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Johanneum gewinnt Stadt-Mathematik-Olympiade

Lübeck: Der Pokal für die beste Schule der Stadt-Mathematik-Olympiade Lübeck ging in diesem Jahr an das Johanneum in Lübeck. Überreicht wurde er auf dem Campus der Universität zu Lübeck, im Audimax. Neun Schulen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Es war einmal wieder kniffelig, als im Johanneum zu Lübeck zum 18. Mal die Lübecker Stadt-Mathematik-Olympiade stattfand und die Aufgaben an die 84 Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. Und dennoch stellten sich insgesamt 37 Mädchen und 47 Jungen von den 7 Lübecker Gymnasien und 2 Gemeinschaftsschulen der Herausforderung. Mathematische Aufgaben galt es zu lösen, die Klausur dauerte 3,5-4 Stunden, je nach Klassenstufe. Die Korrektur der Aufgaben fand am gleichen Nachmittag durch Lehrkräfte, Mitarbeitende des Instituts für Mathematik und Studierende der Universität zu Lübeck statt, sodass die Siegerehrung im Audimax stattfinden konnte.

Nachdem es in den letzten beiden Jahren coronabedingt keine Siegerehrung in Präsenz gab, war die diesjährige Verleihung der Urkunden umso festlicher: zum Auftakt der Siegerehrung auf dem Lübecker Campus spielte das Saxophon Quartett der Lübecker Musikschule der Gemeinnützigen.

Gemeinsam überreichten Prof. Dr. Enno Hartmann, Vizepräsident für Lehre der Universität zu Lübeck, und Prof. Dr. Jürgen Prestin, Direktor des Instituts für Mathematik an der Universität zu Lübeck, den Pokal der Universität an die Siegerschule - in diesem Jahr das Johanneum zu Lübeck. Zusätzlich konnten 17 dritte Plätze, 12 zweite Plätze und sieben erste Plätze an die Schülerinnen und Schüler vergeben werden, die alle einen Buchgutschein erhielten. Alle Erstplatzierten dürfen außerdem als Teil der Lübecker Delegation zur Landesrunde der Mathematik-Olympiade im Februar in Flensburg reisen.

Die Olympiade ist ein Wettbewerb mit vier Runden pro Jahr und wird in dieser Runde das 62. Mal ausgerichtet. Die erste Runde im September-Oktober wird in den Schulen durchgeführt (als Hausaufgaben -oder Klausur-Wettbewerb). Bundesweit nehmen circa 170.000 Schülerinnen und Schüler daran teil. Die besten können dann an der Regionalrunde im November teilnehmen - in Lübeck bekannt unter dem Namen "Stadt Mathematik Olympiade".

Die dritte Runde ist für Ende Februar geplant und findet dann landesweit statt. Die Gewinnerinnen und Gewinner der Länder messen sich deutschlandweit im Mai oder Juni. Für 2023 ist diese Runde in Berlin geplant. Die sechs besten Schülerinnen und Schüler Deutschlands können sich dann für die internationale Mathematikolympiade im folgenden Jahr qualifizieren. Die jeweiligen Aufgaben für die einzelnen Runden werden deutschlandweit zentral von einem Aufgabenausschuss zusammengestellt.

Prof. Dr. Jürgen Prestin vom Institut für Mathematik der Universität zu Lübeck gratulierte allen Teilnehmenden und sagte: „Als 1. Vorsitzender des bundesweiten Mathematik-Olympiaden e.V. freue ich mich ganz besonders, dass diese 2. Runde der Olympiade auch in Lübeck so erfolgreich stattgefunden hat.“

Der Pokal wurde im Audimax überreicht. Foto: Hans-Oliver Hansen / Uni Lübeck

Der Pokal wurde im Audimax überreicht. Foto: Hans-Oliver Hansen / Uni Lübeck


Text-Nummer: 155124   Autor: Uni   vom 20.11.2022 um 12.03 Uhr

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