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Lübecks Blitzer blitzen bald beidseitig

Lübeck: Der erste Schritt zur Umsetzung des neuen Blitzer-Konzeptes in Lübeck ist erfolgt: Die Stadt hat zwei neue Laser-Messanlagen ausgeschrieben. Sie ersetzen die bisherigen Radar-Anlagen. Und sie sollen auch mehr leisten können. In Zukunft wird in beide Richtungen geblitzt.

Im Sommer 2021 hat das Ordnungsamt sein neues Blitzer-Konzept vorgestellt. In Zukunft soll es einheitliche Geräte geben, die in den Säulen, Anhängern, Fahrzeugen oder auch einfach auf einem Stativ aufgestellt werden können. Die Vorteile sind klar. Defekte Technik kann einfach ausgetauscht werden. Und bei Baustellen können die Messgeräte einfach verlegt werden.

Die erste Ausschreibung ist jetzt veröffentlicht. Lübeck bekommt allerdings nicht mehr Messgeräte, sondern ersetzt nur die alten Radar-Anlagen. Die beiden neuen Blitzer sollen bis zu acht Stunden ohne Unterbrechung im Einsatz sein und mehrere Fahrspuren überwachen können. Dazu muss zwischen Pkw und Lkw unterschieden werden. Und auch temporäre Tempolimits, zum Beispiel vor Schulen, müssen die Geräte berücksichtigen.

Demnächst sollten die Lübecker auch die Blitzer auf der anderen Straßenseite beachten. Das Ordnungsamt wünscht sich bei den neuen Geräten auch eine Überwachung des Gegenverkehrs. Auch wenn die festen Säulen und der Anhänger "Semistation S350" auf die Überwachung beider Fahrtrichtungen vorbereitet sind, unterstützen die bisher in Lübeck verwendeten Blitzer das nicht.

Der Preis spielt bei den neuen Anlagen nur eine untergeordnete Rolle. Produkteignung und Benutzerfreundlichkeit werden bei der Vergabe des Auftrags mit zusammen 70 Prozent bewertet, der Preis mit 30 Prozent.

Die Blitzer in Lübeck sollen in Zukunft beide Fahrtrichtungen überwachen. Foto: Harald Denckmann/Archiv

Die Blitzer in Lübeck sollen in Zukunft beide Fahrtrichtungen überwachen. Foto: Harald Denckmann/Archiv


Text-Nummer: 156126   Autor: VG   vom 15.01.2023 um 18.10 Uhr

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