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SPD ruft zur Demo für das Marien-Krankenhaus auf

Lübeck: Die SPD-Bürgerschaftsfraktion und die SPD-Lübeck rufen für den kommenden Samstag zur Demonstration in der Innenstadt aus. Eine erste Mahnwache und eine Unterschriftenaktion stoßen auf großes Interesse.

Eine erste Mahnwache am Dienstagabend mit mehr als 400 Lübeckerinnen und Lübeckern war ein deutliches Signal: Wir kämpfen gegen die Schließung des Marien-Krankenhauses! Auch die Online-Petition für den Erhalt des traditionellen Krankenhauses in der Lübecker Altstadt spricht eine eindeutige Sprache. Mehr als 25. 000 Unterschriften wurden allein in den ersten zwei Tagen gesammelt.

„Wohnortnahe Gesundheitsversorgung von Jung und Alt hat auf der Altstadt eine lange Tradition und muss auch in Zukunft gesichert sein,“ so Markus Ameln von der SPD-Altstadt. Neben der Entscheidung kritisiert Ameln den Umgang mit den Beschäftigten. „Sie haben von den Schließung-Plänen erst durch die Presse erfahren. Die Mitarbeiter fühlen sich vom Vorgehen ihres Arbeitgebers vor den Kopf gestoßen.“

"Die derzeitigen Betreiber planen den Inhaberwechsel innerhalb kürzester Zeit über die Bühne zu bringen und spätestens bis Juli 90% der Geschäftsanteile an die UKSH-Gesellschafter zu veräußern", so der SPD. "Die restlichen 10% bleiben bei der katholischen Ansgargruppe." Aus Sicht der SPD ein arbeitsrechtlicher Trick. Denn durch den nicht vollständigen Verkauf bleiben die Beschäftigten weiterhin in ihrer bisherigen Tarifbindung und übernehmen nicht den für sie besseren Tarif des UKSHs.

Durch den Wegzug des Marienkrankenhauses hin zum UKSH gehe der Altstadt zudem jede Form der stationären Geburtshilfe verloren, erklärt Mascha Benecke-Benbouabdellah, SPD-Bürgerschaftskandidatin für den Wahlkreis Innenstadt I, die selbst an beiden Krankhäusern entbunden hat. „Sowohl das UKSH, als auch das Marienkrankenhaus haben ihre jeweilige Spezialisierung, die der individuellen Situation der werdenden Mütter gerecht wird,“ so Benecke-Benbouabdellah. Die Zusammenlegung der Geburtskliniken bedeute die Schließung des Standortes an der Parade. „Den Frauen Lübecks muss auch in Zukunft die Entscheidungsfreiheit erhalten bleiben, wo und unter welchen Umständen sie entbinden können.“

Um ihrer Empörung über das bisherige Vorgehen Druck zu verleihen und zu zeigen, dass man sich nicht mit der geplanten Schließung abfinden wird, rufen SPD und die SPD-Bürgerschaftsfraktion für den kommenden Samstag um 12 Uhr zur Demo durch die Altstadt auf. Start ist am Marienkrankenhaus, Parade 3.

Die SPD ruft zu einer Demo für den Erhalt des Marien-Krankenhauses in der Innenstadt auf. Foto: VG

Die SPD ruft zu einer Demo für den Erhalt des Marien-Krankenhauses in der Innenstadt auf. Foto: VG


Text-Nummer: 156211   Autor: SPD   vom 19.01.2023 um 12.16 Uhr

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