Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Baustellendiebe zwei Mal am Tag im Visier der Polizei

Lübeck: Archiv - 13.12.2022, 12.01 Uhr: Am Sonntag, 11. Dezember, gerieten ein 56- und ein 51-jähriger Lübecker gleich zweimal ins Visier der Polizei, nachdem sie am Nachmittag einen Diebstahl begangen haben und am Abend versuchten, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen.

Gegen 15.45 Uhr wurden Beamte des 4. Polizeireviers zu einer Baustelle auf dem Gelände des UKSH Lübeck gerufen, da laut Zeugenhinweisen eine männliche Person den Baukran erklommen haben sollte. Am Einsatzort konnten die Polizisten zwei Männer antreffen, die die Umzäunung der Baustelle überwunden und offensichtlich Baumaterial zum Abtransport bereitgelegt hatten. Hierbei handelte es sich vornehmlich um Kabel, die gewaltsam vom Baukran entfernt wurden, weshalb die Beleuchtung unterbrochen wurde. Des Weiteren fanden die Einsatzkräfte im Kofferraum des mitgeführten Autos der Tatverdächtigen diverse Werkzeuge und weiteres Buntmetall auf. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Gegenstände ebenfalls einem Diebstahl entstammen, erfolgte die Sicherstellung des Kofferrauminhaltes.

Die Lübecker müssen sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falles des Diebstahls sowie des gefährlichen Eingriffes in den Luftverkehr verantworten.

Gegen 23.30 Uhr beabsichtigten ebenfalls Beamte des 4. Polizeireviers einen Mercedes zu kontrollieren, der entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf der Fackenburger Allee unterwegs war. In dem Kombi hielten sich zwei männliche Insassen auf. Der Fahrzeugführer versuchte zu flüchten, indem er die Geschwindigkeit beschleunigte und mit mehr als 70 km/h durch die Sadowastraße sowie die angrenzenden Wohnstraßen fuhr. Hierbei kollidierte der Fahrzeugführer beinahe mit Absperrbaken, setzte seine Fahrt jedoch unbeirrt entgegen der Einbahnstraßenregelegung fort. In der Wickedestraße stellten die Männer den Mercedes ab, verließen den Wagen und versuchten in unterschiedliche Richtungen zu flüchten. Während der Fahrzeugführer noch am Auto ergriffen werden konnte, wurde sein Beifahrer wenig später in der Geverdesstraße angetroffen. Wie sich herausstellte, handelte es sich um die Tatverdächtigen vom Nachmittag.

Der 56 Jahre alte Fahrer zeigte sich stark stimmungsschwankend und versuchte, sich gewaltsam aus der Fixierung der Beamten zu lösen. Der Grund für die polizeiliche Kontrolle wollte dem Lübecker ebenso wenig wie sein fehlerhaftes Fahrverhalten einleuchten. Im Rahmen der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht der Einnahme bewusstseinserweiternder Substanzen, weshalb die Entnahme einer Blutprobe angeordnet wurde. Außerdem war der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Die Polizei ermittelt nun zusätzlich unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Zur Verhinderung der Begehung weiterer Straftaten und zum Schutz anderer Verkehrsteilnehmer erfolgte die Sicherstellung des Mercedes.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 155610   Autor: PD Lübeck   vom 13.12.2022 um 12.01 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.