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Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Lübeck: Nach dem das Gedenken zu den Volkstrauertagen in den letzten beiden Jahren aus Gründen der Corona-Pandemie ausfallen musste oder in einem kleinen Kreise von Vertretern der Parteien und Vereinigungen Kränze niedergelegt wurden, konnten in diesem Jahr die Gedenkveranstaltungen wieder stattfinden.

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In Travemünde haben der Volksbund Deutscher Kyffhäuser, Kreisverband Lübeck und der Verband der Reservisten, Reservistenkameradschaft 3 Lübeck in diesem Jahr wieder die Bürger zur Gedenkfeier in den „Dr. Heinrich Zippel-Park“ gebeten.

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Nach der Air aus der Orchestersuite Nr. 3 D-Dur von Johann Sebastian Bach eröffnete Pastorin Anja Möller das gemeinsame Gedenken, das unter dem besonderen Eindruck des Krieges in der Ukraine stand. Zerstört sei die Hoffnung auf Frieden. Mehrfach wurde die Ukraine überfallen. Von den Nazis, später, vor 10 Jahren von den Russen und nun wieder. Es sterben Menschen auf beiden Seiten. Die Menschen könnten die Bilder aus den Kriegsgebieten kaum noch ertragen. Tief erschüttert sei die Hoffnung auf Frieden. Nein, der Volkstrauertag sei kein Heldengedenktag. „Oh Herr“, so schloss Frau Pastorin Anja Möller, „schenke der Welt Hoffnung und Zuversicht.“

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Es folgte das Trompetensolo „Ich hatt‘ einen Kameraden“, vorgetragen von Andreas Schmidt. Danach legten die Vertreter der Verbände bzw. der Stadt Ihre Kränze nieder: Hansestadt Lübeck, Gemeinnütziger Verein zu Travemünde e.V., Freiwillige Feuerwehr Travemünde, SPD Ortsverein Travemünde, Kyffhäuserbund gemeinsam mit dem Verband der Reservisten, CDU Travemünde, SoVD OV Travemünde und Travemünder Liedertafel von 1843 e.V..

Nach dem Choral „Lobe den Herren“ sprach RK-Vorsitzender Ben Beuthien von der immer wiederkehrenden Nachrichten vieler und immer mehr Toten in unserer Welt. Er erinnerte in seinen Schlussworten an das unermessliche Leid der beiden Weltkriege und leider auch wieder daran, dass in den letzten Jahren deutsche Soldaten, Polizisten und Zivilisten, die an vielen Konfliktherden der Welt ihren Dienst taten, im Einsatz getötet wurden. Unermessliches Leid geschieht täglich im Krieg in der Ukraine. Er schloss mit einem Zitat von Astrid Lindgren: „Frieden ist etwas, was es nicht gibt“. Ben Beuthien fügt hinzu: „Ich hoffe, dass sie nicht recht hat.“

An zahlreichen Orten in Lübeck wurde am Sonntag - wie hier in Travemünde - an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Fotos: Karl Erhard Vögele

An zahlreichen Orten in Lübeck wurde am Sonntag - wie hier in Travemünde - an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 154979   Autor: KEV   vom 13.11.2022 um 17.14 Uhr

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