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Mitarbeiter: Qualität im Marien-Krankenhaus gesichert

Lübeck: Geburtshelfer, Hebammen, Pflegepersonal, Belegärzte und nichtärztliches Personal des Marien-Krankenhauses in Lübeck haben eine "Interessengemeinschaft Erhalt des Marien-Krankenhauses Lübeck" gegründet. Sie weisen darauf hin, dass die Geburtshilfe am Standort Parade gesichert ist, bis es tragfähige Zukunftskonzepte gibt. Sie unterstützen die Idee, alle anderen Bereiche am Standort zu erhalten.

Wir veröffentlichen die Mitteilung im Wortlaut:

(")Wir freuen uns über die gemeinsame Erklärung von UKSH, Erzbistum Hamburg, Gesundheitsministerium und dem Bürgermeister der Hansestadt Lübeck und dem darin enthaltenen Plan, Arbeitsgruppen für gemeinsame Zukunftskonzepte zu entwickeln. Nur so können breit akzeptierte Lösungen erarbeitet werden.

Dem Team der Gynäkologen, Hebammen, Pädiater und Anästhesisten ist es ein Anliegen, dass die Geburtshilfe am Standort Parade solange aufrechterhalten bleibt, bis es tragfähige Konzepte für die Zukunft der geburtshilflichen Tätigkeit gibt. Daher garantieren wir, dass die Betreuung unserer Patienten am Standort Parade in gewohnter Qualität bis Ende des Jahres gewährleistet ist. Im geburtshilflichen Bereich erfolgt dieses durch Verschiebung des Renteneintritts und Mehrarbeit der ärztlichen Geburtshelfer. Das wäre unser Kraftakt, die nötige Zeit für Gespräche zu ermöglichen – auch wenn es keine Hilfe externer Gynäkologen gibt. Alle Mitarbeiter des Hauses werden diesem Projekt ihre uneingeschränkte Arbeitskraft zur Verfügung stellen und dem Haus die Treue halten.

Gemeinsam mit dem UKSH werden wir Möglichkeiten und Strategien erarbeiten, wie es künftig mit der Geburtshilfe in Lübeck weitergehen soll und die Versorgungssicherheit gewährleistet bleibt.

Ebenso wichtig ist uns, dass das die lokale Versorgung der nicht geburtshilflichen Belegärzte gewährleistet bleibt. Die operative Versorgung von Patienten der Chirurgen, Gynäkologen, HNO-Ärzte, Internisten und Urologen sollte aus unserer Sicht an diesem Standort bestehen bleiben. Hierfür werden wir gemeinsam mit dem UKSH, sowie mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigung und der Politik Lösungswege suchen. An dieser Stelle möchten wir erneut betonen, dass die bisherige Zusammenarbeit mit dem UKSH im operativen Bereich aus unserer Sicht außerordentlich gut ist und weiter ausgebaut werden könnte.

Zuletzt möchten wir auf unser allerwichtigsten Anliegen zu sprechen kommen. In unsere Wahrnehmung ist die Lübecker Bevölkerung, insbesondere die schwangeren Frauen, durch die aktuelle Berichterstattung teilweise verunsichert. Wir verzeichnen einen spürbaren Rückgang der Aufnahmen in den Kreißsaal. Wir betonen ausdrücklich, dass wir bei allem Kampf um unser Krankenhaus - wie gewohnt - stets mit größter fachlicher und emotionaler Kompetenz für unsere Patientinnen und Patienten da sind. In unserer geburtshilflichen, pflegerischen und ärztlichen Tätigkeit lassen wir uns durch nichts ablenken. Es gibt keinen Personalengpass und, wie oben bereits dargelegt, ist der drohende Engpass der Zukunft für dieses Jahr abgewendet. Die medizinische Betreuung in unserem Haus geht unverändert weiter. Die Lübeckerinnen und Lübecker sind bei uns gut aufgehoben.

Die Mitarbeiter des Marien-Krankenhauses Lübeck(")

Die Mitarbeiter des Marien-Krankenhauses möchten die Bereiche außer der Geburtshilfe am Standort erhalten.

Die Mitarbeiter des Marien-Krankenhauses möchten die Bereiche außer der Geburtshilfe am Standort erhalten.


Text-Nummer: 156240   Autor: PM/red.   vom 20.01.2023 um 21.35 Uhr

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