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Bürgermeister baggert Schwimmbad weg!

Lübeck - St. Lorenz Nord: Auch wenn Bürgermeister Jan Lindenau am Mittwoch auf den Abrissbagger steigen durfte: Die Wände des Sportbades bleiben stehen. Dafür kommt alles andere raus. Es gibt in Zukunft ein neues Edelstahlbecken, die gesamte Technik wird erneuert. Geplant ist eine Bauzeit von 13 Monaten.

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Am 12. Dezember 2022 wurde zur geplanten Schließung zur Sanierung vom Sportbad bereits das Wasser abgelassen und mit dem Ausräumen der Räumlichkeiten begonnen. Der schützende Bauzaun steht bereits, das Bad wird von Strom, Gas, Wasser abgeklemmt, Bäume wurden gestutzt, Zäune und Fahrradständer entfernt. Vor der jetzt anstehenden Entkernung werden die Baucontainer und Gerätschaften aufgestellt.

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Mit dem Aufstellen des Bauschildes am Mittwoch haben die eigentlichen Bauarbeiten und die Kernsanierung durch die 42 ausführenden Firmen begonnen. Baustellenzufahrten, Baustellenlagerflächen und der Baugrubenaushub dienen der weiteren Vorbereitung für die geplanten Arbeiten, die bis 2024 andauern und dessen Gesamtkosten 27 Millionen Euro betragen werden. In dem geplanten Kostenvolumen sind 4,7 Mio. Euro BEG Fördermittel des Bundes für effiziente Gebäude und 250.000 Euro Fördermittel des Landes zur Sportstättenförderung inbegriffen.

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Zur Schließung des Bades durften sich die Besucher auf den Wänden verewigen.

Insgesamt werden beim Projekt „Sportbad Plus“ 13 Fachingenieurbüros mit der technischen Planung beauftragt. Die gesamte Baumaßnahme wird mit circa 450 Einzel-Ausführungsplänen koordiniert und es wird eine Gesamtfläche von circa 10.350 Quadratmeter vom Keller bis zum Dach saniert. Dabei werden unter anderem 600 Umkleideschränke und 2.100 Quadratmeter Edelstahlflächen verbaut.

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Schnell wird deutlich, das Bauvorhaben ist groß und noch größer die Vorfreude auf die zukünftig zur Verfügung stehende Wasserfläche von 1340 Quadratmeter. Durch das zusätzliche Kursbecken und den Kleinkinderbereich wird es im kommenden Sportbad Plus 125 Quadratmeter mehr Nutzflächen geben. Das ist eine Steigerung um 10,29 Prozent. Die insgesamt 2.800 Kubikmeter Wassermasse aus dem Standort an der Ziegelstraße werden auch zukünftig weiterhin den Schul-, Kader- und Vereinsschwimmern und natürlich auch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Durch das separate Kursbecken mit Hubboden ist neben dem Normalbetrieb auch ein vielfältiges Kursprogramm für alle Altersgruppen geplant. Darüber hinaus wird es einen neuen, attraktiven Kleinkinderbereich geben, der auch die Kleinsten einlädt sich spielerisch, frühzeitig mit dem Element Wasser vertraut zu machen.

Insgesamt verfügt die Hansestadt mit 222.000 Einwohnern zukünftig über eine Schwimmbadwasserfläche von etwa 0.12 Quadratmeter je Einwohner. Im Landes- und auch im Bundesvergleich steht Lübeck, inklusive der vier Flussbadstandorte mit neun Schwimmstandorten sehr gut da.

Im Original-Ton hören Sie ein Interview mit Björn Hoppe, Leiter der Lübecker Schwimmbäder, zur Sanierung.

Bürgermeister Jan Lindenau durfte zum Start der Arbeiten auf den Abrissbagger. Die Wände des Sportbades bleiben aber stehen, nur der Innenbereich wird komplett erneuert. Fotos, O-Ton: JW

Bürgermeister Jan Lindenau durfte zum Start der Arbeiten auf den Abrissbagger. Die Wände des Sportbades bleiben aber stehen, nur der Innenbereich wird komplett erneuert. Fotos, O-Ton: JW


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 156058   Autor: Schwimmbäder/red.   vom 11.01.2023 um 13.21 Uhr

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