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Club of Rome trifft Fridays for Future Lübeck

Ostholstein: Am kommenden Samstag diskutieren der Ehrenpräsident des Club of Rome, Prof. Ernst Ulrich von Weizsäcker, und der Co-Autor des aktuellen CoR-Berichtes "Earth for All" (Oekom) wie auch des ersten Berichtes vor 50 Jahren, 1972, Prof. Jorgen Randers aus Norwegen, mit den Fridays for Future Gruppen aus Kiel und Lübeck in der Bildungsstätte Klingberg bei Scharbeutz an der Ostseebucht.

Das Thema der Wochenend-Tagung lautet: An der Grenze - "Wachstum. Aber wohin?". Randers ist in Deutschland auch schon 2012 bekannt geworden mit seinem damaligen Solo-Bericht an den Club of Rome unter dem Titel "2052 – Eine globale Prognose" im Oekom Verlag.

Neben den Vorträgen von Weizsäcker, Randers und dem dritten Hauptredner, Stephan Mögle-Stadel von der World Citizen Foundation, dessen Buch. "Die Grenze. Wachstum wohin? - Eine Antwort an den Club of Rome" die sozialpsychologische Seite der Globalen Krise untersucht, bleibt viel Raum, um mit den Teilnehmern der Tagung von 25. bis 27. November zu diskutieren. Für Interessierte aus der Region Lübeck und Kiel sind (noch) einige Tageseintrittskarten erhältlich unter info@bildung-Klingberg.de oder 0452-49388.

Prof. Weizsäcker referiert am Samstagmorgen um 9.30 Uhr über seine beiden Bücher "Wir sind dran" und "So reicht das nicht": "Wenn wir nun in eine neue Hochrüstungsspirale
einsteigen, dann können wir die Rettung der Welt vor Klimakatastrophe und Umweltzerstörung
vergessen. Beides zusammen geht nicht mehr".

Prof. Randers spricht über "Eine Erde für alle" und die Prognosen bis "2052". Er baut zur Zeit die chinesische Club of Rome Gesellschaft in Beijing und Shanghai auf. Er empfiehlt den Europäern "auf Kooperation mit China zu setzen und sich nicht in eine NATO-Konfrontation hineintreiben zu lassen".

Stephan Mögle-Stadel, der in den 1990er Jahren für die UNO in New York arbeitete, Bücher der UNO-Generalsekretäre Kofi Annan und Boutros-Ghali publizierte, spricht über die Hintergründe der kollektiven Selbst(zer)störung, welche der ökologischen Umweltzerstörung vorausgeht. Er wurde durch seine Bücher über den Mord an UNO-Generalsekretär "Dag Hammarskjöld – Pionier einer Menschheitspolitik" (ALV) und "Heimatland: Erde" über die Entstehung der "Weltbürgerbewegung" und UNO-Besetzung vom 19. November 1948 bekannt.

Zum Programm: www.weltdemokratie.de/

Stephan Mögle-Stadel hat mehrere Bücher publiziert und für die UNO in New York gearbeitet. Foto: Veranstalter.

Stephan Mögle-Stadel hat mehrere Bücher publiziert und für die UNO in New York gearbeitet. Foto: Veranstalter.


Text-Nummer: 155187   Autor: Lenz Verlag/Red.   vom 23.11.2022 um 10.45 Uhr

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