Autokauf endet mit räuberischer Erpressung

Lübeck: Archiv - 11.06.2023, 19.12 Uhr: Ab Montag muss sich ein 43-Jähriger vor dem Schöffengericht in Lübeck verantworten. Er wollte sein Auto verkaufen. Als der Käufer merkte, dass er vermutlich betrogen wurde, soll der 43-Jährige Schläge angedroht haben.

Dem 43-jährigen Angeklagten wird eine räuberische Erpressung zur Last gelegt. Er soll im September 2022 in Lübeck zunächst beim Verkauf eines Gebrauchtwagens falsche Angaben zum Baujahr des Fahrzeugs gemacht haben. Als die Käufer zwei Tage später nach Kenntnis von der unzutreffenden Altersangabe das Fahrzeug wieder an den Angeklagten zurückgeben und den Kaufpreis zurückerhalten wollten, soll der Angeklagte die Zeugen unter Androhung von Gewalt von einer Rückforderung des Kaufpreises abgehalten und stattdessen zur Übernahme eines anderen, nicht fahrbereiten Fahrzeugs veranlasst haben.

Ein Urteil wird noch im Laufe des Montags erwartet.

Der Kauf eines Gebrauchtwagens wird am Montag vor dem Schöffengericht verhandelt.

Der Kauf eines Gebrauchtwagens wird am Montag vor dem Schöffengericht verhandelt.


Text-Nummer: 159240   Autor: StA./red.   vom 11.06.2023 um 19.12 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf X (Twitter) +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.


Please enable / Bitte aktiviere JavaScript!
Veuillez activer / Por favor activa el Javascript![ ? ]