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Lübecker nach Widerstand und Hausfriedensbruch der JVA überstellt

Lübeck: Archiv - 04.01.2023, 11.47 Uhr: In der Nacht zum heutigen Mittwoch (04.01.) waren Beamte des 1. Polizeireviers in einer Gaststätte in der Lübecker Innenstadt eingesetzt, nachdem zwei alkoholisierte Männer im Alter von 35 und 38 Jahren die übrigen Gäste belästigt hatten. Während des Einsatzes beleidigte der ältere der beiden die Polizisten. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass gegen den Lübecker ein Haftbefehl vorlag.

Gegen 01:30 Uhr kam es zu Unstimmigkeiten in einer Lokalität in der Beckergrube. Zwei Lübecker suchten wiederholt Streit mit anderen Anwesenden, weshalb sie durch die Gastwirtin zum Gehen aufgefordert wurden. Da die Männer deren Aufforderung ignorierten, setzte die Polizei das Hausrecht durch.

Während der 35-Jährige die Gaststätte nach vorheriger Angabe seiner Personalien verließ, verhielt sich sein 38 Jahre alter Begleiter unkooperativ. Er beleidigte die Einsatzkräfte und verweigerte jegliche Auskunft zu seiner Identität. Im Zuge der Durchsuchung seiner Person nach einem Ausweisdokument löste er sich gewaltsam aus der Fixierung der Polizisten und wurde schließlich der Dienststelle zugeführt. Hier steigerte sich sein aufbrausendes Verhalten sogar noch. Ein Treten und Schlagen gegen das Inventar der Wache, das unbeschädigt blieb, konnte erst unterbunden werden, nachdem der Aggressor in der Gewahrsamszelle untergebracht wurde.

Seine Identität konnte schließlich mithilfe der Krankenversichertenkarte festgestellt werden. Es stellte sich heraus, dass gegen den 38-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl der Lübecker Staatsanwaltschaft vorlag. Da der Lübecker den zur möglichen Abwendung des Haftantritts angeordneten Geldbetrag über 1.000 Euro nicht entrichten konnte, wurde er der JVA Lübeck zugeführt.

Gegen ihn wird zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Beleidigung sowie des Hausfriedensbruches eingeleitet.

Symbolbild.

Symbolbild.


Text-Nummer: 155938   Autor: Polizeidirektion Lübeck   vom 04.01.2023 um 11.47 Uhr

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