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E-CarSharing: Lübecker Projekt erhält Förderung

Lübeck: Die Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) fördert das Lübecker Forschungsprojekt ECO-SHARE mit rund 150.000 Euro. Das Projekt aus dem Bereich ingenieurpsychologische Forschung läuft über 2 Jahre und hat zum Ziel, E-CarSharing als nachhaltige Mobilitätslösung für Unternehmen nutzbar zu machen.

In den nächsten Jahren werden viele Unternehmen in Schleswig-Holstein ihren Fuhrpark von Verbrennerfahrzeugen auf Elektromobilität umstellen. Als ressourcenökonomische Lösung bietet sich dabei der gleichzeitige Umstieg auf E-CarSharing an, besonders wenn dabei auch weitere Aspekte der optimalen Ressourcennutzung bedacht werden.

Das Projekt ECO.SHARE um Prof. Dr. Thomas Franke, Professor für Ingenieurpsychologie und Kognitive Ergonomie am Institut für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck, sammelt und erforscht digitale Tools, die dabei helfen können über drei Stellschrauben das E-CarSharing energieoptimiert zu nutzen. Flottenmanagerinnen und -Manager sowie Nutzerinnen und Nutzer sollen profitieren können.

Erforscht werden vor allem
1. die verbesserte Auslastung der Fahrzeuge (Reduzierung der Nichtnutzungszeiten),
2. das netzdienliche Laden der Fahrzeuge (optimale Integration von Mobilität und Stromnetz) und
3. das energieeffiziente Fahren der Fahrzeuge (Ecodriving).

In allen drei Bereichen haben die Nutzerinnen und Nutzer durch Ihr Verhalten entscheidenden Einfluss auf die optimale Nutzung von Energie beziehungsweise Ressourcen.

Die erforschten Tools reichen von Planungstools für die Dienstreise über Energiemanagementalgorithmen bis zu Energie-Feedback-Anzeigen. Am Ende des Projekts sollen diese EcoSharing-Enabler für Unternehmen so verfügbar gemacht werden, dass der Transfer in den echten Betrieb möglichst einfach ist.

Das Projekt ECO.SHARE nutzt die neue Forschungsinfrastruktur ReNuBiL der Universität zu Lübeck und entwickelt sie weiter. ReNuBiL ist ein VxG-Labor mit zwei bidirektional ladefähigen Elektrofahrzeugen direkt am Audimaximal Das Labor wurde in Kooperation mit dem lokalen CarSharing Anbieter StattAuto aufgebaut und kann nun für Forschung genutzt werden. Insgesamt ist ECO.SHARE bereits das dritte Kooperationsprojekt von Universität zu Lübeck und StattAuto Lübeck/Kiel zur Mensch-Technik-Interaktion bei der nachhaltigen, elektrischen und geteilten Mobilität.

Das Team des ECO.SHARE Projekts vor den ReNuBiL Fahrzeugen: (von links) Prof. Dr. Thomas Franke, Hinrich Kählert (Vorstand StattAuto eG), Steffen Thiemann, Markus Gödker. Foto: Bjoern Emkes/ Universität zu Lübeck.

Das Team des ECO.SHARE Projekts vor den ReNuBiL Fahrzeugen: (von links) Prof. Dr. Thomas Franke, Hinrich Kählert (Vorstand StattAuto eG), Steffen Thiemann, Markus Gödker. Foto: Bjoern Emkes/ Universität zu Lübeck.


Text-Nummer: 155186   Autor: Uni Lübeck/Red.   vom 23.11.2022 um 09.59 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Snake

schrieb am 23.11.2022 um 18.47 Uhr:
Vielleicht sollte man erstmal die Lade-Infrastruktur vernünftig ausbauen, statt immer mehr efahrzeuge auf die straße zu bringen...

Hinne

schrieb am 24.11.2022 um 12.00 Uhr:
Bevor man negativ kommentiert, sollte man sich erstmal mit dem Sachverhalt kundig machen. In diesem Fall geht es um vorhandene Fahrzeuge und Ladestation beim Audimax.