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Radschnellweg: So weichen die Autos aus

Lübeck: Archiv - 25.11.2022, 19.44 Uhr: Im Jahr 2024 beginnt der Bau des Radschnellweges in der Ratzeburger Allee. Die Stadt hat jetzt untersucht, in welche Straßen die Autos in Zukunft ausweichen werden. Das sind vor allem der Mönkhofer Weg, die B207, die Kronsforder Allee sowie die Bereiche um die Röntgenstraße und die Billrothstraße.

Die Untersuchung geht davon aus, dass der Anteil von Rad- und Autofahrern trotz Radschnellweg gleich bleibt. Tatsächlich rechnet die Stadt aber mit einer deutlichen Verlagerung vom Fahrzeug- zum Radverkehr. Bisher sind rund 17.000 Fahrzeuge täglich auf der Ratzeburger Allee unterwegs.

Die Stadtverwaltung erwartet, dass nach der Umgestaltung der Ratzeburger Allee 400 bis 1200 Autos am Tag auf den Mönkhofer Weg ausweichen. Rund 500 Autofahrer am Tag werden den Bereich weiträumig über die B207 umfahren. Außerdem werde das Quartier rund um die Dorfstraße in Zukunft verstärkt über die Kronsforder Allee angefahren. Genaue Daten gibt es aber nicht. Auch in der Siedlung Gärtnergasse wird der Verkehr zunehmen, da Autofahrer die Ratzeburger Allee meiden wollen.

Die Modelle der Stadt rechnen durch den Umbau der Ratzeburger Allee für Autos mit einer Zeitverzögerung von einer Minute auf der Ratzeburger Allee. Der Bereich Bahnübergang und die Kreuzung am St. Jürgen Ring bleibe zweispurig für Autos. Die Linienbusse halten aber in der Ratzeburger Alle in Zukunft auf der einen verbleibenden Fahrspur.

Die Anfahrtszeit für Rettungswagen zur Uni-Klinik wird sich nach dem vorgelegten Bericht verkürzen, da ähnlich wie auf dem ersten Teilstück der Moislinger Allee eine Multifunktionsspur eingerichtet wird. Sie kann zum Linksabbiegen und als Fahrspur für Einsatzfahrzeuge genutzt werden.

Der vollständige Bericht der Stadtverwaltung ist unter www.luebeck.de abrufbar. Der Umbau der Straße ist für die Zeit von 2024 bis 2026 geplant.

Die Stadt hat einen Bericht zu den verkehrlichen Auswirkungen des geplanten Radschnellweges vorgelegt. Foto: STE/Archiv

Die Stadt hat einen Bericht zu den verkehrlichen Auswirkungen des geplanten Radschnellweges vorgelegt. Foto: STE/Archiv


Text-Nummer: 155257   Autor: VG   vom 25.11.2022 um 19.44 Uhr

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