissen, was der Bürgermeister und seine Verwaltung unternehmen, um sie vor vergleichbaren Angriffen zu schützen.(")

Wolfgang Neskovic und Wolfgang Liedtke befürchten, dass die Stadt nicht ausreichend auf Cyberangriffe vorbereitet ist.

Wolfgang Neskovic und Wolfgang Liedtke befürchten, dass die Stadt nicht ausreichend auf Cyberangriffe vorbereitet ist.


Text-Nummer: 154958   Autor: Fraktion21/red.   vom 12.11.2022 um 14.38 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.