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Aids-Tag: Linke begrüßen Initiative des Bürgermeisters

Lübeck: Archiv - 30.11.2022, 11.36 Uhr: Am 1. Dezember ist Welt Aids Tag. Weltweit gedenkt man an dem Tag den Opfern der AIDS Pandemie. Die Fraktion "Die Linke" in Lübeck lobt die Arbeitgeber-Deklaration der Stadt (wir berichteten). Es bleibe aber noch einiges zu tun. Denn betroffene Menschen würden immer noch viel Ablehnung und Diskriminierung erfahren, so die Linken.

Die Linke: (")HIV ist heute gut behandelbar und HIV Positive Menschen können unter Therapie ein ganz normales Leben führen. HIV ist unter Therapie nicht mehr übertragbar. Arbeiten, eine Familie gründen, sogar ungeschützter Sex ist mit den Medikamenten möglich. Trotzdem erleben Positive immer noch viel Ablehnung und Diskriminierung.

Die Hansestadt Lübeck geht mit gutem Beispiel voran und hat zum diesjährigen Welt-Aids-Tag eine Arbeitgeber-Deklaration #positivarbeiten unterschrieben. Mit der Zeichnung bekennt sich die Stadt als Arbeitgeberin zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-Positiven Mitarbeitenden.(")

(")Wir begrüßen diese Initiative des Bürgermeisters und der Wirtschafts- und Sozialsenatorin, das ist ein starkes Zeichen für HIV-Positive Menschen, das zeigt, dass sie in der Hansestadt willkommen sind("), erklärt Katjana Zunft, Fraktionsvorsitzende der Lübecker Linken. Katjana Zunft ist selbst Mitarbeiterin der Lübecker Aids-Hilfe und erlebt in ihrem Berufsalltag immer wieder, wie schwer es für Positive ist, Diskriminierung zu erleben.

(")Es gibt überhaupt keinen Grund, Menschen mit HIV anders zu behandeln. 40 Jahre alte Mythen und Vorurteile machen es diesen Menschen aber immer noch schwer. Das muss sich ändern. Niemand sollte aufgrund einer Erkrankung diskriminiert werden(") ergänzt Andreas Müller, Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der Lübecker Linken.

"Die Linke" hofft, dass mit dem Statement der Hansestadt ein weiterer Schritt zur Aufklärung getan ist und HIV- Positive in Zukunft weniger Diskriminierung in Lübeck erleben.

Andreas Müller und Katjana Zunft beklagen, dass HIV-positive Menschen immer noch viel Diskriminierung erleben.

Andreas Müller und Katjana Zunft beklagen, dass HIV-positive Menschen immer noch viel Diskriminierung erleben.


Text-Nummer: 155347   Autor: Linke Fraktion/Red.   vom 30.11.2022 um 11.36 Uhr

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