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Mahnwache gegen Beltquerung

Ostholstein: Sämtliche Mitgliedsinitiativen des ABBD (Aktionsbündnis Bahn Bürgerinitiativen Deutschland) fordern von Bundes- und Landesregierungen endlich entschiedenes Handeln für mehr Klimaschutz – vor allem in der Verkehrspolitik. Das wurde mit einer Mahnwache in Sierksdorf unterstrichen.

Die Allianz gegen die Feste Fehmarnbeltquerung unterstützt diese Forderungen aktiv:

- zu viele zu teure Hochgeschwindigkeits- und Tunnelprojekte für den Fernverkehr
- zu viele ausufernde, unökonomische und extrem unökologische Prestige-Projekte wie FFBQ und die Schienenhinterlandanbinung
- zu viele CO2 Emissionen beim Bau, zu viel Flächenfraß und -versiegelung, zu viel Naturzerschneidung
- die aktuelle Bahnpolitik ignoriert den Öffentlichen Personen Nahverkehr Schiene (ÖPNV).

Das verschlechtere die Attraktivität des Bahnreisens. „Schienengüterverkehre werden von der bestehenden, funktionierenden Jütlandroute lediglich auf die Beltquerung verlagert. Der Bedarf ist also gar nicht gegeben – aber trotzdem wird eine ganze Region massiven umwelt- und klimaschädlichen Maßnahmen zum Opfer fallen“, resümiert Susanne Brelowski, Sprecherin der Allianz gegen die Feste Fehmarnbeltquerung.

Isabel Arent, stellvertretende Vorsitzende des Aktionsbündnis gegen eine feste Fehmarnbeltquerung e.V., ergänzt: "Der Ostseetunnel fördert in erster Linie Lkw-Transporte – ganz klar erkennbar an den geplanten Logistikzentren entlang der Autobahn A1 in Ostholstein. Das ist keine moderne Verkehrspolitik im Angesicht der Klimakrise."

Mitglieder des Bündnises mit Susanne Brelowski (1. vr) und Isabel Arent (5. vr) bei der Mahnwache in Sierksdorf. Foto: Allianz gegen eine Feste Fehmarnbeltquerung

Mitglieder des Bündnises mit Susanne Brelowski (1. vr) und Isabel Arent (5. vr) bei der Mahnwache in Sierksdorf. Foto: Allianz gegen eine Feste Fehmarnbeltquerung


Text-Nummer: 156135   Autor: PM   vom 16.01.2023 um 11.54 Uhr

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