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HGH: Frauen- und Sozialverbände kritisieren Vorgehen

Lübeck: Die Entscheidung, das städtische Seniorenheim im historischen Heiligen-Geist-Hospital zu schließen, sorgt weiterhin für viel Zündstoff. Die Lübecker Frauen und Sozialverbände haben ihre Solidarität mit den Heimbewohnern erklärt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

(")Die Pandemie, die damit verbundenen Besuchsverbote, die Notwendigkeit des Maskentragens, die Einschränkungen, sich innerhalb des Hauses frei zu bewegen, dies alles hat die BewohnerInnen von Pflegeeinrichtungen psychisch sehr gefordert. Viele sind durch Krieg und Fluchterlebnisse traumatisiert und werden mit dem Ukrainekrieg zusätzlich seelisch belastet. Nun sollen sie im nächsten Jahr umziehen. Adäquate Plätze sind noch nicht vorhanden und die BewohnerInnen werden unnötig in Aufregung versetzt. Das ist nicht zumutbar.

Dass die Betroffenen vom geplanten Umzug durch die Medien erfahren haben, ist absolut unverständlich. War es nicht möglich, vorher zu informieren? Die Aufregung ist für die Betroffenen gerade in dieser Zeit unzumutbar.

Das Heiligen-Geist-Hospital ist Teil des Weltkulturerbes und aufgrund seines Alters vielfach sanierungsbedürftig, das ist unumstritten. 2019 wurde die Sanierung des Langhauses abgeschlossen und schon damals war jedem bewusst, dass dies nicht die letzte Sanierung sein würde. Das Heiligen-Geist-Hospital wurde 1286 zu dem Zweck gebaut, älteren MitbürgerInnen zu helfen und sie zu unterstützen. Das HGH wurde ab Anfang der 1970 Jahre ausgebaut, renoviert, umgebaut und modernisiert. Heute bietet es laut der Homepage der städtischen Pflegeeinrichtungen ein modernes Wohnen in einem behaglichen Zuhause mit einzigartigem historischem Ambiente. Dies steht in deutlichem Widerspruch zu den jetzigen Aussagen bezüglich der Schließung. Es muss jede Möglichkeit durchdacht werden und genutzt werden, die Sanierung durchzuführen und den BewohnerInnen ihr Zuhause zu erhalten.(")

Die Lübecker Frauen- und Sozialverbände haben ihre Solidarität erklärt.

Die Lübecker Frauen- und Sozialverbände haben ihre Solidarität erklärt.


Text-Nummer: 155046   Autor: L. Frauen/SV./Red.   vom 16.11.2022 um 10.39 Uhr

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