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Flüchtlingsbeauftragte des DRK diskutierte mit Schülern

Lübeck: Archiv - 01.12.2022, 19.21 Uhr: Das DRK Lübeck hat am Donnerstag vor dem dritten WM-Vorrundenspiel der DFB-Nationalmannschaft in Katar wieder Jugendliche über die Menschrechte dort aufgeklärt.

„Wer überwacht die Menschenrechte überhaupt? Warum halten sich einige Staaten daran und andere nicht? Was konkret gibt es an Katar zu kritisieren und was an Deutschland?“ Solche Fragen hat am Donnerstag die Flüchtlingsbeauftragte des DRK Lübeck Annika Keup im Foyer des DRK-Verwaltungsgebäudes in der Schwartauer Allee zusammen mit 30 Schülern des Johanneums erörtert. Zum zweiten Mal beschäftigte sich die Organisation der Profi-Helfer vor einem WM-Spiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft nun mit dem Thema „Menschenrechte“ - vor dem ersten Gruppenspiel war der Flüchtlingsbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein Stefan Schmidt als Referent zu Gast. Er boykottiert die WM komplett – Annika Keup nur teilweise. Die 37-jährige Führungskraft des DRK kam bei den Jugendlichen gut an und sorgte für eine lebhafte Diskussion: „Wir alle unterschreiben keinen Vertrag, wenn wir auf diese Welt kommen, das heißt: wir werden in unterschiedliche Systeme und Lebenswelten hinein geboren - daran sollten wir immer denken, wenn wir mit erhobenen Zeigefinger über Menschenrechte bei anderen Menschen oder Staaten sprechen. Wir sollten bei uns selbst beginnen, und auf andere Menschen so zugehen, wie wir es für uns wünschen.“

Die Flüchtlingsbeauftragte des DRK zog ein positives Fazit: „Wir sollten jetzt in Zukunft häufiger mit Schulklassen über Menschenrechte reden - die Schüler waren super vorbereitet und es hat richtig Spaß gemacht!“

Annika Keup, Flüchtlingsbeauftragte des DRK Lübeck, diskutierte mit Schülern des Johanneums über Menschenrechte. Foto: DRK

Annika Keup, Flüchtlingsbeauftragte des DRK Lübeck, diskutierte mit Schülern des Johanneums über Menschenrechte. Foto: DRK


Text-Nummer: 155386   Autor: DRK   vom 01.12.2022 um 19.21 Uhr

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