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Possehl-Wettbewerb zeigt neue musikalische Aufführungskonzepte

Lübeck: Zum dritten Mal lädt die Musikhochschule Lübeck (MHL) am 12. und 13. Januar zum „Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“. Der Wettbewerb wird öffentlich ausgetragen: Im Großen Saal wetteifern Studierende der MHL mit zeitgenössischen Kompositionen und Performances vor Jury und Publikum um den mit insgesamt 7.000 Euro dotierten Preis.

Solisten, Ensembles und Komponisten der MHL haben sich in fünf verschiedenen Projekten zur Teilnahme am diesjährigen „Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ beworben. Welche Gedanken sich die Studierenden zu neuer Aufführungspraxis gemacht haben, wird am Donnerstag, 12. Januar und Freitag, 13. Januar ab jeweils 11.30 Uhr in rund 30-minütigen Projektpräsentationen im Großen Saal der MHL zu erleben sein. Die Teilnehmenden wurden in der ersten Wettbewerbsrunde auf der Basis von Projektskizzen ausgewählt. In der Finalrunde präsentieren sie nun vor Publikum und der elfköpfigen Jury unter Vorsitz von Christian Schwandt im Großen Saal die von ihnen erdachten neuen Darbietungsformen und multimedialen Performances. Dabei reicht die Bandbreite von interdisziplinären Konzertformaten über Musiktheaterperformances bis hin zu einem Werk mit Improvisation, an der auch das Publikum mitwirkt.

„Die Beitragskonzepte setzen jeweils ausgesprochen individuelle Akzente und versprechen ein buntes, aber auch nachdenkliches Wettbewerbsprogramm, das klassische Konzertformate aufbricht und erweitert“, kündigt Projektleiter Prof. Sascha Lino Lemke an. „Mal verwandelt sich der große Saal in ein musikalisch bespieltes Piratenschiff, mal wird er zu einem installativen Ort des Nachdenkens über rapide schwindende Artenvielfalt. Dann wieder taucht das Publikum in eine skurrile Unterwasserdiktatur, bevor schließlich die letzte Projektgruppe die Entfremdung des Menschen in unserer heutigen Zeit thematisiert.“ Mit Kreativität, inspirierenden Ideen und dem Einsatz neuer Medien zeigen die Studierenden, was jenseits vom klassischen Erleben im Konzertsaal denkbar ist.

Der „Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ wurde 2018 konzipiert, nachdem der Bereich „Komposition“ im traditionellen Possehl-Wettbewerb keinen adäquaten Platz mehr fand. Hier stehen nicht der klassische Musikvortrag, sondern kreative Darbietung, neue Medien und elektroakustische Performance im Vordergrund. Die MHL möchte damit Kompetenzen für Neue Musik im künstlerischen, pädagogischen und technischen Umgang fördern. Der „Possehl-Wettbewerb für Neue musikalische Aufführungskonzepte“ wird öffentlich ausgetragen. Die rund 30-minütigen Präsentationen starten am Donnerstag, 12. Januar und Freitag, 13. Januar jeweils ab 11.30 Uhr. Zwischen den Präsentationen liegen aufgrund des technischen Aufwandes größere Umbaupausen.

Zu einem „Future Talk“ lädt die MHL am Samstag, 14. Januar um 15 Uhr im Rahmen des Wettbewerbs in den Kammermusiksaal ein. Unter dem Titel „Mit.Reden.Gestalten.Neue musikalische Aufführungskonzepte“ diskutieren in einem moderierten Publikumsgespräch unter anderen die Komponistin und MHL-Hochschulrätin Annette Schlünz, Julian Rieken von „betterconcerts“ und Manos Tsangaris, Komponist und Leiter der Münchner Biennale. Die Veranstaltung findet hybrid statt und wird vom MHL-Career-Center in Kooperation mit dem Netzwerk 4.0 der deutschen Musikhochschulen veranstaltet.

Der Eintritt zum Wettbewerb und zum „Future Talk“ ist frei.

Die Preisträger stellen sich im Possehl-Musikpreis-Konzert am Samstag, 14. Januar um 18 Uhr zusammen mit den Preisträgern des 59. Possehl-Musikwettbewerbs vor. Der Eintritt zum Konzert kostet 6 Euro (keine Ermäßigung). Weitere Infos und Kartenbuchung unter www.mh-luebeck.de.

Die rund 30-minütigen Präsentationen starten am Donnerstag, 12. Januar, und Freitag, 13. Januar, jeweils ab 11.30 Uhr. Foto: Fabian Helmich

Die rund 30-minütigen Präsentationen starten am Donnerstag, 12. Januar, und Freitag, 13. Januar, jeweils ab 11.30 Uhr. Foto: Fabian Helmich


Text-Nummer: 155909   Autor: Susanne Pröpsting   vom 10.01.2023 um 09.28 Uhr

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